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29.08.1902 Das Liechtensteiner Volksblatt berichtet von der Wahl der Wahlmänner für die Landtagswahlen L.Vo. 29.8.1902, S. 1.
11.12.1906 Regierungskommissär Karl von In der Maur begründet im Landtag den Gesetzentwurf zur Novellierung des Strafverfahrensrechts LI LA LTA 1906/S04/2
13.12.1906 Nach kontroverser Debatte im Landtag zieht Regierungskommissär Karl von In der Maur den Gesetzentwurf zur Novellierung des Strafverfahrensrechts zurück LI LA LTA 1906/S04/2
25.10.1907 Einem Brand in Vaduz (Altenbach) fallen 19 Wohnhäuser und 21 Ställe zum Opfer L.Vo., Nr. 43, 25.10.1907, S. 1-2
vor dem 16.12.1909 Die Finanzkommission des Landtags beantragt die Einführung der freien Beweiswürdigung im Strafverfahrensrecht LI LA LTA 1909/L01
vor dem 16.12.1909 Albert Schädler als Berichterstatter der Gewerbekommission beantragt die Genehmigung der abgeänderten Regierungsvorlage zur neuen Gewerbeordnung durch den Landtag LI LA LTA 1909/L01
19.06.1910 Der Innsbrucker Gewerbeinspektor Hubert Stipperger referiert in Vaduz über die neue liechtensteinische Gewerbeordnung von 1910 LI LA RE 1910/1196 ad 0873
06.11.1911 Die zivilprozessualen Gesetzentwürfe werden im fürstlichen Appellationsgericht in Wien beraten LI LA RE 1911/2923 ad 1390
vor dem 11.12.1911 Albert Schädler erstattet dem Landtag einen vorläufigen Bericht zu den zivilprozessualen Gesetzentwürfen LI LA RE 1911/2923 ad 1390
vor dem 14.11.1912 Die "Siebnerkommission" empfiehlt dem Landtag die Annahme der zivilprozessualen Gesetzentwürfe mit einigen Änderungen LI LA RE 1912/0114
28.03.1913 Nach einem Grossbrand in der Gemeinde Triesen ruft ein Hilfskomitee unter dem katholischen Geistlichen Peter Oswald Bast zu Geld- und Naturalspenden auf L.Vo., Nr. 13, 28.3.1913, S. 1
vor dem 29.10.1913 Eine "Siebnerkommission" empfiehlt dem Landtag die Annahme des Gesetzentwurfes zur Strafprozessordnung mit einigen Änderungen LI LA RE 1913/3270 ad 0040
16.12.1913 Regierungssekretär Josef Ospelt informiert Hermann von Hampe, Leiter der Hofkanzlei, über den Tod und die Beisetzung von Landesverweser Karl von In der Maur LI LA SF 01/1913/077
18.12.1913 Der Landtag gedenkt des verstorbenen Regierungschefs Karl von In der Maur LI LA LTA 1913/S04/2
22.12.1913 Der Landesausschuss bittet Johann II., einen Beamten als neuen Regierungschef zu berufen, der bereits in Vorarlberg oder Nordtirol tätig war LI LA RE 1913/4003 ad 3904
02.04.1914 Die Hofkanzlei teilt dem Landesausschuss mit, dass Johann II. Leopold von Imhof zum neuen Landesverweser berufen hat LI LA LTA 1914/S20
04.07.1914 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ kritisieren die Gewerbeordnung von 1910, insbesondere die restriktiven Bestimmungen betreffend den Befähigungsnachweis im Baugewerbe O.N., Nr. 11, 4.7.1914, S. 2
02.10.1914 Landesverweser Leopold von Imhof informiert Fürst Johann II. über die Landtagswahlen LI LA RE 1914/2608 ad 2050
14.10.1914 Landesverweser Leopold von Imhof schlägt Fürst Johann II. Meinrad Ospelt, Alfons Feger und Lorenz Kind zur Ernennung als fürstliche Landtagsabgeordnete vor LI LA RE 1914/2717 ad 2050
02.01.1915 Die "Oberrheinischen Nachrichten" kennzeichnen die Regierungszeit von Karl von In der Maur rückblickend als Autokratie O.N., Nr. 1, 2.1.1915, S. 1f.
30.10.1917 Landesverweser Leopold vom Imhof kündigt im Landtag eine Regierungsvorlage betreffend die Einführung des direkten und geheimen Wahlrechts an LI LA LTA 1917/S04/2
15.11.1917 Die Vorarlberger Wacht mokiert sich über die mangelnden demokratischen Rechte in Liechtenstein, die vom Landtag nicht angemahnt werden Vorarlberger Wacht 15.11.1917, Nr. 46
vor dem 27.12.1917 Die Finanzkommission empfiehlt dem Landtag die Annahme der Regierungsvorlage betreffend die Abänderung der Landtagswahlordnung LI LA LTA 1917/L01
27.12.1917 Die Regierungsvorlage betreffend die Abänderung der Landtagswahlordnung wird vom Landtag in erster Lesung behandelt LI LA LTA 1917/S04/2
31.12.1917 Die Regierungsvorlage betreffend die Abänderung der Landtagswahlordnung wird vom Landtag in zweiter Lesung behandelt und mit Änderungen angenommen LI LA LTA 1917/S04/2
31.12.1917 Der Landtag ermächtigt die Regierung zur Einführung einer Kriegsgewinnsteuer auf dem Verordnungsweg     LI LA LTP 31.12.1917, abgedruckt in L.Vo. 18.1.1918, S. 7.
15.02.1918 Das "Liechtensteiner Volksblatt" lehnt die Bildung von Parteien für die Landtagswahl im März 1918 ab L.Vo., Nr. 7, 15.2.1918, S. 1-2
22.02.1918 Die politischen Kreise um das „Liechtensteiner Volksblatt" geben eine Wahlempfehlung für die Landtagswahl vom März 1918 aus und veröffentlichen ein Wahlprogramm L.Vo., Nr. 8, 22.2.1918, S. 1
02.03.1918 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ üben Kritik am Programm des „Liechtensteiner Volksblattes“ für die Landtagswahl vom März 1918 O.N., Nr. 9, 2.3.1918, S. 1
02.03.1918 In den „Oberrheinischen Nachrichten“ wird ein Wahlvorschlag für die Landtagswahl im März 1918 veröffentlicht O.N., Nr. 9, 2.3.1918, S. 2
22.03.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ beklagt das Ergebnis der Landtagswahlen vom März 1918 L.Vo., Nr. 12, 22.3.1918, S. 2
22.03.1918 Ein Beobachter stellt richtig, dass an einer öffentlichen Veranstaltung in Balzers Andreas Vogt ("ein Sozialist") nicht unanständig aufgetreten sei, dass es diesem aber auch nicht gelungen sei, Kanonikus Johann Baptist Büchel in Bezug auf dessen ablehnende Haltung in Bezug auf Parteien zu widerlegen LV 22.3.1918, S. 3.
