Ritter Heinrich von Trauchburg übergibt mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth und seines Sohnes Berchtold dem Kloster Salem den gesamten beweglichen und unbeweglichen Besitz, welchen einst sein Leibeigener Rudolf von Bermatingen hinterliess, gegen Bezahlung von 24 Mark Silber.


Er überträgt dem Kloster die Rechte aus dem Nachlass des Genannten, die ihm selbst aus dessen Tod erwachsen sind und verbürgt sich, dass der genannte Rudolf sein Leibeigener war. Zeugen sind Tölzer, Eglolf und Marquard von Schellenberg, Konrad genannt Humpis, Ammann, Konrad genannt Wolfegger, Hermann genannt Regenolt, Bürger in Ravensburg, die Brüder Dietrich von Bermatingen, Dietrich von Neufrach, Mönche in Salem und viele andere Vertrauenswürdige. Marquard der Ältere von Schellenberg bestätigt die Abmachung und siegelt auf Bitten der Parteien mit.

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Original im Generallandesarchiv Karlsruhe Abteilung 4 Salem Konvolut 114 Leibesherrschaft.