Johann Christoph Köberle widerruft seine mehrfach geäusserte Behauptung, dass Maria Jakobaea Eusebia Gräfin von Hohenems, Gattin des Grafen Ferdinand Karl Graf von Hohenems, gräfliche Einkünften unterschlagen haben soll.


Vaduz, 8. August 1678

In Gegenwart des Grafen Ferdinand Karl Franz von Hohenems, des kaiserlichen Landrichters Georgius Christian, des Landschreibers Johann Hinteregger und der Landammänner Georg Wolf, Klemens Anger und Georg Bürkle widerruft Johann Christoph Köberle seinen gegenüber Maria Jakobaea Eusebia Gräfin von Hohenems geb. v. Truchsess- Waldburg, Gattin von Ferdinand Karl Graf von Hohenems, geäusserten Vorwurf der Unterschlagung von gräflichen Einkünften und bittet die Gräfin um Vergebung. [1] 

 

______________

[1] Abschr. (C), GAS U48 – Pap. 1 Doppelblatt 42 / 33,4 cm – Abschrift einer von der Gräflich Hohenemsischen Kanzlei in Vaduz beglaugigten Abschrift v. 14. Juni 1679 – Rückvermerk: Vidimirte copia Johann Christoph Köberlinß recantations brieffs.
Regest: Schädler, Regesten Gemeindearchive / Alpgenossenschaften. In: JBL 8 (1908) Nr. 155, S. 136.