23.03.1918 Die Christlich-soziale Volkspartei analysiert die Resultate der Landtagswahlen vom März 1918 O.N., Nr. 13, 23.3.1918, S. 1
25.03.1918 Albert Schädler stellt Bedingungen für seine Ernennung zum fürstlichen Abgeordneten LI LA RE 1918/ad 0046
14.10.1918 Der Abgeordnete Wilhelm Beck fordert im Landtag die Einführung des parlamentarischen Regierungssystems LI LA LTA 1918/S04/2
24.10.1918 Die Abgeordneten Wilhelm Beck, Albert Wolfinger, Emil Risch und Josef Gassner beantragen eine Verfassungsänderung zur Einführung des parlamentarischen Regierungssystems LI LA LTA 1918/L03
24.10.1918 Der Antrag des Abgeordneten Wilhelm Beck und Konsorten auf Bestellung der Landräte im Einvernehmen mit dem Landtag wird an die Finanzkommission überwiesen LI LA LTA 1918/S04/2
o.D. (zu 7.11.1918) Landesverweser Leopold von Imhof bietet dem Landtag seinen Rücktritt an LI LA PA 001/0021/08
07.11.1918 Der Landtag wählt einen provisorischen Vollzugsausschuss LI PA Quaderer, Nachlass Wilhelm Beck
10.11.1918 Landesverweser Leopold von Imhof berichtet Fürst Johann II. von seiner Demission LI LA PA 001/0021/08
12.11.1918 Der Vorsitzende des provisorischen Vollzugsausschusses, Martin Ritter, stellt im Landtag das "Regierungsprogramm" vor LI LA LTA 1918/S04/2
12.11.1918 Der Landtag und der provisorische Vollzugsausschuss gratulieren Fürst Johann II. zum 60jährigen Regierungsjubiläum LI LA LTA 1918/S04/2
12.11.1918 Der Landtag wählt Franz Josef Marxer aus Eschen in den provisorischen Vollzugsausschuss LI LA LTA 1918/S04/2
12.11.1918 Der Churer Bischof Georgius Schmid von Grüneck verurteilt die Lehre von der Volkssouveränität und ruft die Liechtensteiner Katholiken zu Gehorsam gegenüber Fürst Johann II. und der von ihm bestellten Regierung auf LI LA SF 01/1918/029
13.11.1918 Fürst Johann II. enthebt Landesverweser Leopold von Imhof auf dessen Bitte seines Amtes LI LA PA 001/0021/08
15.11.1918 Das "Liechtensteiner Volksblatt" berichtet über die Landtagssitzung vom 7. November 1918 L.Vo., Nr. 46, 15.11.1918, S. 3f.
15.11.1918 Eugen Nipp, Redaktor des "Liechtensteiner Volksblatts", bezeichnet in einem Kommentar die Vorgänge an der Landtagssitzung vom 7. November 1918 als "Staatsstreich" und "Verfassungsbruch" und erhebt schwere Vorwürfe gegen Landesverweser Leopold von Imhof wegen seines Rücktritts L.Vo., Nr. 46, 15.11.1918, S. 2
16.11.1918 Die "Oberrheinischen Nachrichten" verteidigen die Wahl des Vollzugsausschusses O.N., Nr. 47, 16.11.1918, S. 1
18.11.1918 Der ehemalige Landesverweser Leopold von Imhof informiert Fürst Johann II., dass Martin Ritter gedroht habe, den fürstlichen Domänenbesitz in Liechtenstein zum Landesvermögen zu erklären LI LA V 003/1198
19.11.1918 Martin Ritter versucht, von Fürst Johann II. die Anerkennung des Vollzugsausschusses zu erlangen LI LA SF 01/1918/50
17./22.11.1918 Die katholischen Geistlichen Basilius Vogt, Johann Anton Büchel und Heinrich Vogt verurteilen die Vorgänge vom 7.11.1918 im Landtag als „Verfassungsbruch“ L.Vo., Nr. 47, 22.11.1918, S. 2
23.11.1918 Die "Oberrheinischen Nachrichten" warnen vor der Unterschriftensammlung gegen den provisorischen Vollzugsausschuss O.N., Nr. 48, 23.11.1918, S. 2
23.11.1918 Fürst Johann II. enthebt Landesverweser Leopold von Imhof seines Amtes und beauftragt ihn mit der provisorischen Fortführung der Geschäfte LI LA PA 001/0021/08
28.11.1918 Martin Ritter, Vorsitzender des Vollzugsausschusses, weigert sich, die Amtsgeschäfte wieder dem ehemaligen Landesverweser Leopold von Imhof zu übergeben LI LA PA 001/0021/08
29.11.1918 Das "Liechtensteiner Volksblatt" berichtet über Tumulte anlässlich eines Vortrags von Martin Ritter und Wilhelm Beck in Mauren L.Vo., Nr. 48, 29.11.1918, S. 2
29.11.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ übt Kritik an der Christlich-sozialen Volkspartei sowie an den Landtagsabgeordneten Friedrich Walser, Johann Wanger und Franz Josef Marxer L.Vo., Nr. 48, 29.11.1918, S. 1
30.11.1918 Die "Oberrheinischen Nachrichten" berichten, ein Vortrag von Martin Ritter sei in Balzers auf begeisterte Zustimmung gestossen O.N., Nr. 49, 30.11.1918, S. 2
03.12.1918 Der Landtag beschliesst nach einer Vorbesprechung, angesichts der drohenden gewaltsamen Zusammenstösse auf die geplante Sitzung zu verzichten LI LA PA 001/0021/08
06.12.1918 Peter Büchel spricht sich in der Vorbesprechung des Landtags für eine provisorische Fortführung der Regierungsgeschäfte durch den ehemaligen Landesverweser Leopold von Imhof aus L.Vo., Nr. 49, 6.12.1918, S. 2
06.12.1918 Das "Liechtensteiner Volksblatt" berichtet über die Demonstration der Unterländer gegen den provisorischen Vollzugsausschuss L.Vo., Nr. 49, 6.12.1918, S. 2f.
