Kategorie «Archive in der Schweiz (Bde. 1, 2 und 6) » (344 Treffer)

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Ca. 791-806 Costancius und Maxemus vergleichen sich nach einem ergebnislosen Gerichtsurteil durch Vermittlung ihrer Verwandtschaft mit Edalecus und Vigelius über ein strittiges Grundstück. LUB I, Bd. 2, Nr. 1.
7.2.807, Rankweil Vor Hunfrid, Graf von Rätien, erhalten Hrothelmus und Flavinus durch Spruch des öffentlichen (unterrätischen) Gerichtes zu Rankweil ein ihnen widerrechtlich entzogenes Grundstück zurück. LUB I, Bd. 2, Nr. 2.
Zwischen 817 und 821, 21. Dezember, Rankweil Baldila, Folheriguer und Honilenda verkaufen dem Folhuino einen Acker ad Postes, der an die Güter des Maio und des Constantius Niger grenzt. LUB I, Bd. 2, Nr. 6.
15.5.820, Rankweil Bona schenkt dem Folquino zwei Äcker unter der via Barbaresca. LUB I, Bd. 2, Nr. 3. Auszug.
5.6.820, Rankweil Latinus verkauft dem Folcuino einen Acker zu Reuti (Ruggell?) und schenkt ihm ebendort einen anderen. LUB I, Bd. 2, Nr. 4.
7.3.821, Rankweil Donatus schenkt drei Vierteile eines Ackers zu Frugala dem Folquino und einen Vierteil dem Sulvano und dessen Brüdern. LUB I, Bd. 2, Nr. 5. Auszug.
6.1.835, Gams Berengarius und seine Gattin Imma übertragen ihren Besitz mit Hof und Kirche im Gamser Grunde (in fundo campesias) an St. Gallen. LUB I, Bd. 2, Nr. 7. Auszug.
Nach 830 Das churrätische Urbar erwähnt Schaan, Balzers und "Meilis" (Mäls oder Mels?) und Eschen. LUB I, Bd. 1, Nr. 1. Auszug
30.12.852 (809), Rankweil Vigilius schenkt seinem Sohn Johannes allen seinen Besitz samt Zubehör u. a. Gross- und Kleinvieh im Sinne des Gesetzes, ausgenommen das Anteilviertel und unter Vorbehalt des Fruchtfzenusses auf Lebenszeit. LUB I, Bd. 2, Nr. 8.
858-12.2.865, Grabs Valerius von Schaan bezeugt, dass Petrus und seine Kinder Valerius und Silvana dem Anderamno zu Grabs einen Hof verkaufen. LUB I, Bd. 2, Nr. 9.
13.9.881, Rankweil Abraham schenkt seinen ganzen Besitz (ein Teil davon ev. am Eschnerberg) zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem Kloster St. Gallen. LUB I, Bd. 2, Nr. 10.
882-896 Die Priester Victor, Eberulf, Florentius, Valerius und Orsicinus, ferner Gajo, Tiberius mit seinen Eltern, Antejanus, Passivus, Valerius, Wancio, Andreas, Marcianus de Francia ... übertragen zu ihrem Seelenheil an die Kirche St. Salvator (ad Roncalem; Ruggell?) ihre Anteile an der Alpe in campo Mauri (Mauren?). LUB I, Bd. 2, Nr. 12.
7.10.896 Merohald schenkt an die Kirche St. Salvators ad Roncalem (Ruggell ?) den Zehnten von seinem Besitze Airumne. LUB I, Bd. 2, Nr. 11.
April 933 (?), Buchs Magnus und Quintella vermachen sich gegenseitig auf den Todesfall ihren gesamten Besitz mit Vorbehalt des Pflichtteils und einer für das Seelenheil gestifteten Summe. LUB I, Bd. 2, Nr. 13.
April 933, Buchs Manno verkauft für Johannes und dessen Gattin Dominica an Magnus und dessen Gattin Quintella einen Hof, Land und Baumgärten zu Ruggell. LUB I, Bd. 2, Nr. 14.
23.1.965, Reichenau Kaiser Otto I. schenkt dem Benediktinerkloster Einsiedeln die Ufenau mit zugehörigen Orten, die er vom Frauenkloster Säckingen gegen den Hof Schaan mit Kirche und allem Zubehör und den Hafen Walenstadt eingetauscht hat. LUB I, Bd. 6, Nr. 1.
26.12.975, Strassburg Kaiser Otto II. schenkt dem Benediktinerkloster Einsiedeln in Erneuerung der Schenkung Ottos I. den Hof Schaan mit der Kirche in Rätien. LUB I, Bd. 6, Nr. 2.
Angeblich 1021. Menga Vaduza schenkt den Pfäferser Brüdern Prädien (Grundbesitz) zu Vaduz. LUB I, Bd. 1, Nr. 2. (Fälschung)
angeblich 1030 Ulrich von Richenstein, Mönch und Dekan des Klosters Pfäfers, stirbt. LUB I, Bd. 1, Nr. 3. (Fälschung)
30.1.1045, Zürich König Heinrich III. nimmt das Kloster Schänis und dessen Besitzungen, so zu Eschen und Bendern, in seinen Schutz, gibt ihm die Freiheit der königlichen Kirchen und verleiht den Nonnen das Recht, die vom König einzusetzende Äbtissin zu wählen. LUB I, Bd. 1, Nr. 4.
1126 Bischof Konrad I. von Chur gründet (mit seinem Bruder Berthold von Biberegg) das Prämonstratenserkloster Roggenburg und lässt das zerstörte Kloster St. Valentinian zu Chur als Prämonstratenserkloster St. Luzi neu erbauen, dem dann auch Bendern unterstellt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 5. (Fälschung)
6.11.1149, Frascati (Tusculum) Papst Eugen III. nimmt das Kloster St. Luzi zu Chur, Augustinerordens, unter Propst Aimo, in St. Peters und seinen Schutz und setzt fest, dass ihm die gegenwärtigen und zukünftigen Besitzungen (u.a. die Kirche Bendern) fest verbleiben sollen, und bestätigt dessen Freiheiten. LUB I, Bd. 1, Nr. 6. Auszug
ca. 1150-1160 Ein Zinsverzeichnis erwähnt u. a. den Tribut für das Kloster Pfäfers aus Camprin. LUB I, Bd. 1, Nr. 7. Auszug
27.11.1156, Lateran Papst Hadrian IV. nimmt das Kloster St. Luzi in Chur, unter Propst Vigilius, in St. Peters und seinen Schutz und sichert dessen gegenwärtige und zukünftige Besitzungen, gewährt ihm Zehntfreiheit von allem Neubruchland, das es selbst bearbeitet oder bearbeiten lässt, zu seinem und seines Viehes Unterhalt, und gibt ihm noch andere Rechte. LUB I, Bd. 1, Nr. 8. Auszug
vor dem 6.7.1167 Abt Werinher von St. Gallen stiftet den Klosterbrüdern zu seiner Jahrzeit aus dem Hofe Eschen Fische, je einen Pokal Weines und je ein grosses Brot, den Armen aber zwölf Brote. LUB I, Bd. 2, Nr. 15.
Zwischen 1175 und 1.9.1200, Chur Ulrich von Sax, Domherr der Kirche zu Chur, schenkt für sein Seelenheil der Kirche zu Chur sein Gesinde zu Vaduz. LUB I, Bd. 1, Nr. 9.
24.10.1178, Frascati Papst Alexander III. nimmt das Frauenkloster St. Sebastian zu Schänis in apostolischen Schutz, bestätigt die Regel des hl. Augustin, den Klosterbesitz, u.a. zu Mauren, Eschen und Bendern, die Zehntfreiheit für den vom Kloster selbst benutzten Grundbesitz, das Recht freie Conversen aufzunehmen und das freie Wahlrecht der Äbtissin. LUB I, Bd. 1, Nr. 10. Auszug
26.6.1180, Chur Der Name "Lichtenstein" wird erstmals in Churrätien erwöhnt(Heinrich von Lichtenstein, nach der Burg bei Haldenstein). LUB I, Bd. 1, Nr. 11.
Zwischen 1191 und 1196 Herzog Konrad von Schwaben bewilligt Schenkungen an das Kloster Churwalden. LUB I, Bd. 1, Nr. 12. Auszug
22.5.1194, Chur Kaiser Heinrich VI. übergibt dem Kloster St. Luzi zu Chur die von Ruodegerus von Limpach in seine Hände resignierte Kirche zu Bendern. LUB I, Bd. 1, Nr. 13.
22.5.1194, Chur Kaiser Heinrich VI. übergibt dem Kloster St. Luzius in Chur die von Ruodegerus von Limpach in des Kaisers Hände resignierte Kirche in Bendern. LUB I, Bd. 4, Nr. 1.
ca. 1200 Das erste Verzeichnis eines mehrheitlich wohl nicht mehr romanischen Konvents von Pfäfers zählt zwei laut Klostertradition "liechtensteinische" Mönche auf, nämlich Ulrich von Richenstein und Adalbert von Schellenberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 14. Auszug
ca. 1200-1230 Ein Zinsrodel über die einzelnen der Kammer des Abtes von Pfäfers zustehenden Höfe notiert, dass „aus Triesen in die Kammer des Abtes zwei Schilling Wertes in Tuch gegeben werden“. LUB I, Bd. 1, Nr. 15. Auszug
28.11.1207, Augsburg König Philipp erteilt und bestätigt der Kirche St. Luzi bei Chur das Recht, dass ihre Besitzungen keinem Kastvogt unterworfen und durch Niemanden mit Auflagen belästigt werden sollen. LUB I, Bd. 1, Nr. 16. Auszug
6.5.1208, Lateran Papst Innozenz III. nimmt das Kloster St. Luzi zu Chur in apostolischen Schutz, befiehlt, dass die Lebensweise nach der Regel des Heiligen Augustin darin fortdauernd beobachtet werde, bestätigt die Besitzungen und Rechte des Klosters, worunter zu Bendern, Triesen und Eschen, und sichert demselben das Recht der freien Propstwahl zu. LUB I, Bd. 1, Nr. 17.
6.5.1208, Lateran Papst Innozenz III. nimmt das Kloster Churwalden in apostolischen Schutz, befiehlt, dass die Lebensweise nach der Regel des Heiligen Augustin darin fortdauernd beobachtet werde, bestätigt die Besitzungen und Rechte des Klosters, worunter zu Balzers und Selvaplana, und sichert demselben die freie Propstwahl zu. LUB I, Bd. 1, Nr. 18.
13.1.1209, Augsburg König Otto IV. bestätigt Bischof Reinher von Chur die Freiheiten seines Hochstifts, die des Hospitals auf dem Septimer, der Klöster St. Luzi und Churwalden sowie der Curtis Canonicorum zu Schiers. LUB I, Bd. 1, Nr. 19. Auszug.
April (?) 1213, Augsburg König Friedrich II. bestätigt Bischof Arnold II. von Chur die Privilegien seines Hochstiftes und der Klöster St. Luzi und Churwalden. LUB I, Bd. 1, Nr. 20. Auszug.
21.4.1214, Rom Papst Innozenz III. nimmt alles, was das Kloster St. Luzi zu Chur besitzt, besonders aber die Kirche von Bendern, in seinen Schutz. LUB I, Bd. 1, Nr. 21.
15.6.1215, Chur Die Kanoniker von Chur geben Bischof Arnold II. von Chur ihre Zustimmung, dass er dem Kloster St. Luzi zu Chur die Einkünfte der Kirche Bendern und die Besetzung derselben mit eigenen Religiösen oder mit Weltpriestern bewillige. LUB I, Bd. 1, Nr. 22.
1220, Chur Die Brüder Heinrich und Konrad von Schellenberg, Kanoniker zu Chur, und Heinrich Mörli bezeugen mit andern den Verkauf eines Teiles des Weingartens bei der St. Martinskirche zu Chur durch Propst und Convent von St. Luzi zu Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 23. Auszug.
24.5.1222, Alatri Papst Honorius III. bestätigt die Privilegien des Klosters Churwalden, wobei Balzers und Silvaplana erwähnt werden. LUB I, Bd. 1, Nr. 24. Auszug
1225-15.4.1255, Chur Johannes, Subdiakon und Leutpriester zu Vaduz, gibt Sta. Maria zu seinem Seelenheil einen Weinberg an der Plessurbrücke (zu Chur), der jährlich eine Gelte Wein gibt. LUB I, Bd. 1, Nr. 25.
um 1227, St. Gerold Heinrich III., Eberhard I. und Ulrich I. Tumb verzichten zugunsten des Prämonstratenserklosters Weissenau auf ihre Rechte an einem Gut in Sulpach. Unter den Zeugen: Marquard vonSchellenberg LUB I, Bd. 6, Nr. 3.
22.2.1227, Chur Domherr H. (Heinrich) von Schellenberg und Ritter Hermann von Schaan bezeugen einen Spruch zwischen dem Domkapitel von Chur und Ulrich von Aspermont um den Zehnt des Hofes Sagens. LUB I, Bd. 1, Nr. 26. Auszug
13.10.1227, Chur Heinrich von Schellenberg, Domherr zu Chur, wird ermordet. LUB I, Bd. 1, Nr. 27.
20.10.1227, Konstanz König Heinrich bestätigt die Privilegien der Kirche St. Luzi zu Chur, so Freiheit, Besitz und Exemption von Kastvogtei, Prekarienlasten, Zöllen und Steuern und erlaubt seinen Dienstleuten an besagte Kirche Schenkungen zu machen. LUB I, Bd. 1, Nr. 28. Auszug
4.12.1229, Perugia Papst Gregor IX. bestätigt dem Kloster St. Luzi zu Chur sämtliche Besitzungen und nimmt sie in seinen Schutz. LUB I, Bd. 1, Nr. 29.
21.8.1231, Chur Konrad von Schellenberg bezeugt einen Tausch zwischen Bischof Berthold I. von Chur mit Propst Swigerus von Churwalden um Güter zu Malix. LUB I, Bd. 1, Nr. 30. Auszug
15.11.1235 Ulrich von Gamprin und seine Söhne Hermann, Rudolf, Ulrich, Heinrich und Eglolf verzichten auf Äcker zu Bühele am Eschnerberg zu Gunsten des Propstes zu St. Luzi zu Chur, was von Burkhard Schegg, Heinrich von Gamprin, Ritter Rudolf von Eschen und seinem Bruder Marquard und anderen bezeugt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 31.
31.07.1236 Heinrich von Sax (de Saxo) übergibt seine Hörige Gvota der Kirche St. Gallen, nachdem auch sein Verwandter (consanguineus) Heinrich für sich und seine Geschwister auf alle Rechte an ihr verzichtet hatte. LUB I, Bd. 2, Nr. 16. Auszug.
