Bei der Herrschaftsteilung zwischen den Brüdern Graf Hugo von Montfort zu Tosters und Graf Rudolf von Montfort zu Altmontfort werden die Besitzungen, Einkünfte und Rechte, die an die Herrschaft Montfort kommen, verzeichnet.


Güter und Zinse zu Montfort, Rankweil, Zwischenwasser, Altenstadt, Fraxern, Laterns, Satteins, Schnifis, der Anteil am Zoll zu Feldkirch, der Kirchensatz zu Rankweil und die Rechte am Berg zu Rankweil, die Alpen Gapfahl, Garnitza und Süns, die Fischrechte in der III und dem Melankenbach, der Anteil am Flössholz in der Frutz, die Genossenschaft der Leute zu Übersaxen, die Genossenschaft der Umleute, die Genossenschaft zu Sulz und die in Vallentschinen sowie andere Leute, der Weinzehnt zu Sulz, der Zehnt zu Satteins. Die Grafschaft, die Wildbänne, die Hölzer und Edelleute sollen ungeteilt bleiben, versetzte Güter gemeinsam zurück erworben werden; die Strafgelder der Gerichte sollen den jeweiligen Herrn zukommen, von Fremden gemeinsam sein. Diesem Teil gebührt von dem zu Tosters jährlich eine Summe von 15 Pfund Pfennig; dagegen sind jährlich der alten Mutter beider Grafen 8 ½ Pfund Pfennig und 3 Som Wein zu entrichten, ausserdem den Tumben, den Ramschwag, den von Buchenstein und Eglolfs Söhnen von Göfis drei Pfund und viereinhalb Schilling Lehenpfennig. 

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Undatiertes Original im Haus-, Hof- u. Staatsarchiv Wien.