07.12.1918 Die "Oberrheinischen Nachrichten" verteidigen die Ziele des provisorischen Vollzugsausschusses O.N., Nr. 50, 7.12.1918, S. 1
10.12.1918 Die Landtagsabgeordneten legen Fürst Johann II. ein 9-Punkte-Programm zur Revision der Verfassung vor und beantragen, Prinz Karl zum Landesverweser zu bestellen LI LA SF 01/1918/044
13.12.1918 Fürst Johann II. erteilt dem 9-Punkte-Programm der Landtagsabgeordneten zur Verfassungsrevision seine Zustimmung und ernennt seinen Neffen Prinz Karl zum Landesverweser LI LA RE 1918/5491 ad 4851
17.12.1918 Regierungskommissär Prinz Karl orientiert den Landtag u.a. über die Genehmigung des 9-Punkte-Programmes durch Fürst Johann II. LI LA LTA 1918/S04/2
19.12.1918 Die Regierung teilt mit, dass Fürst Johann II. seinen Neffen Prinz Karl zum Landesverweser ernannt hat LI LA SF 01/1918/039
22.12.1918 Prinz Karl wird als Landesverweser des Fürstentums Liechtenstein vereidigt LI LA SF 01/1918/041
27.12.1918 Die "Fortschrittliche Bürgerpartei" wird am 22.12.1918 offiziell gegründet L.Vo., Nr. 52, 27.12.1918, S. 1
04.01.1919 Die Fortschrittliche Bürgerpartei veröffentlicht ein Parteiprogramm L.Vo., Nr. 1, 4.1.1919, S. 1
11.01.1919 Die Christlich-soziale Volkspartei kommentiert das Parteiprogramm der Fortschrittlichen Bürgerpartei O.N., Nr. 2, 11.1.1919, S. 1
Mitte Januar 1919 Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck O.N. Nr. 47, 12.6.1920, S. 1 (Art. 1-13, mit einer Einleitung "Zur Verfassungsrevision"); Nr. 48, 16.6.1920, S. 1 (Art. 14-34); O.N., Nr. 49, 19.6.1920, S. 1 (Art. 35-52); O.N., Nr. 50, 23.6.1920, S. 1-2 (Art. 53-70); O.N., Nr. 51, 26.6.1920, S. 1 (Art. 71-83) und O.N., Nr. 52, 30.6.1920, S. 2 (Art. 84-87)
18.01.1919 Die Christlich-soziale Volkspartei veröffentlicht ein Parteiprogramm O.N., Nr. 3, 18.1.1919, S. 1-2
18.01.1919 Die Fortschrittliche Bürgerpartei verteidigt ihre Bezeichnung gegenüber der Christlich-sozialen Volkspartei L.Vo., Nr. 5, 18.1.1919, S. 1
01.02.1919 Die "Oberrheinischen Nachrichten" schlagen die Einführung von Volksabstimmungen vor O.N., Nr. 5, 1.2.1919, S. 2
13.02.1919 Der Landtag beschliesst, eine Volksabstimmung über die Zahl der vom Volk gewählten Landtagsabgeordneten und über das Wahlrechtsalter durchzuführen LI LA RE 1919/0941 ad 601
19.02.1919 Die "Oberrheinischen Nachrichten" plädieren für die Herabsetzung des Wahlrechtsalters auf 21 Jahre O.N., Nr. 10, 19.2.1919, S. 1
19.02.1919 Die "Oberrheinischen Nachrichten" plädieren dafür, die Zahl der vom Volk gewählten Landtagsabgeordneten zu erhöhen O.N., Nr. 10, 19.2.1919, S. 1f.
01.03.1919 Das "Liechtensteiner Volksblatt" lehnt die Herabsetzung des Wahlrechtsalters auf 21 Jahre und die Erhöhung der Zahl der vom Volk gewählten Landtagsabgeordneten auf 17 (mit den fürstlichen Abgeordneten auf 20) ab L.Vo., Nr. 17, 1.3.1919, S. 1
05.03.1919 Das "Liechtensteiner Volksblatt" kommentiert das Ergebnis der Volksabstimmung über die Erhöhung der Zahl der Landtagsabgeordneten und die Herabsetzung des Wahlrechtsalters L.Vo., Nr. 18, 5.3.1919, S. 1
06.03.1919 Die Volkspartei fordert ultimativ eine Erhöhung der Zahl der Landtagsabgeordneten des Oberlands LI LA LTA 1919/L11
12.04.1919 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ wenden sich gegen die liechtensteinischen Verwaltungs- und Gerichtsinstanzen mit Sitz im Ausland (1) O.N., Nr. 25, 12.4.1919, S. 1
16.04.1919 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ wenden sich gegen die liechtensteinischen Verwaltungs- und Gerichtsinstanzen mit Sitz im Ausland (2) O.N., Nr. 26, 16.4.1919, S. 1
16.04.1919 Nachdem die fünf Abgeordneten der Volkspartei ihre Demission zurückziehen, beantragt der Landtag die Abänderung des Landtagswahlrechts LI LA LTA 1919/S04
26.04.1919 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ befassen sich mit der liechtensteinischen Verfassungsrevision, der Anerkennung der Exterritorialität des Fürsten in Österreich und der Errichtung eigener diplomatischer Vertretungen im Ausland O.N., Nr. 29, 26.4.1919, S. 1
12.05.1919 Landesverweser Prinz Karl ersucht Fürst Johann II. um die prinzipielle Zustimmung zum Landtagsbeschluss vom 16.4.1919 betreffend die Abänderung des Landtagswahlrechts LI LA V 003/0843
31.05.1919 Die "Oberrheinischen Nachrichten" bezeichnen den Regierungsstil von Landesverweser Karl von In der Maur im Rückblick als tyrannischen "Indermaurismus" O.N., Nr. 39, 31.5.1919, S. 2
03.06.1919 Johann Baptist Büchel wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/17
03.06.1919 Friedrich Walser wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/14
04.06.1919 David Bühler wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/16
07.06.1919 Peter Büchel wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/18
07.06.1919 Prinz Eduard spricht sich gegenüber Fürst Johann II. gegen die Ernennung eines Anhängers der Volkspartei zum fürstlichen Abgeordneten sowie gegen die Reduzierung der vom Fürsten zu ernennenden Landtagsabgeordneten aus (Fragment 1) LI LA V 003/0843
07.06.1919 Prinz Eduard spricht sich gegenüber Fürst Johann II. gegen die Ernennung eines Anhängers der Volkspartei zum fürstlichen Abgeordneten sowie gegen die Reduzierung der vom Fürsten zu ernennenden Landtagsabgeordneten aus (Fragment 2) LI LA SF 01/1919/o.Nr.