08.03.1237 Die Freiherren Walther von Vaz, Vater und Sohn, und Marquard von Vaz schenken dem Kloster Churwalden, zum Heil ihrer Seelen, Güter zu Paspels und den Kirchensatz daselbst, was mit andern von Ulrich von Schalun bezeugt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 32. Auszug
17.3.1237, Chur Konrad von Schellenberg, Diakon und Domkustos der Kirche zu Chur stirbt. LUB I, Bd. 1, Nr. 33.
1243, Zürich Pfarrer Ulrich in Eschen bezeugt mit andern, dass Konrad genannt Albus, Bürger von Zürich, dem Abt Hugo von Pfäfers das Tuchlehen verkauft, das er von der Kirche Pfäfers innehat. LUB I, Bd. 1, Nr. 34. Auszug
1244 Abt Walther von St. Gallen bestätigt die Verfügungen des Propstes Burkhart über die Einkünfte des Hofes in Eschen, die verpfändet waren, worauf der Propst den Hof mit der Hand des Ritters Dietrich von Haslach zurückkaufte. Der Propst stiftet aus den Einkünften des Hofes eine Jahrzeit für Burkhart und regelt alle Fragen der Einkünfte und der damit verbundenen kirchlichen Feste genau. LUB I, Bd. 2, Nr. 17.
14.5.1246, Chur, bei St. Florin Rudolf von Eschen bezeugt mit andern den Zusatz zur Urkunde über die Schenkung des Kirchensatzes zu Paspels durch die Freiherren von Vaz an das Kloster Churwalden vom 8. März 1237, worin Bischof Ulrich von Chur auf Bitten des Propstes und der Brüder von Churwalden für den Fall des Ablebens des Pfarrers von Paspels den Propst investiert. LUB I, Bd. 1, Nr. 35. Auszug
31.5.1249, St. Luzi bei Chur Leute mit alten liechtensteinischen Namen wie Faber und Blancco bezeugen einen vom Pfarrer von Sevelen geschriebenen Lehensbrief um eine Hofstatt zu Chur für Berta Schovre, von Propst und Convent zu St. Luzi bei Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 37. Auszug
6.6.1249, Flums Heinrich, Vitztum („Vicedominus“) von Flums, resigniert nach seinen Übergriffen auf das Vicedominat und die Burgfeste Flums der hl. Maria, der Matrone der Kirche zu Chur. Er empfängt sie dann auf Zeit seines und seiner Gattin Lebens von Bischof Volkard von Chur zu Lehen und trifft mit diesem weitere Vereinbarungen, wobei für weitere Händel Ritter R. von Eschen als geschworener bischöflicher Schiedsrichter bestimmt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 38. Auszug
13.12.1251, Chur Bischof Heinrich von Chur, Graf von Montfort, weist den Mönchen zu St. Luzi und den Nonnen zu St. Hilarius, beide zu Chur, die bereits dem Kloster St. Luzi inkorporierte Kirche zu Bendern zu ihrem Unterhalte an. LUB I, Bd. 1, Nr. 39.
10.11.1252, Chur Ulrich von Aspermont macht dem Konvent zu St. Luzi zu Chur eine Schenkung, wobei unter den Zeugen erstmals die beiden später auch in Liechtenstein vorkommenden Familiennamen Nutt und Maurer vorkommen. LUB I, Bd. 1, Nr. 40. Auszug.
1253 Kuno von Richenstein, H. von Sargans und R. von Gamprin bezeugen die Teilung der Pfäferser Schirmvogtei über Pfäfers, Valens, Vättis und Untervaz zwischen Albert und Ulrich von Sax. LUB I, Bd. 1, Nr. 41. Auszug.
03.04.1256 Marquard von Schellenberg entschädigt das Kloster Kreuzlingen für den ihm in und um Rankweil zugefügten Schaden mit Wies- und Ackerland aus seinem Gut zu der Hube, behält sich aber die lebenslängliche Nutzmessung vor. LUB I, Bd. 6, Nr. 4.
1257, Reichenau (Graubünden) Die Ritter H. und sein Bruder Friederich von Frauenberg sowie Kuno von Richenstein bezeugen mit andern den Verkauf des Schlosses Wartenstein und der Vogtei über Pfäfers, Valens, Vättis und Untervaz um 300 Mark Silbers durch Albert von Sax an den Abt und den Konvent Pfäfers. LUB I, Bd. 1, Nr. 42. Auszug.
8.2.1258, Chur Ritter Heinrich von Frauenberg (aus dem Inhaber-Geschlecht der Burg Gutenberg bei Balzers) zeichnet die Urkunde, worin Freiherr Berallus de Wanga dem Hochstift Chur sein Schloss zu Reams, nebst allem was er im Oberhalbstein und in Chur besitzt, verkauft. LUB I, Bd. 1, Nr. 43. Auszug.
14.6.1262, Neuburg Der Churer Archidiakon Eberhard Tumb v. Neuburg im Walgau fällt einen Schiedsspruch im Streit wegen Schädigungen an Klosterbesitz in Rankweil, Brederis und Kommingen zwischen dem Kloster Kreuzlingen und Marquard I. von Schellenberg, welchem Vogtrechte über diese Güter zustehen. LUB I, Bd. 6, Nr. 5.
7.7.1262, Chur Heinrich von Frauenberg bezeugt den Tauschvertrag zwischen Bischof Heinrich von Chur und Heinrich von Wildenberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 44. Auszug.
6.4.1266, Chur Ritter Kuno von Richenstein bezeugt mit andern Walters IV. von Vaz Verpfändung seiner von den Söhnen Alberts de Belmunt erkauften Güter in Obervaz an das Kloster Churwalden. LUB I, Bd. 1, Nr. 45. Auszug.
24.9.1266, Chur Heinrich von Frauenberg (dessen Haus zur Zeit die Burg Gutenberg zu Balzers gehört) reversiert dem Hochstifte Chur, dass er auf den ihm übertragenen Schirm der kerzen- und butterpflichtigen Leute jederzeit ohne Widerspruch wieder Verzicht leisten werde. LUB I, Bd. 1, Nr. 46.
15.7.1267, Feldkirch Marquard von Schellenberg verzichtet zu Gunsten des Klosters St. Luzi zu Chur auf angesprochene Zehnten der Kirche Bendern. LUB I, Bd. 1, Nr. 47.
ca. 1270 In Gegenwart mehrerer Zeugen, so des Herrn Hugo von Eschen („Huge von Eschinze“) übergibt Rudolf von Rorschach seinem Bruder Eglolf den vierten Teil seines väterlichen Gutes zu Tübach und Rorschach. LUB I, Bd. 2, Nr. 18.
17.4.1273, Chur Nachdem sich ein Schiedsgericht, in dem sich die Schiedleute Heinrich von Nüziders, genannt Vascetli (nach J.B. Büchel "Vaistli"), und Heinrich Ammann von Düns als Vertreter des Propsts Berthold von Churwalden einerseits und Ulrich von Schellenberg und Ulrich von Triesen als Vertreter der Gebrüder Ebelin und Rudolf de Casaccia andererseits in einem Streit um Bernhard und Peter von Satains nicht auf einen Schiedspruch einigen konnten, bestimmt der erwählte Bischof Konrad von Chur, dass der Propst schwören soll, dass die umstrittenen Eigenleute der Kirche von Churwalden gehören. LUB I, Bd. 1, Nr. 48.
6.7.1275, Chur Heinrich von Schaan, Erzdiakon unter der Landquart, bezeugt mit andern Walthers IV. von Vaz Schenkung an die Kirche Chur für den Fall seines kinderlosen Absterbens. LUB I, Bd. 1, Nr. 49. Auszug.
Zwischen 1277 und vor 4.12.1281 Abt Rumo von St. Gallen verkauft den Hof Eschen. LUB I, Bd. 2, Nr. 22.
25.5.1278, Propstei Konstanz Marquard und Ulrich von Schellenberg und andere bezeugen, dass Graf Hugo von Werdenberg das Patronatsrecht der Kirche St. Peter bei Bludesch im Churer Bistum an das Kloster Oetenbach zu Zürich vergab hat. LUB I, Bd. 1, Nr. 50. Auszug.
09.10.1278 Rudolf genannt Balvus, Albert und dessen Brudersohn Heinrich verkaufen Ulrich genannt Freitag (Ulrich Fritac) die Hälfte ihres dem Kloster Churwalden gehörenden Hofes zu Balzers. LUB I, Bd. 1, Nr. 51.
Zwischen 1280 und 13.2.1300, Chur Konrad von Eschen stirbt. LUB I, Bd. 1, Nr. 52.
Zwischen Spätherbst 1288 und 3.6.1290 Bischof Friedrich von Montfort zu Chur, von Graf Hugo von Werdenberg bei Balzers besiegt und im Schloss Werdenberg eingekerkert, fällt bei einem Fluchtversuche zu Tode. Sein Bruder Abt Wilhelm von St. Gallen verliert durch den von Marquart von Schellenberg bestochenen Befehlshaber von Sigberg die Burg Clanx, die hierauf gebrochen, dann aber wieder aufgebaut wird. LUB I, Bd. 2, Nr. 24. Auszug.
14.2.1280, Alt St. Johann Ulrich von Richenstein bezeugt, dass Ulrich von Ramschwag dem Kloster St. Johann im Thurtal um 18 von Graf Hartmann von Werdenberg ausbezahlte Mark Silber folgendes verkauft habe: Weinzehnten zu Sattelberg und Kalchern (in vinea Calcarron), einen Fruchtzehnten zu Rutisch als Lehen, einen Acker und eine Wiese zu Rutisch und eine Wiese zu Durrin wise. LUB I, Bd. 2, Nr. 21. Auszug.
3.5.1281, Chur Leute mit alten liechtensteinischen Namen, nämlich von Schiers und Vaistli, bezeugen einen Erblehensbrief von Propst und Convent zu St. Luzi um ein Haus zu Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 53. Auszug.
15.1.1282, St. Gallen Wilhelm (von Montfort), der erwählte Abt von St. Gallen, weist dem Rumo von Ramstein nach seiner Abdankung von der Abtei für seinen und seiner Dienerschaft Unterhalt 100 Mark Silber jährlich aus Einkünften der Abtei an, was u. a. von Marquart von Schellenberg verbürgt und besiegelt wird. LUB I, Bd. 2, Nr. 23. Auszug.
30.6.1282, Chur Für das Churer Gericht beurkundet Arnold an Stelle des Vogts Kuno von Richenstein, dass Berthold, Propst des Klosters Churwalden, von Heinrich Boso ein Haus zu Chur an einem Ort genannt Arkas erhalten hat. Die Hofstatt soll Agnes, der Tochter von Heinrich Boso, gegen einen jährlichen Zins auf Lebzeiten zur Nutzung überlassen bleiben. Unter den Zeugen wird ein Burkart von Schaan genannt. LUB I, Bd. 1, Nr. 55.
25.9.1282, Chur Konrad von Belmont, Bischof zu Chur, wird vor dem von seinem Bruder Heinrich hiezu erbauten Altar des hl. Konrad in der Kirche zu Chur begraben, dessen Patronatsrecht später über die Grafen von Sulz-Vaduz auf die Fürsten von Liechtenstein übergeht. LUB I, Bd. 1, Nr. 57.
1.2.1283 oder 12.1.1283 Rudolf von Richenstein, Abt zu Disentis, verkauft dem Freiherrn Heinrich von Wildenberg den Zehnten zu Fellers. LUB I, Bd. 1, Nr. 58.
16.6.1283, Chur Ein Herr von Frauenberg und ein Herr von Triesen bezeugen mit andern die Bestätigung des Schlosses Aspermont sowie der Höfe Molinera, Trimmis und Tomils durch Bischof Friedrich I. von Chur an Freiherrn Walther von Vaz. LUB I, Bd. 1, Nr. 59. Auszug
30.11.1284 Bischof Friedrich von Chur und die beiden minderjährigen Söhne des Freiherrn Walthers IV. von Vaz, Johann und Donat, versöhnen sich miteinander nach Spruch eines Schiedsgerichtes mit Heinrich von Frauenberg als Schiedsrichter auf Seiten der Vazer und mit Marquart von Schellenberg und Gunthalm von Schwarzenborn als unabhängigen Kommissionsobern. LUB I, Bd. 1, Nr. 60.
1.7.1286, Chur Die Brüder Pfarrer Ulrich von Feldkirch und Ritter Ulrich von Bodemen verzichten nach einem Rechtsstreit auf Patronat, Vogtei und alle anderen Rechte an der Pfarrkirche Feldkirch zu Gunsten des Domkapitels zu Chur, da sie erkennen, dass sie das Domkapitel kanonisch und legitim erworben hat, und zwar von den Brüdern Ulrich und Marquard von Schellenberg, die sie ihrerseits von ihrem Bruder Martin erkauft hatten. LUB I, Bd. 1, Nr. 61.
29.7.1286, Chur Rudolf von Richenstein, Abt zu Disentis, bezeugt, dass Propst und Kapitel zu San Vittore (im Misox) den Brüdern Ulrich und Simon von Rietberg in der Absicht, die Kapelle S. Petri in Valle Reni wieder zu erwerben, jährlich 5 Saum Wein verschreiben. LUB I, Bd. 1, Nr. 62. Auszug
5.3.1287, Chur Kuno von Richenstein bezeugt die Urkunde, worin Propst Heinrich von San Vittore (im Misox) dem Bischof Friedrich I. von Chur [von Montfort] und Ulrich von Rietberg die Kapelle St. Peter im Rheinwald verpfändet. LUB I, Bd. 1, Nr. 63. Auszug
06.04.1288 Albert von Rialt schenkt dem Kloster St. Luzi das Eigentum eines Arnold Mörli („Arnoldi dicti Mvierli“) gehörenden Weinberges, den Arnold Imburg („Arnoldus de Imoburgo“) von ihm zu Lehen trug, wobei die Erzdiakone unter der Landquart und des Walgaus zugegen waren. LUB I, Bd. 1, Nr. 64. Auszug
5.8.1288, Urseren Bündnis zwischen fünf Walliser Herren einer- und Bischof Friedrich I. von Chur, Abt Simon von Disentis und H. von Frauenberg anderseits. LUB I, Bd. 1, Nr. 65.
18.11.1288, Sargans Eglolf von Flums verkauft Rudolf dem Hofstetter, Ammann zu Walenstadt, einen Hof in Flums. Unter den Zeugen: Ritter Heinrich von Triesen (... her Heinrich der Trisvner rittere ...) LUB I, Bd. 6, Nr. 7.
Herbst 1291 oder 1292 Das Verzeichnis der Schulden, welche Konrad von Gundelfingen als (Gegen)abt von St. Gallen gemacht hat, verzeichnet solche an die Brüder von Schellenberg. LUB I, Bd. 2, Nr. 25. Auszug.
15.6.1291, Chur Ritter Ulrich von Schellenberg unterzeichnet mit andern den Vergleich zwischen Bischof Berthold II. von Chur und Egilolf von Aspermont wegen des durch diesen dem Domkapitel zugefügten Schadens zu Schiers und Fanas, wobei der von Aspermont im Zusammenhang mit der Lösung von der Exkommunikation bestimmte Verpflichtungen auf sich nimmt. LUB I, Bd. 1, Nr. 66. Auszug
8.10.1293, Vicosoprano Heinrich von Frauenberg (zu Balzers) beteiligt sich an der Beschwörung des von Bischof Berthold II. und dem churwelschen Land mit Mattheus Visconti von Mailand errichteten Bundes. LUB I, Bd. 1, Nr. 67.
1294, Werdenberg Herr Wilhelm von Richenstein bezeugt den Vergleich des Abtes Berchtold von St. Johann im Thurtal mit seinem Lehensmann Berchtold Kurz, der seinen Herrn erschlagen hatte. LUB I, Bd. 2, Nr. 26.
1294, Werdenberg Abt Berchtold von St. Johann im Thurtal vergleicht sich mit Berchtold Kurz, der seinen eigenen Herrn erschlagen hat. Der Vergleich wird von Leuten aus Churrätien, so von Wilhelm von Richenstein, bezeugt. LUB I, Bd. 1, Nr. 68. Auszug
21.12.1295, Maienfeld Herren von Frauenberg und Schellenberg bezeugen einen Vertrag zwischen Bischof Berthold II. von Chur und den Gebrüdern Johann und Donat von Vaz wegen des Besitzes derer von Haldenstein, Strassberg, Brinzouls und Canova. LUB I, Bd. 1, Nr. 69. Auszug
10.6.1296, Chur Ritter Marquard von Schellenberg bezeugt mit andern Rittern, dass Otto Streifer zu seinem Seelenheil von Besitzungen zu Igis an den Konvent St. Luzi zu Chur geschenkt hat. LUB I, Bd. 1, Nr. 70. Auszug
5.2.1297, Chur Ritter Ulrich von Schellenberg bezeugt mit andern das Einverständnis wegen der Einkünfte der Kirche Sagens und der Höfe Prada und Savognin zwischen Bischof Berthold II. von Chur mit dem Konvent zu St. Luzi zu Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 71. Auszug
13.04.1298 Ritter Heinrich von Heitlingen verkauft dem Johanniterhaus Klingnau den Hof zu Hechwihl (Waldshut-Tiengen BW.), Lehen vom Benediktinerkloster auf der Insel Reichenau. Erster Zeuge: .Marquard II. von Schellenberg. LUB I, Bd. 6, Nr. 8.
30.6.1298, Heppenheim König Adolf verpfändet dem Grafen Wilhelm von Montfort, Abt zu St. Gallen, der u. a. für die königlichen Dienste des Heinrich von Frauenberg 150 Mark Silber ausgelegt hatte, für eine Gesamtschuld von 300 Mark Silber das alte Vogtgericht und Vogtrecht über Kloster und Stadt St. Gallen, über die Städte Wangen und Altstätten und über alle Leute und Güter des Klosters, samt allen dazu gehörigen Einkäufen. LUB I, Bd. 2, Nr. 27.
19.3.1299, Konstanz Propst Konrad von St. Johann und Ritter Marquard von Schellenberg auf Seiten des Bischofs von Chur, Albert von Klingenberg und Johann von Bodman auf Seiten derer von Vaz fällen unter Obmann Ulrich von Klingenberg einen Spruch über die Anstände des Bistums Chur mit Freiherrn Johann von Vaz betreffend Neu- und Alt-Aspermont, Winegg, Haldenstein, Tomils u. a. LUB I, Bd. 1, Nr. 72. Auszug
6.10.1299, Ragaz Ritter Egelolf von Aspermont fällt mit ihm zugegebenen Schiedsleuten, worunter Heinrich von Schellenberg, einen Spruch in einem Streit des Gotteshauses Pfäfers mit Heinrich von Wildenberg, Vogt zu Ragaz, über Rechtsame zu Ragaz und auf der Alp Salvaninnes, was u. a. durch die Herren Siegfried von Richenstein sowie Ulrich und Johannes von Triesen bezeugt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 74. Auszug
01.02.1300 Bischof Emicho von Freising erklärt, dass Herr Hermann von Landenberg, Marschall zu Österreich, den Pfandbrief um die Herrschaft Greifensee vor ihm eingelegt habe, zugegen waren Graf Herman von Sulz, Graf Hugo von Montfort und sein Sohn Graf Wilhelm, Herr Heinrich der Marschall von Pappenhein, Herr Marquard von Schellenberg, Ritter. LUB I, Bd. 2, Nr. 28.
28.5.1300, Tübingen Graf Gottfried von Tübingen bestätigt dem Domkapitel von Chur das Eigentum und das Patronat der Kirche Feldkirch, das früher als Lehen den Herren von Schellenberg gehörte. LUB I, Bd. 1, Nr. 75.
11.11.1300, Chur (bei der Kirche S. Margaretha) Propst Berthold von St. Luzi zu Chur gibt den beiden Wallisern Walter Rüttiner und Johann Aier in Silvaplana (zwischen Triesen und Balzers) und in Pradella Güter zu Lehen, auf gleiche Weise wie den Wallisern auf Davos, was vom Freiherrn von Frauenberg bezeugt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 76.
7.12.1302, Chur Ulrich Trisner, Kanoniker der Kirche zu Chur, hinterlässt derselben vier mailändische Liren von einem Weinberg zu Vaduz. LUB I, Bd. 1, Nr. 77.
20.3.1303, Chur Bischof Syfrid (Siegfried von Gelnhausen) von Chur löst die Feste Flums von Ritter Ulrich von Flums ab und stellt dafür Bürgen, was u. a. von Heinrich von Frauenberg bezeugt wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 78. Auszug.
11.04.1303 Die Gebrüder Johannes, Wilhelm und Nannes von Remüs bestätigen von Heinrich von Montfort, Dompropst zu Chur, 50 Mark Silber zur Lösung der ihnen verpfändeten Feste und Güter zu Remüs empfangen zu haben und versprechen ihm, oder im Fall seines Ablebens u. a. Heinrich von Frauenberg für erbetene "Werschaft" (Bürgschaft) gefolgig zu sein. LUB I, Bd. 1, Nr. 79. Auszug.
24.11.1304, Chur Der Richter der Kirche von Chur entscheidet einen Streit zwischen Abt und Konvent Pfäfers und Philipp von Sevelen um Güter zu Quadra, Livertane, Convent, Balzers (Runcalatsch, Agrasch) und Vaduz. LUB I, Bd. 1, Nr. 80.
26.1.1305, Chur Bischof Sifrid von Chur bestätigt den Tausch des Klosters Churwalden mit Heinrich von Frauenberg der zur Pfarrkirche erhobenen Kapelle von Balzers gegen das Patronatsrecht der Kirche Felsberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 81.
20.5.1307, Chur Hinscheid des Heinrich von Belmont, der anlässlich des Todes seines Bruders Konrad, Bischof von Chur, im Münster S. Maria zu Chur, den Altar des hl: Konrad erbaute, dessen Patronatsrecht später über die Grafen von Sulz-Vaduz auf die Fürsten von Liechtenstein überging. LUB I, Bd. 1, Nr. 82.
6.5.1308, Zürich Der Konstanzer Generalvikar Konrad von Landsberg beurkundet die Versöhnung der Stadt Zürich mit den Freunden des in Zürich gefangengenommenen Dompropsts Konrad von Klingenberg. LUB I, Bd. 6, Nr. 9a.
10.5.1308, Konstanz Der Konstanzer Generalvikar Johann ze Rine beurkundet die Versöhnung der Stadt Zürich mit den Freunden des in Zürich gefangengenommenen Dompropsts Konrad von Klingenberg. LUB I, Bd. 6, Nr. 9b.
08.03.1312 Äbtissin Willebirg von Schänis vertauscht an den Grafen Friedrich von Toggenburg Eigenleute, und zwar in der Stadt Lichtensteig "Katerinen Vl wip des Langen und ir kint und des Schedlers wip von dem Roten Steine und ir kint uf dem berge ze Andmon" etc. LUB I, Bd. 2, Nr. 29.
16.8.1314, Wien Die Grafen Hugo, Heinrich und Albrecht von Werdenberg, Brüder, versprechen, dass sie, nachdem die Herzoge Friedrich und Leopold von Österreich mit dem Krieg gegen sie wegen des Gutes, das sie von den Kindern des Herrn von Frauenberg gekauft haben, aufgehört haben, auf alle Ansprüche auf Gutenberg und alles, was die Herzoge von den genannten Kindern gekauft haben, verzichten. LUB I, Bd. 1, Nr. 84.
September 1314, Werdenberg Die Grafen Hugo, Heinrich und Albrecht von Werdenberg erhöhen Konrad von Richenstein und dessen Brüdern das Pfand an Abgaben aus dem Hof Sevelen um 10 Mark auf 40 Mark. LUB I, Bd. 6, Nr. 10.
6.3.1315, Chur Dompropst Rudolf von Montfort zu Chur bestätigt den Tausch zwischen dem Konvent von Churwalden und Heinrich von Frauenberg der zur Pfarrkirche erhobenen Kapelle zu Balzers gegen das Patronatsrecht von Felsberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 85.
12.1.1316, Schauenstein Johann von Triesen bezeugt die Urkunde, worin Ulrich von Schauenstein seinem Bruder Johann seinen Anteil am Zehnten zu Andest und Waltensburg verpfändet. LUB I, Bd. 1, Nr. 86. Auszug.
19.3.1316, Feldkirch Frau Sophie von Neuburg verkauft dem Ritter Rudolf von Rorschach Besitzungen bei Berneck, was von Konrad und Sigelin von Richenstein verbürgt und von Heinrich von Schellenberg bezeugt wird. LUB I, Bd. 2, Nr. 30.
15.5.1317, Avignon Papst Johannes (XII.) bestätigt alle Rechte, Freiheiten und Steuerfreiheiten des Klosters Churwalden. LUB I, Bd. 1, Nr. 87.
15.5.1317, Avignon Papst Johannes XII. nimmt das Kloster Churwalden in seinen Schutz und bestätigt dessen Besitzungen. LUB I, Bd. 1, Nr. 88.
11.11.1317, Chur Der Ammann von Chur beurkundet, dass der Ritter Jakob von Marmels Güter der Bürger von Luzern für Ansprüche an die Herzöge von Österreich vor seinem Gericht habe arrestieren lassen und dass der Arrest auf Einspruch der Luzerner aufgehoben sei, da sie bewiesen haben, dass sie für die Herzöge nicht gepfändet werden dürfen. Unter den Zeugen: Johann von Triesen. LUB I, Bd. 6, Nr. 11.
21.3.1318, Lindau Die Brüder Eglof und Marquard von Schellenberg ersuchen Abt Heinrich II. von St. Gallen um Übertragung der von ihnen an das Kloster Salem geschenkten Besitzungen zu Deuchelried. LUB I, Bd. 2, Nr. 31.
1319, Pfäfers Heinrich von Schellenberg bekleidet das Schenkamt des Klosters Pfäfers. LUB I, Bd. 1, Nr. 90. (Fälschung)
16.5.1325, Zürich Graf Kraft von Toggenburg schenkt dem Kloster Magdenau Einkünfte und Güter als Jahrzeitstiftung und Leibding für zwei Nonnen. Erwähnt wird die Äbtissin Anna von Richenstein. LUB I, Bd. 6, Nr. 12.
21.7.1325, Burg Werdenberg Graf Hugo und Graf Albrecht von Werdenberg, Gebrüder, bekennen, dass sie Rudolf von Schleuis 76 Mark schuldig sind, und verpfänden ihm dafür das „Königsgut“ zu Trins. Sollten die Grafen sich mit dem von Vaz und dem Lande einigen, so soll Rudolf aus dem Gut zu Wildenberg oder zu Frauenberg („Wrowenberg“), wo er will, aus den Gütern oberhalb des Flimserwaldes, ein anderes Pfand wählen und dafür das Königsgut zurückgeben. LUB I, Bd. 1, Nr. 93.
1.5.1326, Magdenau Die Äbtissin Anna von Richenstein und der Konvent des Zisterzienserinnenklosters Magdenau (Degersheim, Untertoggenburg) verpflichten sich zur Begehung der Jahrzeiten für Pfarrer Heinrich von St. Verena und dessen Eltern und Onkel. LUB I, Bd. 6, Nr. 13.
16.8.1329, Konstanz Ulrich Stephan und Ulrich Brancho von Sax verkaufen den Brüdern Graf Friedrich und Diethelm von Toggenburg alles, was zur Wildenburg (Gemeinde Wildhaus) gehört, ausgenommen die Alp Tesol, und stellen hiefür Bürgen, darunter Bischof Rudolf III. von Konstanz, Graf von Montfort, Hartmann III. von Werdenberg-Sargans-Vaduz, Ulrich von Ems, Heinrich von Schellenberg und Wilhelm von Richenstein. LUB I, Bd. 2, Nr. 32. Auszug.
17.11.1329, Chur Eglolf von Schellenberg wird zum Domherrn von Chur ordiniert LUB I, Bd. 1, Nr. 94. Auszug.
23.4.1332, Feldkirch Rudolf Kramer und seine Frau Katherina verkaufen dem Kloster St. Luzi zu Chur die „Gebraitun“ und das Ried zu Bendern. LUB I, Bd. 1, Nr. 95.
11.10.1334, Chur Bischof Ulrich V. und das Domkapitel von Chur gestatten unter Stellung von Geiseln — darunter Konrad, Wilhelm und Burkard von Richenstein — dem Grafen Albrecht von Werdenberg die Lösung der von seinem Bruder Hugo verpfändeten Feste Greifenstein und der Güter zu Bergün. LUB I, Bd. 1, Nr. 96. Auszug.
16.4.1336, München Kaiser Ludwig der Bayer quittiert der Stadt Zürich für die dem Grafen Hartmann von Werdenberg-Sargans entrichtete Reichssteuer. LUB I, Bd. 6, Nr. 14.
1.5.1336, Zürich Graf Hartmann von Werdenberg-Sargans quittiert der Stadt Zürich für die ihm von Kaiser Ludwig dem Bayer angewiesenen 390 Gulden Reichssteuer. LUB I, Bd. 6, Nr. 15.