10.06.1919 Fürst Johann II. behält sich die Entscheidung über die Anzahl der von ihm zu ernennenden Landtagsabgeordneten bis zur endgültigen Verfassungsrevision vor LI LA RE 1919/2874 ad 71
20.06.1919 Eine Deputation der Volkspartei unterbreitet Fürst Johann II. ihre Wünsche zur Verfassungsrevision LI LA RE 1919/2998 ad 71
13.09.1919 Wilhelm Beck wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/33
15.10.1919 Die liechtensteinischen Priester ermahnen das Volk, die Errichtung einer Spielbank (einer "Spielhölle") zu verhindern L.Vo., Nr. 84, 22.10.1919, S. 1
25.10.1919 Die "Oberrheinischen Nachrichten" reagieren auf den Aufruf der Geistlichkeit zur Verhinderung der Spielbank O.N., Nr. 81, 25.10.1919, S. 1-2
11.11.1919 Die Abgeordneten der Volkspartei machen den Landtag vor der Abstimmung über den Vertrag mit dem Konsortium betr. private Produktion und Vermarktung der liechtensteinischen Briefmarken beschlussunfähig, indem sie die Landtagssitzung verlassen LI LA LTP 1919.11.11 (LTA 1919/S4)
25.11.1919 Der Landtag diskutiert über die Schaffung einer Bürgerwehr LI LA LTA 1919/S04
Febr. 1920 Fürst Johann II. von Liechtenstein teilt Landesverweser Karl von Liechtenstein mit, dass er dem Land ein Darlehen von Fr. 500'000.- gewährt; das Volksblatt kommentiert L.Vo. Nr. 14, 18.2.1920, S. 1.
05.02.1920 Das St. Galler Tagblatt berichtet über den Währungszerfall in Liechtenstein und spricht sich für ein wirtschaftliches Entgegenkommen der Schweiz aus St. Galler Tagblatt 5.2.1920 (LI LA SgZs 1920)
vor dem 12.2.1920 Eugen Nipp unterbreitet Fürst Johann II. Wünsche betreffend die Einführung der Frankenwährung, die Gewährung einer Schenkung und eines Darlehens, die Verfassungsrevision, die Einführung des Proporzwahlrechts sowie die Schuldentilgung beim "Liechtensteiner Volksblatt" LI LA V 003/0529
18.02.1920 Das Liechtensteiner Volksblatt berichtet über die Ablehnung des Frauenstimmrechts in Basel und Zürich L.Vo. 18.2.1920, S. 1 f.
28.02.1920 Eduard von Liechtenstein drängt Landesverweser Karl von Liechtenstein, dass die Regierung beim Fürsten die Niederschlagung des Strafverfahrens gegen Andreas Vogt wegen dessen Ausruf "Nieder die Regierung, hoch die Republik" beantragen soll LI LA SF 1/1920/035
spätestens Mitte März 1920 Verfassungsentwurf des Prinzen Karl von Liechtenstein LI LA V 003/0890
05.03.1920 Landesverweser Karl von Liechtenstein stellt bei Fürst Johann II. den Antrag, das gegen Andreas Vogt eingeleiteten Strafverfahren wegen dessen Ausruf im Landtag "Nieder mit der Regierung, hoch die Republik" niederzuschlagen LI LA SF 1/1920/035.
vor dem 9.3.1920 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien holt Auskünfte zur Person Josef Peers ein LI LA SF 01/1920/214/I
12.03.1920 Der Werdenberger Anzeiger berichtet über die Zählung der in Liechtenstein kursierenden Kronen und über die Probleme bei der Valuta-Umstellung Werdenberger Anzeiger 12.3.1920
Nach dem 16.3.1920 Josef Peer lehnt eine Berufung nach Vaduz in einer untergeordneten Stellung ab LI LA SF 01/1920/062
20.03.1920 Gustav Schädler erkundigt sich im Landtag, weshalb die neue Verfassung noch nicht vorliegt LI LA LTA 1920/S04
22.03.1920 Die Thurgauer Zeitung berichtet, dass in Liechtenstein im Hinblick auf die geplante Währungsreform der Kronenbestand im Land gezählt wurde und eine geeignete Bank gesucht wird Thurgauer Zeitung 22.3.1920 (LI LA SgZs 1920)
06.04.1920 Prinz Eduard führt in Vaduz Sondierungsgespräche hinsichtlich der Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI LA SF 01/1920/062
06.04.1920 Prinz Eduard teilt Prinz Karl seine Meinung zu dessen Verfassungsentwurf mit LI LA V 003/0890
07.04.1920 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ wenden sich gegen die Bestellung eines Ausländers, namentlich von Josef Peer, zum Landesverweser O.N., Nr. 28, 7.4.1920, S. 1
10.04.1920 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ streicht die Eignung von Josef Peer für das Amt des Landesverwesers heraus L.Vo., Nr. 29, 10.4.1920, S. 1
13.04.1920 Landesverweser Prinz Karl berichtet über die Parteien- und Volksstimmung in der Peer- bzw. Landesverweserfrage LI LA SF 01/1920/062
13.04.1920 Die Fortschrittliche Bürgerpartei spricht Josef Peer als etwaigem zukünftigen Landesverweser das Vertrauen aus LI LA SF 01/1920/068
14.04.1920 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ verwahren sich erneut gegen die beabsichtigte Bestellung eines Ausländers zum Landesverweser ("Regierungsvorsitzenden") O.N., Nr. 30, 14.4.1920, S. 1
17.04.1920 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ weist die Vorwürfe der „Oberrheinischen Nachrichten“ in der Peer- bzw. Landesverweserfrage zurück L.Vo., Nr. 31, 17.4.1920, S. 1-2
18.04.1920 Die Christlich-soziale Volkspartei protestiert gegen die Bestellung eines Ausländers zum Landesverweser LI LA SF 01/1920/072
25.04.1920 Die Christlich-soziale Volkspartei erlässt eine Entschliessung in der Peer- bzw. Landesverweserfrage LI LA SF 01/1920/072
25.04.1920 Die Anhänger der Fortschrittlichen Bürgerpartei begrüssen in Eschen die etwaige Ernennung von Josef Peer zum liechtensteinischen Landesverweser und geloben dem Fürsten Treue LI LA V 003/1190
26.04.1920 Die Christlich-soziale Volkspartei übermittelt der Regierung eine Protestresolution und eine Entschliessung in der Peer- bzw. Landesverweserfrage LI LA SF 01/1920/072
27.04.1920 Fürst Johann II. lehnt die Eingaben der Christlich-sozialen Volkspartei in der Peer- bzw. Landesverweserfrage als verfassungswidrig ab LI LA SF 01/1920/074
25.4./28.4.1920 Die Anhänger der Fortschrittlichen Bürgerpartei verabschieden in Eschen eine Resolution in der Peerfrage L.Vo., Nr. 34, 28.4.1920, S. 1
28.04.1920 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ spielen die Eschner Versammlung der Fortschrittlichen Bürgerpartei in der Peerfrage herunter O.N., Nr. 34, 28.4.1920, S. 1-2
28.04.1920 Anton Walser, Obmann der Volkspartei, teilt Josef Peer mit, dass die Volkspartei mit allen erlaubten Mitteln gegen dessen Bestellung zum Landesverweser kämpfen werde LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 1
30.04.1920 Fürst Johann II. erlärt, sich nicht auf die an einer Volkspartei-Versammlung gefasste Resolution betr. die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser einlassen zu können, da diese in der Form befremde und inhaltlich einen Eingriff in die verfassungsmässigen Rechte des Landesfürsten darstelle  L.Vo. 1.5.1920, S. 4.