24.06.1336 Die Grafen Hartmann und Rudolf von Werdenberg-Sargans quittieren der Stadt Zürich für die ihnen von Kaiser Ludwig dem Bayer angewiesenen 600 Gulden Reichssteuer. LUB I, Bd. 6, Nr. 16.
12.7.1336, Konstanz Der Konstanzer Bürger Heinrich Hinter St. Johann bittet Bürgermeister und Rat von Zürich, die 60 Gulden der Reichssteuer, die ihm Graf Hartmann von Werdenberg abgetreten hat, an seinen Boten auszuzahlen. LUB I, Bd. 6, Nr. 17.
20.7.1336, Konstanz Der Konstanzer Bürger Ulrich Harzer bittet Bürgermeister und Rat von Zürich, die 100 Gulden der Reichssteuer, die ihm Graf Hartmann von Werdenberg abgetreten hat, an seinen Boten auszuzahlen. LUB I, Bd. 6, Nr. 18.
25.7.1336, Zürich Der Konstanzer Bürger Lütfried Bätminger bittet Bürgermeister und Rat von Zürich, die 130 Gulden der Reichssteuer, die ihm Graf Hartmann von Werdenberg abgetreten hat, an seinen Boten auszuzahlen. LUB I, Bd. 6, Nr. 19.
13.11.1336, Sax Katherina von Frauenberg, Witwe Ulrichs von Sax, und die Brüder Ulrich Stephan und Ulrich Brancho, schenken dem Kloster St. Gallen eine Leibeigene namens Elisabeth. LUB I, Bd. 2, Nr. 33.
27.1.1337, Pfäfers Jacobus de Bulcaria (Ragaz), Rektor der Kirche Igis, schenkt der Abtei Pfäfers u. a. Güter in Ragaz „in prav Lombarda“. LUB I, Bd. 1, Nr. 97.
23.6.1338, Feldkirch Ulrich Vaistli verkauft dem Alber Vaistli seinen Anteil an den Gütern in der Maree ("Marina") und an dem vor Alber Vaistlis Haus gelegenen Berg, alles zu Vaduz. LUB I, Bd. 2, Nr. 34.
6.12.1338, Werdenberg Revers der Ursula von Vaz und der Grafen Rudolf und Hartmann von Werdenberg-Sargans (letzterer nachher zu Vaduz) um die Vazer Lehen. LUB I, Bd. 1, Nr. 98.
27.8.1339, Wien Herzog Albrecht von Österreich verpfändet Herrschaftsrechte und Güter zu Eschenbach, Maschwanden und Horgen an Johann von Hallwil für eine Schuld von 600 Mark, mit denen er u. a. die Burg Marschlins gekauft und die Burg Gutenberg gelöst hat. LUB I, Bd. 6, Nr. 20.
9.8.1341, Vaduz Heinrich Vaistli von Vaduz verpfändet seinem Bruder Alber Vaistli um dreissig Pfund Pfennig seinen ganzen Besitz auf drei Jahre. LUB I, Bd. 2, Nr. 35.
25.1.1342, Wien Herzog Albrecht (II. der Lahme) von Österreich verleiht die ihm und seinen Brüdern von denen von Friberg angefallenen Festen Friberg und Jörgenberg in Anbetracht der Dienste der Grafen Rudolf und Hartmann von Sargans (letzterer nachmals zu Vaduz) an Rudolf von Sargans und seine Gemahlin Ursula von Vaz, und, falls sie kinderlos sterben sollten, an Graf Hartmann. Dafür sollen die Grafen von Sargans den Herzogen zu Diensten sein, ausgenommen gegen Kaiser Ludwig den Bayern, alle Grafen von Werdenberg, von Fürstenberg, von Hohenberg und Friedrich von Toggenburg. LUB I, Bd. 1, Nr. 99.
1.5.1342, Sargans (?) Vor Bischof Ulrich von Chur als ersterwähntem Schiedsrichter einigen sich die Brüder Hartmann und Rudolf, Grafen von Werdenberg-Sargans (ersterer zu Vaduz, letzterer zu Sargans) mit Abt Hermann von Pfäfers u. a. in Sachen Feste Wartenstein. LUB I, Bd. 1, Nr. 100.
3.5.1342, Sargans Bischof Ulrich V. von Chur, Graf Albrecht von Werdenberg, Abt Hermann von Pfäfers, Abt Ulrich von Salmansweiler und Friedrich von Riet teilen die Werdenbergischen Güter unter die Grafen Hartmann und Rudolf auf, indem sie Hartmann die Burg Vaduz, die Burg Blumenegg, Nüziders, den Schultheissen Heinrich von Sargans und was rechts des Rheins bis an die Landquart liegt und Rudolf die Burg und Stadt Sargans, die Vogtei Pfäfers, die Freien von Laax, das Vazer Erbe und was links des Rheins liegt, zuteilen. LUB I, Bd. 1, Nr. 101.
25.3.1343, Pfäfers Albert von Schellenberg, Mönch zu Pfäfers, bezeugt als ernannter Siegelbewahrer das Statut des Abtes und Konventes zu Pfäfers über Aufbewahrung und Gebrauch des Siegels. LUB I, Bd. 1, Nr. 102. Auszug.
frühestens 12.5.1343 Hinschied des Pfäferser Klosterbruders Albero von Schellenberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 103.
Februar 1344 Witwe Menga Bruspach und ihre Kinder Adelheid, Katerina und Konrad kaufen sich von Graf Hartmann III. von Sargans zu Vaduz los und unterstellen sich der Kirche S. Maria zu Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 105.
9.8.1345, Wil Der Schultheiss von Wil] beurkundet, dass Hans und Eberhard Kaufmann von Wil dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau verkaufte Güter vor Gericht aufgegeben haben. Erwähnt Äbtissin Anna von Richenstein. LUB I, Bd. 6, Nr. 21.
21.3.1346, Fischingen Abt und Konvent des Benediktinerklosters Fischingen verkaufen dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau den Tobelhof (Gemeinde Mogelsburg). Erwähnt Äbtissin Anna von Richenstein. LUB I, Bd. 6, Nr. 22.
01.04.1346 Äbtissin Anna von Richenstein und der Konvent des Zisterzienserinnenklosters Magdenau beurkunden eine Zinsverpflichtung gegenüber dem Heiliggeistspital St. Gallen. LUB I, Bd. 6, Nr. 23.
24.7.1346, Lindau Ritter Burkhart von Ramschwag verpflichtet sich eidlich, mit der Burg zu Blatten dem Pfleger des Klosters St. Gallen zu warten. Zeugen sind Ulrich II. von Montfort, Hartmann III. von Werdenberg-Sargans und Heinrich von Schwenningen. LUB I, Bd. 2, Nr. 36. Auszug.
15.10.1347, Triesen Johann von Triesen verkauft an Propst Nikolaus und den Konvent des Klosters St. Luzi zu Chur die Äcker Capont und Quadrella im Triesnerfelde. LUB I, Bd. 1, Nr. 106.
4.12.1347, Feldkirch Jos Bok von Feldkirch und seine Frau Katherina verkaufen dem Domkapitel von Chur Weingärten, den Beckenhof zu Altenstadt und das Gut Ruggell, sodass diese nicht nach Feldkirch steuerpflichtig sind. LUB I, Bd. 1, Nr. 107.
4.12.1347, Feldkirch Heinrich Basinger von Feldkirch verkauft dem Domkapitel von Chur Güter zu Meinigen, Au, Berg und Sulz, wobei Namen von Inhabern genannt werden, wie sie auch in Liechtenstein vorkommen oder vorkamen. LUB I, Bd. 1, Nr. 108. Auszug.
10.2.1348, Schellenberg Johann von Riedberg vermacht die Festen Riedberg und Hohenjuvalt den Herren Hermann und Beringer von Landenberg-Greifensee. LUB I, Bd. 1, Nr. 109. Auszug.
14.7.1348, Magdenau Konrad Kessler von Zuckenriet verpflichtet sich gegenüber dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau, diesem weder sich noch Güter zu entfremden. Erwähnt wird die Äbtissin Anna von Richenstein, eine Schwägerin von Konrad Kessler. LUB I, Bd. 6, Nr. 24.
3.4.1349, Hafleren Der Landrichter im Thurgau beurkundet, dass Eberhard von Lommis dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau eine Schuppose zu Stettfurt verkauft hat. Erwähnt wird Äbtissin Anna von Richenstein. LUB I, Bd. 6, Nr. 25.
11.11.1349 Äbtissin Anna von Richenstein und der Konvent des Zisterzienserinnenklosters Magdenau verleihen einen Kornzins zu Leibding. LUB I, Bd. 6, Nr. 26.
1.3.1350, Magdenau Äbtissin Anna von Richenstein von Magdenau verpflichtet sich zur Jahrzeitfeier für die Mutter zweier Mitschwestern. LUB I, Bd. 6, Nr. 27.
9.6.1351, Werdenberg Ulrich und Albrecht von Richenstein, Burkharts seligen Söhne, teilen ihrer Base Elsa von Richenstein bei Sevelen Güter und Leute zu, die sie bisher gemeinsam inne hatten. LUB I, Bd. 2, Nr. 37.
9.6.1351, Werdenberg Elsa von Richenstein teilt mit ihren Verwandten Ulrich und Albrecht von Richenstein Gut und Leute zu Sennwald, die sie bisher gemeinsam inne hatten. LUB I, Bd. 2, Nr. 38.
4.9.1352, Sargans Die Grafen Hartmann und Rudolf von Werdenberg-Sargans söhnen sich mit der Stadt Zürich aus wegen der Gefangenschaft Graf Johanns von Habsburg. LUB I, Bd. 6, Nr. 28.
19.09.1352 Die Grafen Johann, Rudolf und Gottfried von Habsburg geloben, ihre namentlich genannten Freunde, darunter die Brüder Grafen Hartmann und Rudolf von Sargans, mit der Stadt Zürich und ihren Eidgenossen auszusöhnen. LUB I, Bd. 6, Nr. 29.
17.4.1353, Chur Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch bestätigt, dass sein Sohn Ulrich für den Fall, dass er zum Dompropst von Chur erwählt würde, keine Ansprüche an Bischof Ulrich V. von Chur zu stellen habe, was von Rudolfs Tochtermann Graf Hartmann III. von Werdenberg-Sargans (zu Vaduz) mitversprochen wird. LUB I, Bd. 1, Nr. 113.
23.5.1354, Chur Notar Peter Koltmann vidimiert im Beisein von Wilhelm von Richenstein folgendes:a) Johann Ammann, Bürger zu Feldkirch, einigt sich mit dem Domkapitel von Chur auf schiedsgerichtlichen Austrag des Streites um den Zehnten zu Berg. b) Dieselben kommen überein, sich dem Schiedsspruch ihres aufgesetzten Schiedsgerichtes zu unterziehen und davon zwei Urkunden auszufertigen, c) Rudolf von Feldkirch, Domdekan, Walther Kottmann, Kustos, und Kanoniker Heinrich von Magelshofen sprechen im oberwähnten Streite Recht. LUB I, Bd. 1, Nr. 114. Auszug.
15.2.1356, Feldkirch Ruedi Ammann von Feldkirch verkauft dem Alber Vaistli seinen Hof zu Furgs bei Schaan. LUB I, Bd. 2, Nr. 39.
22.10.1358, Weesen Marquard von Schellenberg versöhnt sich mit den Bürgern von St. Gallen wegen der gebrochenen Feste Wasserburg. LUB I, Bd. 2, Nr. 40.
22.3.1359, Wien Erzherzog Rudolf IV. von Österreich beurkundet, dass Hermann von Landenberg-Greifensee seinen Söhnen Hermann dem Ältern, Hermann dem Jüngern und Beringer und seinem Enkel Ulrich österreichische Pfänder. u. a. die Burg Gutenberg und was dazu gehört, übertragen habe. LUB I, Bd. 6, Nr. 30.
7.4.1359, Neuburg Marquard III. von Schellenberg, Burkhard von Ellerbach und Swigger Tumb versöhnen sich mit der Stadt St. Gallen wegen der gebrochenen Feste zu Wasserburg. LUB I, Bd. 6, Nr. 31.
7.4.1359, Neuburg Der Vergleich vom 22. Oktober 1358 zwischen Markquard von Schellenberg und den Bürgern von St. Gallen wegen der zerstörten Wasserburg wird mit Beizug Burkharts von Ellerbach von Pfaffenhofen und Swiggers des Tummen von Neuburg wiederholt. LUB I, Bd. 2, Nr. 41.
1.5.1359, Neuburg Hermann Spät, genannt Quisi, vergleicht sich mit der Stadt und dem Heiliggeistspital St. Gallen im Streit um einen Hof zu Freiwilen (Gde. Wittenbach) und ein Haus in der Neugasse. Als Bürgen für die Beachtung der Vereinbarung stellt er Swigger IV. Tumb von Neuburg, Burkhard von Prassberg und Marquard von Schellenberg, die auch siegeln. LUB I, Bd. 6, Nr. 32.
30.7.(ca. 1360) Anna von Richenstein hinterlässt der Frühmesse des Klosters Pfäfers ein Konstanzer Pfund zu ihrer Jahrzeitstiftung. LUB I, Bd. 1, Nr. 115.
10.09.1360 Die Brüder Rudolf und Heinrich Grafen von Werdenberg-Sargans (letzterer Herr zu Vaduz), geloben ihrem Bruder Hartmann, dass sie ihm jährlich aus dem Zoll zu Vaduz, so lange er lebt, 25 Pfennige verabreichen werden. LUB I, Bd. 2, Nr. 42.
9.4.1361, Feldkirch Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch verkauft an Alber Vaistli von Vaduz den Lämmerzehnten zu Triesen. LUB I, Bd. 2, Nr. 43.
8.3.; 4.6.(1359); 12.6.1361 Eintrag betreffend den Tod von Heinrich von Arbon und seiner Frau Wilburga (Walpurga), seiner Tochter Anna, Äbtissin zu Schänis, und seines Sohnes Hermann, Abt zu Pfäfers. LUB I, Bd. 1, Nr. 116.
19.8.1362, Konstanz Ulrich von Richenstein verkauft dem Kloster St. Johann im Thurtal Hörige in Unterwasser. LUB I, Bd. 2, Nr. 44.
12.3.1363, Feldkirch Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch verkauft Bruder Konrad von Bendern einen Weingarten am Kapf. LUB I, Bd. 1, Nr. 117.
12.3.1363, Feldkirch Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch verkauft Bruder Konrad von Bendern zwei Wiesen. LUB I, Bd. 1, Nr. 118.