30.04.1920 Fürst Johann II. nimmt die Eschner Resolution der Fortschrittlichen Bürgerpartei in der Peerfrage mit Befriedigung zur Kenntnis LI LA V 003/1190
01.05.1920 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ weist die Berichterstattung in den „Oberrheinischen Nachrichten“ über die Eschner Versammlung als unwahr zurück und veröffentlicht die Rede des Landtagsabgeordneten Peter Büchel L.Vo., Nr. 35, 1.5.1920, S. 1-2
05.05.1920 Die Anhänger der Fortschrittlichen Bürgerpartei verabschieden in Vaduz neuerlich eine Resolution in der Peer- bzw. Landesverweserfrage L.Vo., Nr. 36, 5.5.1920, S. 1
11.05.1920 Prinz Eduard wünscht Aufklärung über die Volksparteiversammlung vom 9.5.1920 in Vaduz LI LA V 003/1192
11.05.1920 Regierungssekretär Josef Ospelt berichtet Prinz Eduard über die Volksparteiversammlung vom 9.5.1920 in der Peerfrage LI LA V 003/1193
12.05.1920 Die Anhänger der Christlich-sozialen Volkspartei sprechen sich in einer Grossveranstaltung gegen die Bestellung eines Ausländers in die Regierung sowie gegen die Ungleichbehandlung der Parteien aus O.N., Nr. 38, 12.5.1920, S. 1-2
18.05.1920 Fürst Johann II. betraut Josef Peer für die Dauer der Beaurlaubung von Prinz Karl mit der Stellvertretung in den Funktionen eines Landesverwesers LI LA SF 01/1920/214
21.05.1920 Die massgebenden Politiker Liechtensteins kommen auf Einladung von Prinz Johannes zu einer Konferenz über die Peerfrage zusammen LI LA SF 01/1920/090
vor dem 21.5.1920 Fürst Johann II. ruft das Landtagspräsidium und die liechtensteinischen Parteien dazu auf, in der Landesverweserfrage zum Wohl des Vaterlandes zusammenzustehen LI LA SF 01/1920/214
23.05.1920 Die Volkspartei informiert Prinz Johannes über die Ergebnisse der Vertrauensmännerversammlung vom 22.5.1920 LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 3
26.05.1920 Fürst Johann II. lässt in Vaduz anfragen, ob sich Rudolf Schädler als Stellvertreter für den zu beurlaubenden Landesverweser Prinz Karl zur Verfügung stelle LI LA SF 01/1920/091
10.06.1920 Josef Peer erstattet Vorschläge zur politischen und verfassungsrechtlichen Krisenbewältigung LI LA V 003/1194
10.06.1920 Fürst Johann II. bewilligt die Beurlaubung von Landesverweser Prinz Karl und beruft Regierungssekretär Josef Ospelt zur Besorgung der Regierungsgeschäfte LI LA SF 01/1920/093
am 12.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (1) O.N., Nr. 47, 12.6.1920, S. 1
am 16.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (2) O.N., Nr. 48, 16.6.1920, S. 1
am 19.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (3) O.N., Nr. 49, 19.6.1920, S. 1
am 23.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (4) O.N., Nr. 50, 23.6.1920, S. 1-2
am 26.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (5) O.N., Nr. 51, 26.6.1920, S. 1
am 30.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (6) O.N., Nr. 52, 30.6.1920, S. 2
30.06.1920 Die Liechtensteiner in der Schweiz verlangen u.a. einen einheimischen Regierungschef, die Anerkennung der Zivilehe und die unverzügliche Reform der Verfassung O.N., Nr. 52, 30.6.1920, S. 1-2
08.07.1920 Prinz Eduard äussert sich zum Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck LI LA RE 1920/3111 ad 1897
04.08.1920 Wilhelm Beck rechtfertigt seine Haltung in der Verfassungsfrage und verteidigt sich gegen den Vorwurf, er sei Republikaner (1) O.N., Nr. 62, 4.8.1920, S. 1f.
07.08.1920 Wilhelm Beck rechtfertigt seine Haltung in der Verfassungsfrage und verteidigt sich gegen den Vorwurf, er sei Republikaner (2) O.N., Nr. 63, 7.8.1920, S. 1f.
04.09.1920 Die "Oberrheinischen Nachrichten" warnen vor dem Aufkommen republikanischer Strömungen, falls nicht bald eine neue, die Volksrechte stärkende Verfassung geschaffen wird O.N., Nr. 71, 4.9.1920, S. 1
05.09.1920 "Die Landeszeitung" kritisiert, dass sich das von Ausländern beherrschte Briefmarkenkonsortium nicht an die philatelistischen Regeln halte, die Liechtensteiner benachteilige und das Briefmarkengeschäft kaputt mache Die Landeszeitung, Probenummer September 1920
08.09.1920 Das "Liechtensteiner Volksblatt" verteidigt den Verfassungsentwurf von Prinz Karl L.Vo., Nr. 72, 8.9.1920, S. 1
10.-15.9.1920 Vertreter der Volkspartei und des Fürstenhauses treffen in den "Schlossabmachungen" eine Einigung über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Regierungschef LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 5
11.09.1920 Fürst Johann II. trifft auf Grundlage der "Schlossverhandlungen" Beschlüsse über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 7
13.09.1920 Fürst Johann II. revidiert auf Grundlage der "Schlossverhandlungen" seine Beschlüsse über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 8
verm. 15.9.1920 Vertreter der Volkspartei treffen mit Josef Martin und Josef Peer zusätzliche Vereinbarungen zu den Ergebnissen der "Schlossverhandlungen" LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 9
15.09.1920 Entschliessungen von Fürst Johann II. in den "Schlossverhandlungen" (Fassung vom 15.9.1920) LI PA VU, Schlossabmachungen, o.Nr.
15.09.1920 Fürst Johann II. orientiert die Bevölkerung über die Bestellung von Josef Peer zum Leiter der Regierungsgeschäfte für die Dauer von 6 Monaten LI LA SF 01/1920/125
15.09.1920 Fürst Johann II. ernennt Josef Peer zum Leiter der Regierungsgeschäfte für die Dauer von 6 Monaten LI LA SF 01/1920/125
o.D. (ca. 16.9.1920) Ergänzungen zum Protokoll der "Schlossabmachungen" LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 6
18.09.1920 Fürst Johann II. informiert über die Audienzen, die er während der "Schlossverhandlungen" Delegationen beider Parteien gewährte und teilt die Bestellung von Josef Peer zum neuen Regierungschef mit, der die Mitteilung bereits gegenzeichnet L.Vo., Nr. 75, 18.9.1920, S. 1
22.09.1920 Die "Oberrheinischen Nachrichten" verteidigen die Ergebnisse der "Schlossverhandlungen" O.N., Nr. 76, 22.9.1920, S. 1
07.12.1920 Walter Feger beklagt sich bei der liechtensteinischen Gesandtschaft in Wien, dass er als liechtensteinischer Briefmarkenhändler vom Briefmarkenkonsortium keine Briefmarken bekommt LI LA SF 371921/391
am 12.1.1921 "vorsanktioniert" Verfassungsentwurf von Regierungschef Josef Peer (1. Fassung) LI LA RE 1921/0963
16.02.1921 Die Teilnehmer einer Versammlung vom 13.2.1921 im Restaurant Adler in Vaduz fordern in einer Resolution, dass die Regierung den Vertrag mit dem Briefmarkenkonsortium löse, die Briefmarken in Zusammenarbeit mit der Schweiz herstellen lasse und die Marken nur in Liechtenstein verkauft werden LI LA SF 3/1921/653
Anfang März 1921 Peter Büchel und weitere Landtagsabgeordnete beantragen die Schaffung einer Landeswehr LI LA SF 01/1921/ad 36
05.03.1921 Die Oberrheinischen Nachrichten wehren sich gegen einen Bericht im "Vorarlberger Tagblatt", in dem die Briefmarken-Demonstration in Vaduz als "neuerlicher Putschversuch" dargestellt wird O.N. 5.3.1921, Seite 1
vor dem 8.3.1921 Verfassungsentwurf von Regierungschef Josef Peer (2. Fassung) LI LA LTA 1921/L03
08.03.1921 Der Verfassungsentwurf von Josef Peer wird vom Landtag in Generaldebatte behandelt und an eine Verfassungskommission überwiesen LI LA LTA 1921/S04/2
vor dem 8.3.1921 FBP-Landtagsabgeordnete beantragen die Durchführung einer Volksabstimmung über den vorläufigen Verbleib von Josef Peer als Regierungschef LI LA LTA 1921/L19
nach dem 18.3.1921 Die Verfassungskommission empfiehlt dem Landtag die Annahme der von Regierungschef Josef Peer ausgearbeiteten Verfassungsvorlage mit einigen Abänderungsvorschlägen LI LA LTA 1921/L03
31.03.1921 Die Thurgauer Zeitung berichtet (in ironischer Form) über die "nicht verfassungskonforme Volksabstimmung" über den Verbleib von Josef Peer im Amt des Landesverwesers Thurgauer Zeitung (LI LA SgZs 1921).
04.04.1921 Fürst Johann II. sieht von der Wiederberufung von Josef Peer als Regierungschef ab LI LA SF 01/1921/056
04.04.1921 Fürst Johann II. ernennt Josef Ospelt zum Fürstlichen Rat LI LA SF 01/1921/ad 57a
18.04.1921 Josef Peer informiert den neuen Regierungschef Josef Ospelt über den Stand der Verfassungsrevision LI LA PA 013/013/4
23.05.1921 Bericht der vom Landtag eingesetzten Kommission zur Untersuchung der Tätigkeit der Briefmarkenverschleissstelle LI LA SF 3/1921/2281.
30.05.1921 Landtagsvizepräsident Wilhelm Beck begrüsst Josef Ospelt als neuen Regierungschef im Landtag LI LA LTA 1921/S04/2
o.D., zu 4.7.1921 Prinz Alois, Regierungschef Josef Ospelt, Josef Peer und Kabinettsdirektor Josef Martin schlagen Fürst Johann II. vor, die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision abzulehnen LI LA SF 01/1921/ad 115
13.07.1921 Regierungschef Josef Ospelt erlangt von Fürst Johann II. die Genehmigung, die Ausführung des Gesetzes über die Schaffung einer Landeswehr aufzuschieben LI LA RE 1921/3147 ad 1466
21.07.1921 Emil Beck teilt der Regierung mit, dass die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision schweizerischem Recht widersprechen LI LA RE 1921/3290 ad 963
22.07.1921 Josef Peer teilt Regierungschef Josef Ospelt mit, dass er die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision ablehnt LI LA SF 01/1921/ad 115
02.08.1921 Prinz Franz berichtet über die Konferenz mit dem Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck sowie über die Besprechung mit Landtagsabgeordneten in der Verfassungsfrage LI LA SF 01/1921/125
05.08.1921 Regierungschef Josef Ospelt informiert den Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck über die Stellungnahme der Verfassungskommission zu dessen die Verfassungsrevision betreffenden Forderungen LI LA SF 01/1921/134
17.08.1921 Das bischöfliche Ordinariat Chur unterbreitet der Regierung und der Verfassungskommission erneut Forderungen zur Verfassungsrevision LI LA RE 1921/3690 ad 963
18.08.1921 Der Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck legt Regierungschef Josef Ospelt die Gründe für die von ihm verlangten Änderungen am Verfassungsentwurf dar LI LA SF 01/1921/141
24.08.1921 Der Landtag stimmt der neuen Verfassung einstimmig zu LI LA LTA 1921/S04/2
25.08.1921 Fürst Johann II. gibt seiner Freude über die Annahme der Verfassung durch den Landtag Ausdruck LI LA RE 1921/3777 ad 963
27.08.1921 Regierungschef Josef Ospelt informiert Landesvikar Johann Baptist Büchel über die Beschlüsse des Landtags zu den die Verfassungsrevision betreffenden Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck LI LA SF 01/1921/ad 141
27.08.1921 Regierungschef Josef Ospelt informiert den Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck über die Beschlüsse des Landtags zu dessen die Verfassungsrevision betreffenden Forderungen LI LA RE 1921/3693 ad 963
10.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt berichtet über die Äusserungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsfrage am Katholikentag in Schaan LI LA RE 1921/4018 ad 963
10.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen der vom Landtag angenommenen neuen Verfassung und der Regierungsvorlage vom Januar 1921 zusammen LI LA RE 1921/4017 ad 963
10.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt schlägt vor, die neue Verfassung am Geburtstag von Fürst Johann II. am 5. Oktober zu unterzeichnen LI LA RE 1921/4017 ad 963
22.09.1921 Josef Peer schlägt ein Prozedere vor, damit die neue Verfassung am Geburtstag des Fürsten Johann II. in Vaduz unterzeichnet werden kann LI LA RE 1921/4348 ad 963
25.09.1921 Kabinettsdirektor Josef Martin fragt Regierungschef Josef Ospelt an, ob das Handschreiben des Fürsten zur Sanktion der Verfassung den Wünschen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck entsprechend abgeändert werden soll LI LA RE 1921/4348 ad 963
02.10.1921 Fürst Johann II. erteilt der neuen Verfassung die Sanktion und beauftragt Prinz Karl mit der Unterzeichnung O.N., Nr. 78, 8.10.1921, S. 4
10.12.1921 Die Abgeordneten Gustav Schädler und Franz Xaver Gassner legen ihren Bericht "Briefmarkenskandal im Fürstentum Liechtenstein" vor, der auf Anregung der Veranstalter der Briefmarken-Demonstration vom 26.2.1921 gedruckt und mit einer Chronologie ergänzt wurde LI LA AFRh S 3/98
30.12.1921 Der Landtag stimmt dem Gesetz betreffend die Aufnahme eines Landesanlehens in der Höhe von einer Million Franken bei der Bank in Liechtenstein zur Sanierung der Landesfinanzen und dankt dem Fürsten Johann II., der diese Anleihe ermöglicht hat LI LA LTP 30.12.1921; zitiert nach L.Vo. 11.1.1922, S. 1.