1364-1399 Dokumente zum Prozess zwischen dem Kloster St. Gallen einerseits und den Grafen Hugo und Ulrich von Montfort, Herren zu Rotenfels und Tettnang anderseits um die Burg zu Wasserburg, den Hof zu Hegi und um Kirche und Kirchensatz zu Wasserburg, also ehemaligen Besitz der Herren von Schellenberg-Wasserburg. LUB I, Bd. 2, Nr. 87.
13.2.1364, Lindau Vor Heinrich von der Schär, Stadtschreiber zu Lindau, der für den Stadtammann zu Gericht sitzt, klagen neun Bauern aus Wasserburg gegen Hans Renner, er habe sie beim Lindauer Gericht gepfändet für die Schulden ihres Leibesherrn Marquard („Maercken“) von Schellenberg von Wasserburg, wogegen die Leute eidlich bezeugen, dass sie bloss Vogtleute Marquards von Schellenberg seien, worauf sie das Gericht von Renner ledig spricht. Renner klagt weiter, der von Schellenberg habe Schulden, die sie ihm zahlen sollten. Sie werden aber von dieser Zahlung ledig erklärt. LUB I, Bd. 2, Nr. 45.
3.9.1364, Lindau Marquard von Schellenberg von Wasserburg und Berchtold der Schwarz von Lindau nehmen vier Personen als Hofleute in den Dienst am Hof zu Hegi. LUB I, Bd. 2, Nr. 46.
15.10.1364, Neu-Schellenberg Walther Maier von Altstaetten, der Ältere, schenkt dem Domkapitel Chur seine Leibeigene Anna Rütnerin zu Lums. LUB I, Bd. 1, Nr. 119.
In der Hauptsache zu 1365-1408. Klimatisches. — Gefangennahme des Grafen Rudolf von Vaduz. — Graf Heinrich von Vaduz zieht wegen der Pest nach Chur. — Bischof Hartmann von Chur zieht nach Buclis. — Die von Feldkirch ziehen vor Werdenberg. — Bischof Hartmann wird gefangen. — Die ab dem Eschnerberg verbrennen die Burg Schellenberg. — Bischof Hartmann führt das Fest Mariae Empfängnis ein etc. LUB I, Bd. 2, Nr. 93. Auszug.
1.4.1365, St. Gallen Rüdger Maness, Vogt der Stadt St. Gallen und Bürgermeister zu Zürich, entscheidet, dass Bernhard Völi und Ulrich Horkental, die Totschläger des klösterlich st. gallischen Eigenmanns Ulrich Wildrich selig, den Abt entschädigen sollen. Zeugen sind u.a. Graf Rudolf IV. von Montfort-Feldkirch, Rudolf VI. von Werdenberg-Sargans-Vaduz, Heinrich V. von Werdenberg-Sargans zu Vaduz, Ulrich Thüring von Brandis und Wolfhart II. von Brandis. LUB I, Bd. 2, Nr. 47. Auszug.
19.06.1365 Tod von Othilia von Arbon, der Mutter des Pfäferser Konventualen Albert von Richenstein. LUB I, Bd. 1, Nr. 120.
Ca. 29.9.1365 (Jahr ?) Hinscheid des Burchard von Richenstein, des Vaters des Pfäferser Konventualen Albert von Richenstein. LUB I, Bd. 1, Nr. 121.
1.12. nach 1365/66 oder später Tod des Pfäferser Klosterdekans Albert von Richenstein. LUB I, Bd. 1, Nr. 123.
18.7.1366 Eberhard von Fontnas, Dekan des Klosters Pfäfers, hinterlässt der Frühmesse desselben zu seiner Jahrzeitstiftung Wiesenland an der St. Luzisteig, gegen Balzers gelegen. LUB I, Bd. 1, Nr. 122.
21.11.1366, Feldkirch Johann und Burkhard die Triesner und Martin Bürser versprechen Graf Rudolf von Werdenberg-Sargans, der ihnen die Kirche Nüziders aufgegeben hat, diese nur an Leute zu verleihen, die seiner Herrschaft unterstehen. LUB I, Bd. 6, Nr. 33.
14.2.1367, Vaduz Swigger Vaistli verkauft der Frau Agnes Vaistli eine Wiese ennet dem Forst zu Vaduz. LUB I, Bd. 2, Nr. 48.
12.3.1368, Feldkirch Uodelhilt, Witwe von Walther, Meier von Altstätten, und ihre Söhne Jos und Walther verkaufen Bruder Konrad von Bendern ihre Zinsen aus Gütern zu Ruggell. LUB I, Bd. 1, Nr. 124.
24.8.1368, Lindau Heinrich von Schönstein gibt als Vogt der Kinder von Schönstein der Frau Agnes Vaistli und Hansen Vaistli und seinen Geschwistern die Pfänder zu lösen, welche Dietrich von Schönsteins Kinder von Swigger Vaistli innegehabt haben, nämlich einen Zehnten zu Schaan, ein Pfund Pfennig Jahresgeld ab der Alp Blaigkaren und jährlich fünf Scheffel Korn von Balzers. LUB I, Bd. 2, Nr. 49.
25.6.1369, Chur Anna, genannt Mayererbin von Mauren, hinterlässt für die Stiftung ihrer Jahrzeit der Domkirche zu Chur 24 Gulden. LUB I, Bd. 1, Nr. 125.
14.1.1370, Basel Die Herzöge Leopold und Albrecht von Österreich und die Stadt Basel schliessen ein Bündnis und versprechen sich Hilfe innerhalb eines Hilfskreises vom Oberrhein über den Schwarzwald nach Bregenz, von da den Rhein hinauf bis Gutenberg, dann nach Sargans, Glarus, Luzern und über den Jura und die Vogesen wieder an den Oberrhein. LUB I, Bd. 6, Nr. 34.
9.8.1370, Feldkirch Heinz Senn zu Vaduz verkauft an Agnes Vaistli, ihren Sohn Hans und dessen Geschwister den halben Zehnten auf der Ebene im Dorfe Vaduz. LUB I, Bd. 2, Nr. 50.
nach 1371 Die churerisch-bischöfliche Kollekte aus dem Gebiete des heutigen Liechtensteins und aus der Grenzzone der Dekanate Walgau und unter der Landquart. Genannt werden u.a. Balzers,Triesen, Schaan, Eschen, Bauren,Bendern und Gamprin. LUB I, Bd. 1, Nr. 127. Auszug.
1371 und später Urbarien des Bischofs von Chur verzeichnen um Chur Familiennamen, wie sie auch im Fürstentum Liechtenstein vorkommen. LUB I, Bd. 1, Nr. 128. Auszug.
16.1.1371, Chur Das Domkapitel von Chur und das Kloster St. Luzi kommen überein, den Streit über den Zehnten des Weingartens St. Stephan am Berg beim Kloster St. Luzi u. a. durch die Dekane des Walgaus und unter der Landquart als Schiedsrichter austragen zu lassen. LUB I, Bd. 1, Nr. 126. Auszug.
1.5.1371, Feldkirch Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch bekundet, dass er Gottfried von Ems wegen eines Darlehens 110 Pfund Pfennig Konstanzer Münze schuldig sei, wofür er ihm 11 Pfund Pfennig jährlicher Einkünfte aus dem Zoll zu Feldkirch verpfändet. LUB I, Bd. 2, Nr. 51. Auszug.
11.11.1371, Arbon Ulrich von Richenstein gibt die ihm durch Erbschaft zugefallenen Einkünfte von der Kirche Goldach deren Kirchherrn, dem Priester Alexius auf. LUB I, Bd. 2, Nr. 52.
20.01.1373 Ulrich von Richenstein versetzt dem Konrad Bayger, Bürger zu Arbon, auf vier Jahre Haus und Hofstatt im Kilchhof zu Arbon, die er vom Gotteshaus Pfäfers als Erbzinslehen inne hatte. LUB I, Bd. 1, Nr. 129.
6.3.1374, Chur Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans (zu Vaduz), Dompropst von Chur, verspricht eidlich, das Domkapitel zu Chur zu schirmen und seine Rechte zu wahren. LUB I, Bd. 1, Nr. 130.
16.12.1374, Wangen Vor Konrad Stosser, Landrichter in der Pürs, fertigen Marquard (Märk) von Schellenberg von Wasserburg und Burkart sein Sohn den Brüdern Ueli und Rudi von Ebersperg ihren Hof zu Hegi und ihre Burg zu Wasserburg ob einer Schuld, welche die von Ebersberg für sie dem Hans Brenner zu Lindau und andern Gläubigern bezahlt haben. Sie versprechen auch Märks Frau zum Verzicht zu bestimmen. LUB I, Bd. 2, Nr. 53.
zwischen 1376 und 1382, Pfäfers Albert von Richenstein, Dekan des Klosters Pfäfers, und drei seiner Mitbrüder verbürgen dem Abt Johannes von Pfäfers die Beobachtung dessen Statuten über den Klostergottesdienst, indem sie bei deren Verletzung durch irgend einen Bruder sich eidlich bereit erklären, die festgesetzte Strafe auch auf sich selbst zu nehmen. LUB I, Bd. 1, Nr. 133. Auszug.
4.3.1376, Basel Die Grafen Heinrich IV., Hugo X. und Heinrich V. von Montfort und ihre Helfer, darunter Marquard III. von Schellenberg von Wasserburg, schwören der Stadt Basel Urfehde wegen des Auflaufs an der bösen Fasnacht. LUB I, Bd. 6, Nr. 35.
20.5.1376, Konstanz Der bischöfliche Offizial von Konstanz spricht über den geächteten Marquard (Märk) von Schellenberg zu Wasserburg die Exkommunikation aus. LUB I, Bd. 2, Nr. 54.
07.09.1376 Johanniterbruder Hartmann von Werdenberg-Sargans verspricht dem Landammann und den Landleuten von Schwyz, ihnen mit dem Haus Wädenswil zu warten, falls er Herr zu Wädenswil wird. LUB I, Bd. 6, Nr. 36.
17.12.1376, Feldkirch Graf Rudolf V. von Montfort gewährt der Stadt Feldkirch, falls er ohne Leibeserben stirbt, verschiedene Privilegien. Neben den Städten Zürich und Lindau hat er auch seinen Schwestersohn Graf Heinrich V. von Werdenberg-Sargans um Mitbesiegelung gebeten. LUB I, Bd. 6, Nr. 37.
3.4.1377, Feldkirch Graf Heinrich V. von Werdenberg-Sargans bittet Bürgermeister und Rat von Zürich, den Freiheitsbrief der Stadt Feldkirch zu verwahren. LUB I, Bd. 6, Nr. 38.
7.12.1377, Feldkirch Ulrich und Lichtenstein von Haldenstein verkaufen an Ulrich von Sax den Hof am Bühl, den sie von Ulrich von Richenstein gekauft haben. LUB I, Bd. 6, Nr. 39.
22.3.1378, Eschlikon Der Landrichter im Thurgau beurkundet, ein Johanniterbruder habe im Namen von Graf Hartmann IV. von Werdenberg-Sargans, Komtur des Johanniterhauses in Wädenswil, geklagt, Leute des Johanniterhauses in Wädenswil und Richterswil seien trotz der von Kaiser Karl IV. der Herrschaft Österreich gewährten Befreiung von fremden Landgerichten vom Landgericht in der Pirsch geächtet worden. Die Acht wird aufgehoben. LUB I, Bd. 6, Nr. 40.
5.4.1378, Lindau Konrad Stosser, Landrichter in der Pürs, verkündet im Namen des Kaisers: Peter Bregenzer, Bürger zu Lindau, anstatt seines Bruders Kinder, verlangt auf des öffentlich verschriebenen Ächters Marquard (Märcken) von Schellenbergs von Wasserburg Leute und Güter auf dem Hofe zu Hegi das Pfandrecht für eine Schuld, was gewährt wird. LUB I, Bd. 2, Nr. 55.
19.11.1378, Lindau Konrad der Stosser, Landrichter in der Pürs, setzt nach Urteil des Gerichts den Peter Bregenzer, Bürger zu Lindau, an Stelle seiner Bruderskinder in Nutz und Gewehr auf des verschriebenen Ächters Leut und Gut Marquard von Schellenberg von Wasserburg und auf seinen Hof zu Hegi. LUB I, Bd. 2, Nr. 56.
23.2.1379, Arbon Ulrich Rot, Bürger von Arbon beurkundet, das von seinem Vater von Ulrich von Richenstein gekaufte Lehen der Hofstatt zum Kilchhof zu Arbon vom Gotteshaus Pfäfers gegen jährlich 300 Gangfische zum Erbzinslehen erhalten zu haben. LUB I, Bd. 1, Nr. 131.
06.09.1379 Johann von Schellenberg, Johanniterbruder des Gotteshauses zu Wädenswil und Richter von Graf Hartmann IV. von Werdenberg-Sargans, Komtur des Gotteshauses, beurkundet den Verkauf und die gerichtliche Fertigung eines Zinses. LUB I, Bd. 6, Nr. 41.
26.09.1379 Mark von Schellenberg von Wasserburg erklärt, dass die ihm von Abt Kuno von St. Gallen erlaubte Verpfändung der Steuer und des Vogtrechts über den Hof zu Hegi und der Burg zu Wasserburg an Ulrich und Rudolf von Ebersberg dem Kloster St. Gallen an der Kirche Wasserburg unschädlich sein soll. LUB I, Bd. 2, Nr. 57.
Zwischen 1380 und 1388 Bischof Johann (II.) von Chur verleiht den Zehnten zu Triesen nach Aufgabe seitens Johanns (von Unterwegen) an Heinrich Stöcklin von Feldkirch. LUB I, Bd. 1, Nr. 138.
2.3.1380, Chur Philipp von Montfort, Kanoniker zu Chur, bestätigt einen aus einem Weingarten zu Flums zu leistenden Zins zur Jahrzeit des verstorbenen Kanonikers Ulrich Trisner gekauft zu haben und verspricht, die Kaufsumme von 12 Florin innerhalb dreier Jahre abzulösen. LUB I, Bd. 1, Nr. 132.
8.5.1380, Lindau Konrad Stosser, Landrichter in der Pürs, verkündet, es sei vor ihm erschienen Peter Bregenzer, Bürger zu Lindau, mit dem Fürsprech der Kinder seines Bruders Konrad selig, deren Vogt er ist. Er habe das Landsgerichtsurteil vom 19. Nov. 1378 vorgewiesen, worin stehe, dass er wie über sein Eigentum verfügen könne über das Gut, das der offen verschriebene Ächter Marquard von Schellenberg von Wasserburg habe auf dem Hof zu Hegi, worauf er nun das Gut dem Ulrich von Ebersberg verkaufe. Das Gericht vollzieht die Fertigung des Verkaufs. LUB I, Bd. 2, Nr. 58.