18.01.1922 Im Liechtensteiner Volksblatt werden die massiven Lohneinbussen von Staatsangestellten und Lehrern infolge der staatlichen Sparmassnahmen und des Abbaus beklagt L.Vo. 18.1.1922, S. 1
08.02.1922 Die Christlich-soziale Volkspartei gewinnt die Landtagswahlen vom Februar 1922 L.Vo., Nr. 11, 8.2.1922, S. 1
29.03.1922 Wilhelm Beck begründet die Verlegung der auswärtigen Gerichtsinstanzen nach Liechtenstein sowie die Abänderung der Zivil- und Strafprozessordnung O.N., Nr. 25, 29.3.1922, S. 1-2
12.04.1922 Wilhelm Beck kommentiert den Gesetzentwurf über die allgemeine Landesverwaltungspflege (1) O.N., Nr. 29, 12.4.1922, S. 1
22.04.1922 Wilhelm Beck kommentiert den Gesetzentwurf über die allgemeine Landesverwaltungspflege (2) O.N., Nr. 31, 22.4.1922, S. 1
26.04.1922 Wilhelm Beck kommentiert den Gesetzentwurf über die allgemeine Landesverwaltungspflege (3) O.N., Nr. 32, 26.4.1922, S. 1
29.04.1922 Wilhelm Beck kommentiert den Gesetzentwurf über die allgemeine Landesverwaltungspflege (4) O.N., Nr. 33, 29.4.1922, S. 2
10.05.1922 Alt-Landesverweser Leopold von Imhof verstirbt bei Salzburg L.Vo., Nr. 37, 10.5.1922, S. 1
17.05.1922 Josef Ospelt erläutert im "Liechtensteiner Volksblatt" die Gründe für seinen Rücktritt als Regierungschef L.Vo., Nr. 39, 17.5.1922, S. 1
27.05.1922 Alfons Feger bittet Fürst Johann II., ihn von der provisorischen Führung des Amts des Regierungschefs zu entheben LI LA SF 01/1922/079
06.06.1922 Der Landtag wählt Gustav Schädler zum Regierungschef LI LA LTP 1922/078
08.06.1922 Die Regierung berichtet Fürst Johann II. über die Wahl von Gustav Schädler zum Regierungschef LI LA RE 1922/2497
vor dem 8.8.1922 Wilhelm Beck kommentiert den Gesetzentwurf betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten LI LA LTA 1922/L04
10.08.1922 Der Landtag verabschiedet das Gesetz betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten LI LA LTA 1922/S04
13.10.1922 Die Regierung unterbreitet Fürst Johann II. den Rechenschaftsbericht LI LA RE 1922/4624 ad 32
14.10.1922 Die "Oberrheinischen Nachrichten" kündigen an, den Rechenschaftsbericht der Regierung zu veröffentlichen O.N., Nr. 80, 14.10.1922, S. 1
11.11.1922 Das "Liechtensteiner Volksblatt" verspottet den Rechenschaftsbericht der Regierung als eine parteipolitische Abrechnung L.Vo., Nr. 90, 11.11.1922, S. 1
20.11.1922 Der Landtag behandelt den Gesetzentwurf zum Sachenrecht LI LA LTP 1922/196
21.11.1922 Der Landtag behandelt und genehmigt den Gesetzentwurf zum Sachenrecht LI LA LTP 1922/197
02.12.1922 Motivenbericht von Prof. Julius Landmann zum Steuergesetz LI LA DM 1922/4.
15./15.12.1922 Die NZZ berichtet wohlwollend über das neue Steuergesetz in Liechtenstein NZZ Nr. 1612 vom 14.14.1922 und Nr. 1616 vom 15.12.1922
06.01.1923 Nachdem der Landtag das Abbaugesetz verabschiedet hat, baut die Regierung vier Stellen in der Landesverwaltung ab O.N. 6.1.1923, S. 1.
10.02.1923 Das neue Sachenrecht wird der Öffentlichkeit vorgestellt O.N., Nr. 11, 10.2.1923, S. 1-2
04.03.1923 Alt-Bürgermeister Franz Josef Wachter wird von einem unbekannten deutschen Raubmörder erschossen L.Vo. 7.3.1923, S. 2
15.08.1924 Gutachten Dr. Balthasar Helfenstein und Hans Eggenberger betr. Gründung einer Landes-Brandversicherungsanstalt in Liechtenstein LI LA LTA 1924/L9.
ca. Februar 1925 Wilhelm Beck und Emil Beck kommentieren den Gesetzentwurf zum Personen- und Gesellschaftsrecht LI LA LTA 1925/L03
22.04.1925 Die Neuen Zürcher Nachrichten meinen, dass Meldungen der Schweizerischen Depeschenagentur aus Liechtenstein mit Vorsicht aufgenommen werden sollten, da diese parteipolitisch geprägt seien Neue Zürcher Nachrichten 22.4.1925 (LI LA SgZS 1925)
26.09.1925 Die Bürgerpartei reagiert erbost auf einen Artikel in der NZZ zum Abstimmungsergebnis über das Lawenawerk, weil die Regierungspartei den Parteikonflikt in die ausländische Presse trage Zürcher Nachrichten 26.9.1925 (LI LA SgZs 26.9.1925).
o.D. (vor November 1925) Kurzer Bericht über die Revision des Personen- und Gesellschaftsrechts von Wilhelm Beck und Emil Beck LI LA LTA 1925/L03
o.D. (vor November 1925) Ergänzender "Kommissionsbericht zum Personen- und Gesellschaftsrecht", Berichterstatter Wilhelm Beck LI LA LTA 1925/L03.
11.11.1925 Die Finanzkommission des Landtags begründet den Gesetzentwurf über den Staatsgerichtshof L.N., Nr. 89, 11.11.1925, S. 7-8
19.12.1925 Das Bundesfinanzamt Feldkirch macht darauf aufmerksam, dass die Beteiligung an der liechtensteinischen Klassenlotterie strafbar ist Vorarlberger Volksblatt 19.12.1925 (LI LA SgZs 1925)
1926 (Datum nicht bekann)) Eine italienische Zeitung weist ihre Leser darauf hin, dass nur dumme Leute ihr Geld der liechtensteinischen Klassenlotterie geben und dass dies strafbar ist (mit einer Karikatur) LI LA SgZs 1926.
o.D. (9.1.1926) Die Bürgerpartei bezichtigt die Volkspartei-Regierung im Wahlkampf der Lüge LI LA J 007/S 058/045/01, Beilage IV
16.01.1926 Die Ostschweiz vergleicht die beiden Liechtensteiner Parteien mit der Schweizer Parteienlandschaft Die Ostschweiz 16.1.1926 (LI LA SgZs 1926).
20.01.1926 Die Christlich-soziale Volkspartei stellt die Grundsätze ihres neuen Parteiprogrammes vor L.N., Nr. 7, 20.1.1926, S. 1-2
01.02.1926 Die Abgeordneten der Bürgerpartei fordern die Wahl von Ludwig Marxer zum Regierungsrat LI LA LTP 1926/010
01.02.1926 Die Abgeordneten der Bürgerpartei verlassen den Landtagssaal, da die Abgeordneten der Volkspartei die Wahl von Ludwig Marxer zum Regierungsrat verweigern LI LA LTP 1926/005
06.02.1926 Die Landesfinanzdirektion Linz gibt bekannt, dass die Beteiligung an der "sehr verlockenden" liechtensteinischen Klassenlotterie in Österreich gesetzlich verboten ist Linzer Zeitung 12.2.1926 (LI LA SgZs 1926).
20.02.1926 Die Christlich-soziale Volkspartei veröffentlicht ein revidiertes Parteiprogramm L.N., Nr. 16, 20.2.1926, Beilage
17.03.1926 Regierungschef Gustav Schädler löst im Auftrag des Landesfürsten den Landtag auf, da die Parteien keine Einigung über die Wahl der Regierungsräte erzielen können LI LA LTP 1926/063
21.03.1926 Die Zeitung "Der Bund" berichtet über die Hintergründe der Landtagsauflösung 1926 Der Bund 21.3.1926 (LI LA SgZs 1926).
26.03.1926 Ein St. Galler Politiker kommentiert in den Neuen Zürcher Nachrichten die Landtagswahlen 1926 in Liechtenstein Neue Zürcher Nachrichten 26.3.1926 (LI LA SgZs 1926)
08.04.1926 Das Schöffengericht spricht Ludwig Marxer und Josef Ospelt von der Privatanklage wegen Vergehens gegen die Sicherheit der Ehre frei LI LA J 007/S 058/045/17
10.04.1926 Ein Liechtensteiner in der Schweiz fordert in den Neuen Zürcher Nachrichten vehement die Einführung des Proporzsystems Neue Zürcher Nachrichten 10.4.1926 (LI LA SgZs 1926).
21.04.1926 Regierungschef Gustav Schädler informiert Kabinettsdirektor Josef Martin, dass der Landtag weiterhin beschlussunfähig ist LI LA RE 1926/1559 ad 1092
22.04.1926 Das Vorarlberger Tagblatt berichtet, dass es trotz entsprechenden staatlichen Verboten immer wieder Dumme gibt, die ihr Glück in der liechtensteinischen Klassenlotterie versuchen Vorarlberger Tagblatt 22.4.1926 (LI LA SgZs 1926)
26.08.1926 Die Ehrenbeleidigungsklage der Regierung gegen Josef Oseplt und Ludwig Marxer wird auf ausdrücklichen Wunsch von Fürst Johann II. mit einem Vergleich beendet L.N. 28.8.1926, S. 1
27.08.1926 Reto Caratsch von der „Neuen Zürcher Zeitung“ orientiert sich über die liechtensteinischen Verfassungen von 1862 und 1921 LI LA RE 1926/3376
09.09.1926 Regierungschef Gustav Schädler orientiert Reto Caratsch von der „Neuen Zürcher Zeitung“ über die liechtensteinischen Verfassungen von 1862 und 1921 LI LA RE 1926/3376
14.09.1926 Die Regierung teilt Johann II. mit, dass eine Lösung der Regierungs- und Landtagskrise gefunden wurde LI LA RE 1926/3550 ad 340
02.10.1926 Die "Neuen Zürcher Nachrichten" kommentieren das Ende der Regierungskrise in Liechtenstein Neue Zürcher Nachrichten 2.10.1926 (LI LA SgZS 1926)
04.12.1926 Die Regierung informiert in einer Pressemitteilung über die Hintergründe für den Entzug der Konzession der Klassenlotterie L.Vo., Nr. 100, 4.12.1926, S. 1
27.09.1927 Der "Liechtensteiner Volkswirt" berichtet über den Rheineinbruch L.Volkswirt, Nr. 24, 27.9.1927, S. 1f. (=L.N, Nr. 95)
o. D. [vor Februar 1928] Wilhelm Beck erstellt im Namen der vorberatenden Landtagskommission zuhanden der Landtagsabgeordneten einen "Kommissionsbericht zum Treuunternehmen" LI LA RE 1926/5; LI LA LTA 1925 L 3; LI LA DS 1928-2.
18.11.-30.11.1929 Stenographische Verhandlungsberichte zum Kriminalprozess gegen Franz Thöny, Anton Walser, Rudolf Carbone und Niko Beck (Sparkassaprozess): Einvernahme der Angeklagten sowie diverser Zeugen durch das Landgericht als Kriminalgericht, Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidiger, mündliche Urteilsverkündung LI LA DM 1929/001
30.11.1929 Das Landgericht als Kriminalgericht verkündet das Urteil im Prozess gegen Franz Thöny, Anton Walser, Rudolf Carbone und Niko Beck (Sparkassaprozess) LI LA DM 1929/1