12.3.1381-15.10.1414 Familiennamen, die an liechtensteinische bürgerliche Namen anklingen  (wie Walser, Eberle, Beck, Marxer, Spreng, Willi, Thöny u.a.), in Urkunden des Bischöflichen Archivs in Chur und im Klosterarchiv Pfäfers, (im Sinne einer vorläufigen Liste des Bearbeiters mit 22 Urkunden, die im LUB sonst nicht vorkommen). LUB I, Bd. 1, Nr. 163.
23.04.1382 Graf Johann von Werdenberg-Sargans bekundet, dass er dem Lichtenstein von Haldenstein 90 churwelsche Mark schuldet, wofür er ihm 40 Scheffel Korn jährlicher Einkünfte zu Vaz / Obervaz verpfändet, was von Bürgen, u.a. von Hans Vaistli von Vaduz, sichergestellt wird. Die Bürgen haben sich innert 8 Tagen nach Mahnung nach Chur, Feldkirch oder Maienfeld zu verfügen haben, wobei die Einzelheiten eingehend beschrieben werden. LUB I, Bd. 2, Nr. 59. Auszug.
1383 Kunz Tront von Schaan verkauft Hans Imhof seine Hofstatt im Dorfe Schaan. LUB I, Bd. 2, Nr. 60.
29.1.1384, Feldkirch Frau Margaritha Vaistli, Witwe Kuno Volrers, und Nesa Volrer, Gattin des Bärteli, Vogt zu Schwarzenbach, verständigen sich über die ihnen zugefallene Erbschaft des Kuno Volrer. LUB I, Bd. 2, Nr. 61.
Mai 1384 Äbtissin Verena Vaistli von Cazis erstellt ein Verzeichnis von Gütern ihres Klosters. LUB I, Bd. 2, Nr. 62. Auszug.
25.7.1384, Flums Bischof Johann II. von Chur gestattet Hans von Unterwegen für den Fall, dass dieser ohne männliche Erben stirbt, den Zehnten am Triesnerberg, Einkünfte zu Triesen, Furnatsch, Lenz und Alvaschein auf seine Tochter zu vererben. LUB I, Bd. 1, Nr. 134.
15.10.1384, Chur Swigher und Simon Rof von Marmels überlassen dem Kapitel der Kirche von Chur zu ihrem Seelenheile 8 mailändische Liren aus ihren Arealen und Häusern, die einst Konrad Walch und Johannes Schädler von ihnen in Chur gegen Jahreszins besassen. Anrainer ist Johannes Marugg genannt Nitt. LUB I, Bd. 1, Nr. 135.
13.1.1385, Feldkirch Johann Vaistli zu Vaduz teilt mit seinem Schwager Walther Han von Feldkirch und dessen Gattin Margret Vaistli das väterliche und mütterliche Erbe. LUB I, Bd. 2, Nr. 63.
30.5.1385, Chur Die Grafen Donat und Diethelm von Toggenburg schenken für eine Frühmessestiftung am vordern Altar der Kirche Maienfeld ein vom Leutpriester Johann Kobler aufgegebenes Haus mit Garten in der Stadt, toggenburgische Lehen, und ein Gut in Balzers, genannt Hainzen Gut von Vilters. LUB I, Bd. 6, Nr. 42.
19.09.1385 Marquard (Märk) von Schellenberg von Wasserburg erklärt, seine Verpfändung zu Hegi und Wasserburg an Ulrich von Ebersberg sei unbeschadet der Rechte der Abtei St. Gallen an der Kirche zu Wasserburg geschehen, da weder seine Vorfahren noch er je ein Recht an dieser Kirche besessen hätten. LUB I, Bd. 2, Nr. 64.
21.09.1385 Ulrich von Ebersberg erklärt, dass ihm das Pfand zu Hegi und Wasserburg von Marquard von Schellenberg von Wasserburg mit des Abtes Kuno von St. Gallen Hand versetzt worden sei, wie Marquard von Schellenberg und seine Vorfahren vorher das Pfand vom Goteshaus St. Gallen gehabt hatten. LUB I, Bd. 2, Nr. 65.
13.11.1385, Feldkirch Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Feldkirch, schenkt dem Domkapitel von Chur 1000 Gulden, angewiesen sowohl zu seinen Lebzeiten als auch nach seinem Tode auf seine Fahrhabe auf jährlich zehn Saum Weins aus Weinbergen zu Malans, genannt Ratitzsch, Schellenberger und Mongon. LUB I, Bd. 1, Nr. 136. Auszug.
30.4.1386, Feldkirch Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Feldkirch, schenkt dem Domkapitel von Chur Kirche und Kirchensatz zu Schaan. LUB I, Bd. 1, Nr. 137.
21.8.1386, Ravensburg Der Stadtammann von Ravensburg beurkundet, dass 23 Bauern aus Wasserburg gegen Diepolt von Eichelberg klagten, weil er sie für eine Schuld des Rudolf von Ebersberg gepfändet habe, ohne dass sie wüssten warum. Sie bitten einen älteren Brief (vom 13. Feb. 1363) zu verhören, aus dem sich ergebe, dass sie nie Eigenleute des Marquard von Schellenberg waren und nun also auch keine solchen von Rudolf von Ebersberg seien. Das Gericht spricht sie ledig. LUB I, Bd. 2, Nr. 66.
7.11.1386, Feldkirch Frau Catharina von Werdenberg-Heiligenberg, Gemahlin des Grafen Heinrich von Werdenberg-Sargans zu Vaduz, verzichtet auf alle ihre Ansprüche am Nachlass des Grafen Diethelm von Toggenburg, ihres Gemahls erster Ehe, bis auf ein Kapital von 6000 Gulden. LUB I, Bd. 2, Nr. 67.
20.06.1387 Abt Burkhart von Pfäfers verleiht Hans Murer von Unter-Malans eine Hofstatt im Dorfe Unter-Malans. LUB I, Bd. 2, Nr. 68.
zwischen 1388 und ca. 1394 Bischof Hartmann von Chur verleiht dem Haintz Lugner ab dem Triesenberg einen Zehnten am Triesenberg, den dieser von dem von Unterwegen kaufte. LUB I, Bd. 1, Nr. 149.
3.6.1388, Konstanz Ein Konstanzer Notar beurkundet, dass der Kirchherr von Dübendorf auf von ihm beanspruchte Güter seiner Kirche zugunsten der Patroninnen seiner Kirche, nämlich der Anna Manesse und der Verena von Schellenberg, Gemahlin von Johann III. von Schellenberg, verzichtet. LUB I, Bd. 6, Nr. 43.
25.7.1388, St. Luzi bei Chur Abt Burkard von Pfäfers verkündet, dass er dem Grafen Hartmann von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, im Kloster St. Luzi zu Chur die Tonsur erteilt habe. LUB I, Bd. 2, Nr. 70.
25.07.1388 Abt Burchard von Pfäfers erteilt dem zum Bischof von Chur zu erwählenden Grafen Hartmann von Werdenberg-Vaduz die niederen Weihen. LUB I, Bd. 1, Nr. 139.
10.10.1388, Chur Erhart Vischer und seine Frau Anna bestätigen, von Propst Ulrich und dem Konvent des Klosters St. Luzi zu Chur das Gut „Prait“ zu Bendern zu Lehen erhalten zu haben. LUB I, Bd. 1, Nr. 140.
19.10.1388, Chur Otto Schumacher, Bürger zu Chur und seine Frau Katherina bestätigen, vom Domkapitel zu Chur vor der Stadt die Hofstatt „genant ze Sant Salvator zum Erblehen empfangen zu haben. Diese stösst unten an ihren Garten, den sie gekauft haben „von Hennin Amman von schellenberg, genant Haernaesch“. LUB I, Bd. 1, Nr. 141.
3.2.1389, Chur Die geistlichen Richter von Chur beurkunden, dass Anna von Haldenstein, Witwe Heinrichs von Luterberg, sich mit ihren Verwandten über die Erbschaft von ihrem Vater Ulrich von Haldenstein und von ihrem Onkel Lichtenstein von Haldenstein geeinigt habe. Es siegelt u. a. Albrecht von Richenstein, Dekan des Klosters Pfäfers. LUB I, Bd. 6, Nr. 44.
04.03.1389 Anna Manesse und Verena von Schellenberg, Töchter des verstorbenen Götz Mülner, übertragen für eine Schuld ihres Vaters von 160 Pfund an Lütold von Aarburg und Margareta Dieggistal den Hof Kulm mit zugehörigen Gütern zu Leibding. LUB I, Bd. 6, Nr. 45.
1389-1416 Verzeichnis von Urkunden betr. Bischof Hartmann von Werdenberg-Sargans im Bischöflichen Archiv Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 139.
13.12.1389 Heinrich Wieland, Meier in der Höri und Vogt zu Gaienhofen, beurkundet an Stelle seiner Herrschaft Junker Marquard von Schellenberg und dessen Frau Katharina, dass die Äbtissin von Feldbach in ihrem Streit mit einer Eigenfrau 16 Zeugen eines früheren Spruches genannt habe. LUB I, Bd. 6, Nr. 46.
1390 Das Urbar der Frühmesse des Münsters Pfäfers erwähnt ein Gut an der St. Luziensteing bei Balzers. LUB I, Bd. 1, Nr. 143. Auszug.
2.12.1390, St. Luzi zu Chur Propst Ulrich Mayerhofen und der Konvent von St. Luzi zu Chur leihen Jakob Spiegel, Ammann von Triesen, und seiner Frau Elisabeth Stüssi eine Hofstatt zu Triesen. LUB I, Bd. 1, Nr. 142.
1391 Bischof Hartmann IV. von Chur, sein Bruder Graf Heinrich V. von Werdenberg zu Vaduz, ihr Vetter Graf Johann I. von Werdenberg-Sargans, Hans von Seon und zwei Bürger von Feldkirch stellen als Schuldner und Mitschuldner dem Juden Vifli von Zürich, Bürger von Schaffhausen, eine Schuldverpflichtung aus für ein dem Bischof gewährtes Darlehen unter Regelung der Folgen bei Nichterfüllung. LUB I, Bd. 6, Nr. 48.
21.04.1391 Graf Heinrich V. von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, stellt dem Kloster Einsiedeln einen Lehensrevers aus für die Vogtei zu Friesen (St. Gerold). LUB I, Bd. 6, Nr. 47.
3.6.1391, Feldkirch Graf Albrecht von Werdenberg-Heiligenberg, Herr zu Bludenz, verkauft Heinrich Stöcklin von Feldkirch seinen Anteil an dem dem Domkapitel von Chur gehörenden Zehnten der Burg Schellenberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 144.
17.11.1391, Chur Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, schenkt dem Propst und dem Kloster Churwalden den Eigenmann Hans Salez, Sohn seines Eigenweibes Anna Rekingen mit allen seinen Nachkommen. LUB I, Bd. 1, Nr. 145.
1.5.1392, Wil Abt Kuno von St. Gallen überträgt auf Bitte von Marquard („des alten Mark“) von Schellenberg-Kisslegg dessen St. Gallische Klosterlehen in der Bodensee-Gegend auf seinen Sohn Märk den Jungen, eventuell auf seine Töchter Margaritha und Anna und Söhne. LUB I, Bd. 2, Nr. 74.
26.5.1392, Sargans Graf Johann I. von Werdenberg-Sargans schreibt an Glarus wegen eines eventuellen Bündnisses, worüber vorher schon einer von Schellenberg als Bote des Grafen mit Glarus verhandelt hat. LUB I, Bd. 6, Nr. 49.
23.6.1392, Konstanz Graf Heinrich von Werdenberg-Rheineck und sein Sohn Rudolf verkaufen dem Heinrich Cristan von Konstanz 100 Pfund Heller jährlich von ihren Einkünften aus der Stadt Rheineck und dem Kirchensatz zu Thal, um 1500 Pfund Heller, auf Wiederkauf. Zum Angülten setzen sie ihm u. a. Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz. LUB I, Bd. 2, Nr. 75.
6.12.1392, Sargans Graf Johann von Werdenberg zu Sargans, Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans zu Vaduz, Heinrich Stöckli von Feldkirch, Christoph Mayer von Altstetten und Hans Venrr von Ragaz urteilen als Schiedsrichter im Streit zwischen Bischof Hartmann von Chur (Graf von Werdenberg-Vaduz) und Ulrich Brun von Räzüns um das Vicedominat im Domleschg, dass dieses dem Bischof gehört. LUB I, Bd. 1, Nr. 146.
1393 In Anwesenheit des Chorherrn Burkart Aldrian und dem Ammann des Kapitels Walther Han wird von den Nachbarn und Einschwörern das grosse Urbar des Domkapitels zu Chur erneuert. Verzeichnet werden u.a. Güter in Triesen, Schaan, Ruggell, Vaduz und ein Weingarten „Schaluner“. (Das ältere Urbar war ca. 1375 aufgrund älterer, verloren gegangener Urbarien erstellt worden.) LUB I, Bd. 1, Nr. 147. Auszug.
04.05.1393 Die Stadt Zürich anerkennt gegenüber Österreich die Pfandsumme von 1000 Gulden, falls sie die Untermarch von Hans von Schellenberg löst. LUB I, Bd. 6, Nr. 50.
09.05.1393 Johann II. (Hans) von Schellenberg quittiert der Herrschaft Österreich für 1800 Gulden als Auslösung der Pfandschaft Untermarch. LUB I, Bd. 6, Nr. 51.
3.11.1393, Sargans Bischof Hartmann von Chur (von Vaduz), Abt Burkart von Pfäfers, Graf Johann von Werdenberg-Sargans und Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, schliessen ein Bündnis gegen die Grafen Albrecht (III.) von Werdenberg-BIudenz, Albrecht (IV.) von Werdenberg-Heiligenberg und die Brüder Rudolf und Hug von Werdenberg-Rheineck. LUB I, Bd. 1, Nr. 148.
2.1.1394, Lichtensteig Graf Donat von Toggenburg beurkundet, dass bei der Teilung u. a. die rätischen Besitzungen die Befugnisse („die gwaltsami”) bis an den Brunnen in Balzers herab an seinen Neffen Friedrich VII. von Toggenburg gefallen seien. LUB I, Bd. 6, Nr. 52.
7.3.1394, Feldkirch Hans Rugg von Ruggell, Bürger zu Feldkirch, und sein Sohn Hermann, verkaufen Hans Kobler einen Zins von 6 Viertel Weizen aus dem Gute Mühlebach, wovon 16 Pfennige der Kirche Bendern zufallen. LUB I, Bd. 1, Nr. 150.
10.4.1394, Baden Landvogt Engelhard von Weinsberg und die österreichischen Räte weisen im Streit zwischen Heinrich Stapfer von Wollerau einerseits und Anna Manesse und Hans von Schellenberg andererseits um eine Schuld des verstorbenen Götz Mülner die Klage Stapfers ab, da er für sein Guthaben von 270 Gulden durch einen Geldzins von 25 Stück aus dem Kelnhof Lunkhofen gesichert sei, der Zins stehe ihm aber bis zur Ablösung mit 270 Gulden zu. LUB I, Bd. 6, Nr. 53.
25.5.1394, Hüfingen Tölzer von Schellenberg beurkundet, dass Elli Sigrist und Konrad Seger zugunsten des Klosters Paradies (Gem. Unterschlatt) auf den Hof Opfertshofen verzichtet haben. LUB I, Bd. 6, Nr. 54.
31.12.1394 Hans von Schellenberg beurkundet, dass Herzog Leopold von Österreich die ihm und seinem Sohn Hans erbweise zugefallene Hälfte der 300 Gulden jährlich aus dem Geleit zu Brugg mit 1100 Gulden abgelöst habe. LUB I, Bd. 6, Nr. 55.
12.1.1395, Feldkirch Ueli Kyber zu Bangs und seine Ehefrau Ursula Stüffs verkaufen dem Hans Kobler, Schuhmacher und Bürger zu Feldkirch einen Acker zu Ruggell. LUB I, Bd. 1, Nr. 151.
1.2.1395, Konstanz Marquard von Schellenberg und seine Frau Katharina von Wolfurt beurkunden, dass ihr Vogtmann Frik Rott von Gundholzen vom Augustinerinnenstift Münsterlingen ein Gut in Gundholzen zu Erbzinslehen empfangen hat. Es siegeln die beiden Aussteller. LUB I, Bd. 6, Nr. 56.
27.2.1395, Vaduz Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, bestätigt unter Beifügung von jährlich 3 Pfund Pfennigen zu einer Jahrzeitstiftung die Vergabung des Kirchensatzes Schaan an das Domkapitel von Chur durch Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch und verleiht dem Kapitel Zollfreiheit. LUB I, Bd. 1, Nr. 152.
6.3.1395, Chur Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, stiftet zur Jahrzeit seiner Frau Catharina sowie seiner Vorfahren und Nachkommen mit Zustimmung seines Bruders Grafen Hartmann (II.), Bischof von Chur, und seines Oheims, Graf Rudolf von Sargans, Dompropst in Chur, einen zweiten Altar zu Ehren U.L. Frau in der Kapelle St. Florin zu Vaduz, samt einer zweiten Pfründe oder Kaplanei, wobei das Patronatsrecht unter bestimmten Umständen dem Domkapitel von Chur zufallen soll. LUB I, Bd. 1, Nr. 153.
01.06.1395 Anna Mülner schenkt dem Johanniterhaus Küsnacht ihren Teil des Hofes Dübendorf mit dem Kirchensatz, der ihr und Verena von Schellenberg, ihrer sel Schwester, als Erbe angefallen ist. LUB I, Bd. 6, Nr. 57.
30.6.1395, Freiburg i. B. Herzog Leopold von Oesterreich verbündet sich mit Bischof Hartmann von Chur, Graf Heinrich von Vaduz, Graf Hans von Werdenberg-Sargans, mit dessen Söhnen Rudolf, Dompropst zu Chur, Graf Hans, Graf Hugo und Graf Heinrich, alle von Sargans, und mit Abt Burkhart von Pfäfers gegen Graf Albrecht den Jungen von Werdenberg-Heiligenberg und die Grafen Rudolf und Hugo, Gebrüder, von Werdenberg-Rheineck. LUB I, Bd. 1, Nr. 154.
23.10.1395, Chur Ulrich Brun von Räzüns, seine Söhne und Heinz Buwix einigen sich mit Bischof Hartmann von Chur, Abt Burkhart von Pfäfers, Graf Hans von Werdenberg-Sargans und Söhnen, Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans zu Vaduz und mit Hans und Friedrich Thumb auf schiedsgerichtliche Austragung ihrer Streitigkeiten. LUB I, Bd. 1, Nr. 155.
20.12.1395 Die Brüder Bischof Hartmann von Chur und Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans (zu Vaduz) teilen Abt Kuno von St. Gallen mit, dass sie ihr Lehen Burgstall, Weingarten und Gut zu Rebstein an Ritter Ulrich von Ems verkauft haben und bitten den Abt, alles auf diesen zu übertragen. LUB I, Bd. 2, Nr. 76.
3.1.1396, Chur Heinrich Mais von Zürich und Johann Stöckli von Feldkirch verkünden einen Schiedsspruch über die Fehde zwischen Bischof Hartmann von Chur, Aebtissin Verena von Cazis, Graf Heinrich zu Vaduz, Domdekan Rudolf von Trostberg, Chorherr Dietrich Beck und Bürgern von Chur einer- und den Herren von Räzüns anderseits. LUB I, Bd. 1, Nr. 156. Auszug.
25.1.1396, Feldkirch Graf Albrecht von Werdenberg zu Bludenz verkauft an Eberhart von Sax den Jungen seinen Eigenhof in Sennwald samt allen Rechten beiderseits des Rheins und mit der Hörigen Catharina Helwer von Mauren. LUB I, Bd. 2, Nr. 77.
01.02.1396 Abt Kuno von St. Gallen belehnt den Ritter Ulrich von Ems den ältern mit Burgstall, Baumgarten und Gütern zu Rebstein, die Ulrich von den Brüdern Bischof Hartmann zu Chur und Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans (zu Vaduz) gekauft hat. LUB I, Bd. 2, Nr. 78.
22.4.1396, St. Gallen Abt Kuno von St. Gallen bezeichnet seine Prokuratoren vor dem Offizial zu Chur zur Prozessführung mit Ulrich von Schalun und Anderen. LUB I, Bd. 2, Nr. 79.
19.5.1396, Konstanz Der Abt des Schottenklosters vor Konstanz ersucht als päpstlicher Subdelegat eine grosse Zahl namentlich genannter geistlicher und weltlicher Würdenträger, darunter Graf Heinrich V. von Werdenberg-Sargans zu Vaduz, auf Klage des Kreuzfahrers Johann Gruber von Bern namentlich genannte, gebannte Walliser zum Gehorsam zu zwingen. LUB I, Bd. 6, Nr. 58.
22.7.1396, Prag Auf Ansuchen der Grafen Hartmann und Heinrich von Vaduz erklärt König Wenzel, dass die Grafschaft Vaduz und ihre übrigen Herrschaften Reichslehen sind und dass er sie ihnen nach Ordnung des römischen Reiches weiter verleiht. LUB I, Bd. 2, Nr. 80.
23.7.1396, Chur Der Richter der Kirche zu Chur vidimiert die Bulle des Papstes Hadrian IV. für das Kloster St. Luzi vom 27. November 1156 (vgl. oben n. LUB I, Nr. 8). LUB I, Bd. 1, Nr. 157.
1396/23.1.1397 Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, gibt dem Kapitel der Kirche Chur zu seiner und seiner Frau Catharina Jahrzeitstiftung 24 mailändische Liren und gewährt ihm Zollfreihcit zu Vaduz. LUB I, Bd. 1, Nr. 158.
3.7.1397, Maienfeld Hans von Fontnas verkauft an Heinz von „Prufatscheng“ (Gem. Triesenberg), den man nennt von Gutenberg, die Alp „Galatinas“ (Älpli, Gem. Malans). LUB I, Bd. 6, Nr. 59.
21.01.1398 Graf Rudolf von Sulz der ältere und Johannes Truchsess zu Waldburg erklären, Graf Heinrich von Montfort-Tettnang einerseits und Marquard von Schellenberg von Wasserburg für sich und seinen Bruder Egloff von Schellenberg anderseits hätten auf den 3. März ein Schiedsgericht mit dem von Sulz als Obmann angeordnet, das ihre Fehde um Wasserburgs Kirchensatz, Leute, Güter und Zubehörden, sowie um eine verbriefte Schuld beilegen soll. LUB I, Bd. 2, Nr. 81.
19.3.1398, Waldsee Graf Rudolf von Sulz und die beigegebenen Schiedleute verweisen Graf Heinrich von Montfort, Herr zu Tettnang einerseits und die Brüder Eglin und Marquard von Schellenberg andererseits wegen eines Streits um ein Gut zu Wasserburg und den Hof zu Hegi an Abt Kuno von St. Gallen als den Lehensherrn des Gutes. LUB I, Bd. 2, Nr. 82.
11.6.1398, Chur Ulrich von Richenstein übergibt sich und alle seine Güter, namentlich die aus dem Erbe von Gaudentius Plantair, vor dem Richter der Kirche zu Chur dem Kloster Pfäfers. LUB I, Bd. 1, Nr. 159.
18.06.1398 Der Propst Johann von Bussnang entscheidet, dass die Streitsache zwischen Graf Heinrich von Montfort, Herr zu Tettnang, einerseits und den Brüdern Eglof und Marquard von Schellenberg andererseits am 30. Juli vor dem Pfalzgerichte zu St. Gallen zum Entscheid kommen soll. LUB I, Bd. 2, Nr. 83.
3.7.1398, Feldkirch Jäck Murer von Ruggell verkauft Wältin Schroter zu Saxel seinen eigenen Acker zu Bachis. LUB I, Bd. 2, Nr. 84.
11.03.1399 Bischof Burkhart von Augsburg, Graf Hugo von Montfort, Graf Rudolf von Sulz der ältere, Johann Truchsess zu Waldburg und Graf Hermann von Sulz stiften durch Spruch über Wasserburg und Hegi nach Krieg Frieden zwischen den Brüdern Eglof von Schellenberg von Wasserburg, Ritter, und Marquard von Schellenberg von Wasserburg einerseits und Graf Heinrich von Montfort-Tettnang mit seinen Söhnen Rudolf, Wilhelm und Hugo anderseits. Eine Schuld derer von Schellenberg von 74 Gulden soll getilgt sein. Die Gefangenen sollen frei sein. Die Grafen zahlen zur Ablösung der Schellenbergischen Ansprüche 1500 Pfund Heller. Sie nehmen vier den Schellenbergern treue, vertriebene Bauern wieder auf etc. LUB I, Bd. 2, Nr. 85.
22.4.1399, Chur Bischof Hartmann von Chur stellt die Grafen von Sargans sicher für eine Bürgschaft von 24 Mark Jahreszins, die sie für ihn gegen seine Halbbrüder Wolfhart und Ulrich Thüring von Brandis übernommen haben. Falls Hartmann die Feste Vaduz nicht von denen von Brandis löst und letztere die Einlösung denen von Sargans nicht gestatten wollen, bevor ihnen jene 24. Mark ausbezahlt sind, so sollen Hartmanns Erben und die Churer Kirche unverzüglich für die Zahlung der 2000 Gulden an die von Brandis sorgen, damit die von Sargans dadurch keinen Schaden haben. LUB I, Bd. 2, Nr. 86.
4.9.1399, Chur Matrone Dominica Vaduzza, Hinterlassene des Johannes Vaduz, schenkt dem Kloster Pfäfers vor dem Richter der Kirche zu Chur Güter am obern und untern Tor und bei St. Salvator zu Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 160.
22.10.1399 Die Brüder Johann und Heinrich von Schellenberg und Walther von Königsegg geloben als Vögte von Konrad und Clara von Brassberg und eventuell auch für sich, dem Abt Kuno von St. Gallen mit den Burgen Brassberg, Ratzenriet und Haldenberg als Lehensleute treu, gewärtig und dienstlich zu sein. LUB I, Bd. 2, Nr. 88.
06.12.1399 Rudolf Venerr, genannt Vogt zu Freudenberg, und seine Frau Adelheid, Tochter von Johannes von Wangs, verkaufen Elisabeth Elmer, der Frau ihres Sohnes Frick, ihre Eigenleute und Güter zu Wangs: so zu Baschär solche, die einerseits "an die wisen die gen guotenberg gehoerent", anderseits an Aualad angrenzen. LUB I, Bd. 1, Nr. 161.
Ende 14. bis frühes 15. Jh. Liechtensteinische Betreffe in einem alten Churer Archivverzeichnis: - Revers von Heinrich von Gutenberg betr. Vogtei Gräpplang. - Reverse der Ringken (= Richenstein)  betr. Zehnten im Kirchspiel Triesen - Revers Heinrich von Gutenberg betr. Zehnt in Triesen- Privileg der Kapläne von Vaduz- Übergabe Graf Hans von Mosax der Lehenschaft der Pfrund Triesen LUB I, Bd. 1, Nr. 162. Auszug.
2.12.1400, Feldkirch Jakob Ammann am Eschnerberg und seine Frau verkaufen dem Hans Kobler zu Feldkirch einen Scheffel Weizen jährlichen Zinses ab dem Thomas-Acker zu Müsnen. LUB I, Bd. 1, Nr. 164.
1.2.1401, Chur Der Richter der Kirche zu Chur trifft samt Schiedsleuten eine friedliche Beilegung in der Angelegenheit zwischen dem Abt von Pfäfers Burkhard und Ulrich von Richenstein einerseits und Ulrich von Rorschach und seiner Frau Ursula, Witwe des Gaudentius Plantair anderseits in betreff der Hinterlassenschaft dieses Letzteren, wobei der Planaterra-Hof und andere Güter zu Chur über Ulrich von Richenstein dem Kloster Pfäfers zugesprochen werden. LUB I, Bd. 1, Nr. 165.
3.2.1401, Salas-Chur Abt Burkard von Pfäfers wird feierlich in den Besitz des Planaterra-Hofes zu Chur eingeführt, den das dortige geistliche Gericht ihm nach Vergabung durch Ulrich von Richenstein zugesprochen hat. LUB I, Bd. 1, Nr. 166.
26.3.1401, Rorschach Rudolf von Rorschach und seine Frau Ursula Streiff bestätigen, von Abt Burkart von Pfäfers ehemalige Plantair-Güter, die von denen von Richenstein herkommen, zu Chur zu Lehen empfangen zu haben. LUB I, Bd. 1, Nr. 167.
06.04.1401 Götz von Hünenberg schwört Urfehde, nachdem er im Streit zwischen Marquard IV. von Schellenberg, dessen Frau Katharina von Wolfurt und der Stadt Konstanz einerseits und dem verstorbenen Gottfried von Hünenberg dem Altern sowie der Stadt Zürich andererseits als Helfer Gottfrieds den durch den österreichischen Landvogt vermittelten Frieden nicht gehalten hatte. Er beging weitere Freveltaten, wurde in Zürich gefangengenommen und dann frei gelassen. LUB I, Bd. 6, Nr. 60.
06.07.1401 Johannes von Schellenberg als Vogt und Pfleger der Kinder Herrn Konrads sel. von Brassberg, sein Bruder Heinrich von Schellenberg und Walter von Königsegg, Mitpfleger und Vogt des Konrad sel., verkaufen Burg und Burgstall Haldenberg mit Zubehör dem Andreas Wermeister von Wangen. Verkaufsgaranten sind Graf Wilhelm von Montfort-Bregenz, Merk von Schellenberg. sesshaft zu Gaienhofen, Ulrich von Königsegg, sesshaft zu Marstetten, und Hans von Schellenberg, des obgenannten Hansen von Schellenberg Sohn. LUB I, Bd. 2, Nr. 89.
24.7.1401, Wartenstein Ulrich von Richenstein reversiert seine Übertragung des Erbes von Gaudenz von Plantair an das Gotteshaus Pfäfers, nachdem dieses seinerseits versprochen hatte, ihn bis zum Tode zu verhalten. LUB I, Bd. 1, Nr. 168.
21.4.1404, Chur Bischof Hartmann von Chur verleiht dem ehrbaren Knecht Haintz Frommelt von Neu-Schellenberg zwei Mal Acker zu Malair bei Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 169.
(Ca. 1370-) 12.7.1404 Das erste Auftreten der Familie Frommelt zu Trimmis und als Bürger zu Chur. LUB I, Bd. 1, Nr. 170. Auszug.
11.3.1405, Feldkirch Margaretha Mörlin zu Feldkirch verkauft dem Probst Ulrich und dem Konvent zu St. Luzi bei Chur ihren Hof am Kapf im Kirchspiel Eschen am Eschnerberg. LUB I, Bd. 1, Nr. 171.
13.5.1405, Bregenz Graf Hugo XII. von Montfort sagt seinem Neffen Wilhelm VII. ab wegen des gebrochenen Burgfriedensvertrags über Bregenz und wegen seiner Stellungnahme gegen Österreich in den Appenzellerkriegen. Wilhelm habe gegen seinen Willen Krieg gegen Herzog Friedrich von Österreich von Bischof Hartmann von Chur wegen angefangen und sich mit den Schweizern und Appenzeller zusammengetan. LUB I, Bd. 6, Nr. 61.
21.10.1405, Chur Der Churer Dompropst Graf Rudolf von Werdenberg-Sargans und das Churer Domkapitel einerseits und Propst Ulrich von Churwalden anderseits schliessen eine Vereinbarung über die Schliessung von Ehen zwischen beidseitigen Eigenleuten. LUB I, Bd. 1, Nr. 172.
01.12.1405 Kunz Frommelt („Cunz Frummolt“) zu Trimmis und seine Gemahlin Guota Ammann stellen dem Kloster St. Luzi einen Erblehensrevers für Wiesen zu Gassanengs in Trimmis aus. LUB I, Bd. 6, Nr. 62.
03.02.1406 Hartmann Vaistli von Vaduz verkauft an Heinz von Prufatscheng zu Triesenberg den Zehnten zu Thesen. LUB I, Bd. 6, Nr. 63.
13.1.1407, Cazis Die Äbtissin Wandelburg von Cazis und die zugesetzten Rechtssprecher, darunter Hans Vaduz („faduß“), fällen einen Spruch im Streit zwischen Hensli Jonen Aiden am einen und Hans Vogel mit seinem Weib am andern Teil wegen Allmende- und Weidrechten auf ihren Lehengütern des Gotteshauses Cazis. LUB I, Bd. 2, Nr. 92.
1.2.1407, Konstanz Marquard IV. von Schellenberg und seine Frau Katharina von Wolfurt, gesessen zu Gaienhoffen (Radolzell), beurkunden, dass die Brüder Heinrich und Johann Keller von Wangen dem Augustinerinnenstift Münsterlingen eine Wiese zu Iznang verkauft haben. Die beiden Aussteller siegeln. LUB I, Bd. 6, Nr. 64.
22.6.1408, Vaduz Claus Brunner ab dem Triesenberg bezeugt, von Propst Dietrich und dem Konvent von St. Luzi bei Chur ein Gut, genannt die untere Guflina, am Triesnerberg, auf 33 Jahre zu Lehen empfangen zu haben. LUB I, Bd. 1, Nr. 173.
23.7.1408, Leuggern Der Johannitermeister in Deutschen Landen beurkundet eine Messestiftung im Johanniterhaus Leuggern durch Anna Manesse zum Seelenheil ihrer Eltern, ihres Bruders, ihrer Schwester Verena von Schellenberg, ihres Gemahls und ihrer Söhne. LUB I, Bd. 6, Nr. 65.
08.11.1408 Heinrich von Siegberg der Ältere verleiht an Wilhelm von Stürfis den Hof gelegen zu Rofis, den vorher Heinz („Haintz“) von Gutenberg hatte, zu Erblehen. LUB I, Bd. 6, Nr. 66.
ca. 1410 Rudolf von Unterwegen empfängt vom Bistum Chur Lehen zu Reams, Alvaschein, Triesenberg und Furnatsch. LUB I, Bd. 1, Nr. 174. Auszug.
17.02.1410 Heinrich von Schellenberg schliesst mit der Stadt Zürich Frieden. LUB I, Bd. 6, Nr. 67.
17.02.1410 Heinrich V. von Schellenberg verkauft der Stadt Zürich einen jährlichen Zins von 24 Pfund aus dem Amt Eschenbach, den er geerbt hatte, um 240 Gulden. LUB I, Bd. 6, Nr. 68.
16.5.1410, Wagegg Heinrich von Schellenberg sendet der Herrschaft Österreich seine Pfandrechte an Zinsen und an Gerichtsrechten im Kelleramt und im Freiamt auf, die er von seinem Neffen Johann von Schellenberg geerbt und der Stadt Bremgarten verkauft hat, und bittet um Übertragung an die Käuferin. LUB I, Bd. 6, Nr. 69.
16.05.1410 Heinrich von Schellenberg verkauft der Stadt Bremgarten Zinsen und Gerichtsrechte im Kelleramt und im Freiamt, die er von seinem Neffen Johann von Schellenberg geerbt hat und Pfand von der Herrschaft Österreich sind. LUB I, Bd. 6, Nr. 70.
27.05.1410 Heinrich V. von Schellenberg schenkt dem Kloster Einsiedeln seinen Turm zu Wollerau als Jahrzeitstiftung für sich, seine Gemahlin, seinen Bruder Hans und dessen Kinder. LUB I, Bd. 6, Nr. 71.
16.11.1410, Feldkirch Kaspar Gasner, sesshaft auf Luttsch, und seine Gemahlin Anna verkaufen dem Wälti Matt, einem Walser, auch sesshaft auf Luttsch, ihren Teil des Gutes zu Gavaschina am Schnifiserberg und des darüber gelegenen Gutes Nann um 15 Pfund. Yos Matt, Walliser Amman von Bischof Hartmann von Chur in Sonntag, gibt seine Zustimmung. LUB I, Bd. 6, Nr. 72.
16.12.1410, Chur Bischof Hartmann von Chur verleiht den Brüdern Hans, Heinz und Hans von Gutenberg einen Zehnten am Triesenberg. LUB I, Bd. 6, Nr. 73.
16.12.1410, Chur Bischof Hartmann von Chur, Graf von Werdenberg-Vaduz belehnt die Gebrüder Hans, Heinz und Hans von Gutenberg mit einem Zehnten in  Triesenberg, welchen vormals die von Unterwegen inne hatten. LUB I, Bd. 4, Nr. 43.
14.02.1411 Heinrich von Schellenberg verkauft dem Heinrich Vogt zu Leupolz von Summerau die Feste Brassberg mit Zubehör, als Lehen des Klosters St. Gallen, um 2066 Pfund und 13 Schilling Pfennig. Den Verkauf verbürgt sein Öhm Walter von Königsegg. LUB I, Bd. 2, Nr. 94.
14.02.1411 Heinrich Vogt von Leupolz leistet dem Abt Kuno von St. Gallen den Lehenseid, da er von Heinrich von Schellenberg die Feste Brassberg als Lehen des Klosters St. Gallen kaufte. LUB I, Bd. 2, Nr. 95.
7.5.1411, Chur Hans von Wartau verkauft drei Gulden Zins ab seinen Gütern und auch die Güter, die Haintzli Sifrid von Vaduz, Bürger zu Chur, inne hat, um 30 Pfund Pfennige. LUB I, Bd. 1, Nr. 176.
10.06.1411 Heinrich Mörli von Triesen und seine Frau Elsbetha Müller verkaufen Claus dem Stöss, Bürger zu Feldkirch, einen Zins aus Gütern zu Triesen. LUB I, Bd. 1, Nr. 177.
(ca. 1411) August 1. Heinrich Gantner von Vaduz empfängt als Vormund der minderjährigen Brüder Hans, Heinrich und Hans von Gutenberg, Söhne des Heinrich von Gutenberg selig, bis zu deren Grossjährigkeit vom Bischof Hartmann von Chur den Zehnten am Triesenberg, den vormals die von Unterwegen inne hatten, zu Lehen.   LUB I, Bd. 1, Nr. 175. Auszug.
12.9.1412, Chur Heinrich Steffan von Altenstadt, Winzer und Bürger zu Chur, stellt für sich und seine Gemahlin Anna Schwarz dem Junker Burkhard von Schauenstein einen Erblehensrevers aus für Ackerland in Parvischons bei Chur. Vorbehalten werden die Rechte ihres Herrn, Graf Hartmanns von Werdenberg-Sargans. LUB I, Bd. 6, Nr. 74.
16.11.1412 (Chur) Konrad Wastalos und seine Frau Nesa von Schaan bestätigen, vom Domkapitel von Chur eine Wiese auf Daleu zu Chur zu Lehen empfangen zu haben. LUB I, Bd. 1, Nr. 178.
3.12.1412, Feldkirch Ulrich Rigeli von Frastanz bestätigt unter Besiegelung Ulrich Ammans von Schellenberg dem Propst Ulrich vom Kloster St. Luzi zu Chur die Übernahme der von seinem Vater ererbten Klosterlehen zu Amerlügen (Arlugen) bei Frastanz. LUB I, Bd. 1, Nr. 179. Auszug.
10.1.1413, Feldkirch Marquard von Ems schlichtet einen Streit um das Eichholz bei Balgach zwischen Eberhart von Ramschwag und den Hofleuten von Balgach. Zeuge war Bernhard von Richenstein, Bürger in Feldkirch. LUB I, Bd. 2, Nr. 96.
7.9.1413, Chur Bischof Hartmann von Chur verleiht Hans von Richenstein die Zehnten im Triesner Kirchspiel unter dem Walde. LUB I, Bd. 1, Nr. 180.
16.9.1413, Chur Kaiser Sigismund bestätigt dem Kloster St. Luzi zu Chur die Privilegien seiner Vorgänger, besonders aber das Philipps vom 11. Juni 1200 über die Schenkung der Kirche Bendern durch Rudiger von Limpach. LUB I, Bd. 1, Nr. 181.
1.2.1414, Feldkirch Konrad Choem, Schuhmacher und Bürger zu Feldkirch, verkauft mit Wissen Cuontzen Schnetzers, des Stadtammanns zu Feldkirch, seiner Mutter Adelheid Choem, Bürgerin zu Feldkirch, alle seine liegenden und fahrenden Güter diesseits und jenseits des Rheins. LUB I, Bd. 1, Nr. 182.
30.9.1414, Feldkirch Leonhard Stöckli, Stadtammann zu Feldkirch, schreibt für Graf Wilhelm von Montfort-Tettnang und seine Leute zu Buchs in einem Streit um Weiderechte eine Urkunde, da die Gegenpartei Junker Wolfhart von Bandis, der alt Freiherr, und seine Leute zu Vaduz und Schaan von den anberaumten Gerichtstagen wegblieben. Er bestimmt den Junker Ulrich von Königseck, Vogt zu Feldkirch, für das weitere Verfahren zum Obmann. LUB I, Bd. 2, Nr. 97.
30.3.1415, Konstanz König Sigismund gebietet dem Bischof Hartmann von Chur, dem Grafen Friedrich von Toggenburg und den Reichsstädten Lindau und St. Gallen, die dem Herzog Friedrich von Österreich entrissenen Gebiete im Namen des Reichs zuhanden zu nehmen. LUB I, Bd. 6, Nr. 75.
23.9.1415, Thüringen Konrad Knabenknecht, sesshaft zu Müsinen am Eschnerberg, zahlt dem Henni Pfister aus Valentschina, sesshaft zu Bludesch, 10 Pfund Pfennige gegen 10 Schillinge Zins aus einem Weingarten zu Bludesch, welch letztere er zu einer Jahrzeitstiftung zu St. Nikolaus zu Feldkirch bestimmt. LUB I, Bd. 1, Nr. 183.
11.11.1415 Claus ab Planken verkauft mit Willen und Gunst seines Herrn Wolfhart von Brandis an Hans Kobler, Bürger von Feldkirch, zwei Viertel Schmalzzins ab seinem halben Anteil am Gut zu Planken, das seinem Vater selig gehört hatte. LUB I, Bd. 1, Nr. 184.
20.1.1416, Pfäfers Der Konvent des Benediktinerklosters Pfäfers stellt Statuten auf. Unter den Zeugen: Heinrich genannt Stoll, Kaplan der Kapelle St. Florin in Vaduz, und Johann genannt Kloff von Kempten, Kaplan. LUB I, Bd. 6, Nr. 76.
6.9.1416, Chur Es stirbt Bischof Hartmann von Chur, Graf von Werdenberg und Sargans (zu Vaduz), Johanniterordens, nachdem er die Marienkirche zu Mals dem Domkapitel geschenkt und inkorporiert hatte, wofür ihm das Kapitel eine Jahrzeit festsetzt. LUB I, Bd. 1, Nr. 185.
06.11.1416 Agnes, Wernleins Frau ab der Hub, wohnhaft auf dem Eschnerberg, stiftet der Kirche St. Leonhard zu Ragaz aus der Hub ein Jahrgeld. LUB I, Bd. 2, Nr. 98.
Ca. (1350-) 1439-1654 Jahrzeitenbuch der Pfarrei Eschen LUB I, Bd. 2, Nr. 100.
Ende 14., Anfang 15. Jh. Zins der Vogtei des Klosters St. Gallen von Eschen. LUB I, Bd. 2, Nr. 99.