Kategorie «Judicialia | Denegata Recentiora (ca. 17. Jh.-18. Jh.)» (90 Treffer)

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01.03.1395 Heinrich [V. (I.)] Graf von Werdenberg-Sargans bestätigt die von Rudolf von Montfort dem Domkapitel von Chur verliehenen Pfründe auf den Kirchensatz von Schaan. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, Beilage J, unfol.
09.08.1496 Ludwig Freiherr von Brandis stellt dem Domkapitel von Chur einen Unterpfand auf den Zoll von Vaduz für ein Darlehen von 400 Gulden aus. Als Bürgen fungieren der Churer Ratsherr Luzi von Schauenstein und die beiden Bürger aus Haldenstein, Karl Carlett und Heinrich Ammann von Grüningen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, Beilage K, unfol.
1.3.1639 (Extrakt v. 16.10.1640) Testament Kaspar von Hohenems (Extrakt) AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261/10, fol. 69r–84v.
20.08.1646 Aufstellung, was die Brüder Karl Friedrich und Franz Wilhelm, Grafen von Hohenems von ihrem am 14. April 1646 verstorbenen Vater Jakob Hannibal II. geerbt haben. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 1, fol. 199r–200v
o.D. (1650) Verzeichnis der Gläubiger der Brüder Jakob Hannibal II. und Franz Maria, Grafen von Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 1, fol. 204r–205v, Kop.
o.D. (1652) Verzeichnis der von Graf Jakob Hannibal II. und Franz Maria von Hohenems 1649 hinterlassenen Schulden AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 1, fol. 47r–49v
o.D. (1652) Summarischer Entwurf der jährlichen Einnahmen und Ausgaben der Grafen Karl Friedrich und Franz Wilhelm von Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 1, fol. 51r–55v
o.D. (1663-1693) Aufstellung der Einnahmen von Vaduz und Schellenberg für den Zeitraum zwischen 1663 und 1683 und 1693 und 1694 AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec., 262, Fasz. 2, fol. 101r–104v
1674–1719 Prozessakten über Schuldforderungen der Grafen von Wolfegg an die Grafen von Hohenems nach der Trennung von Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems und Gräfin Maria Jakobaea Eusebia von Hohenems. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 266/4, unfol. Nummer 11
15. Mail 1675 - 13. November 1711, o.O. Schuldforderungen an die Familie Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262, Fasz. 2, fol. 126r–165v
27.12.1675 Schuldverschreibung des Grafen Ferdinand Karl Franz von Hohenems. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 266/4, Beilage D., unfol.
01.02.1679 Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems verspricht seinen Untertanen in Vaduz und Schellenberg Schadloshaltung für Kredite in der Höhe von 12.700 Gulden, die für den Unterhalt der Soldaten des Schwäbischen Kreises aufgenommen werden mussten. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 14, fol. 12r–14v
07.06.1679 Graf Maximilian Franz von Wolfegg vergleicht sich für seine Schwester Maria Jacobaea, verh. Hohenems, mit Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems, weil sich diese von ihrem Mann trennen möchte. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 266/4, Beilage E, unfol.
20.07.1679 Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems bittet Kaiser Leopold I., seinen Bruder Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems von der Regierung in Vaduz und Schellenberg zu entheben. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 9, fol. 12r–21v
26.01.1682 Bischof Ulrich von Chur ermahnt Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems, ein besseres Leben zu führen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 12, fol. 59r–60v
o.D. (März 1684) Untersuchungsprotokoll der kaiserlichen Kommission zum Lebensstil von Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 12, fol. 12r–41v
17. März 1684, Feldkirch Die Beamten der Stadt Feldkirch berichten über das Handeln und den Wandel von Graf Ferdinand Karl von Hohenems. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261/12, fol. 51r–52v
20.03.1684 Aussage des Pfarrers Johann Baptist aus Feldkirch über das schlechte Betragen von Graf Ferdinand Karl von Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261/12, fol. 46r–50v.
29.03.1684 Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems verpflichtet sich, solange er unter kaiserlichem Arrest steht, Schloss Neuburg ohne die Erlaubnis des Fürstabts Ruperts von Kempten nicht zu verlassen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 12, fol. 63r–64v.
26.07.1684 Rupert von Bodman, Fürstabt von Kempten, berichtet dem Kaiser die Untersuchungsergebnisse über den schlechten Lebenswandel des Grafen Ferdinand Karl Franz von Hohenems. In den Beilagen A bis H schickt er verschiedene Protokolle von Zeugenaussagen in Kopie. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261/12, fol.42r–45v; 67r-69v;70v.
11.09.1684 Bericht über das gotteslästerliche Leben von Graf Ferdinand Karl Franz von Hohenems zu Vaduz AT ÖstA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 12, fol. 73r–76v
o.D. (1686) Johann Lidt legt einen Bericht über die Einnahmen und Ausgaben von Vaduz vor und macht entsrpechende Verbesserungsvorschläge. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 9, fol. 85r–87v
18.06.1686 Jakob Hannibal III. Graf von Hohenems bestätigt, dass ihm die Untertanen von Vaduz und Schellenberg als ihrem neuen Landesherrn gehuldigt haben. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261/14, fol. 20r–21v.
09.04.1688 Vergleich zwischen den Grafen Jakob Hannibal III. und Franz Wilhelm II. von Hohenems und den Untertanen von Vaduz und Schellenberg betreffend die Höhe des jährlichen Steuerschnitzes AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261, Fasz. 14, fol. 3r–11v
09.04.1688 Anschlag (Schätzung) der herrschaftlichen Einnahmen aus den Gemeinden Balzers, Triesen und Triesenberg AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262, Fasz. 1, fol. 686r-690v
06.08.1689 Jakob Hannibal III. Graf von Hohenems bestätigt, dass die von den Untertanen von Vaduz und Schellenberg erlegten 6.500 Gulden einerseits mit ihren jährlichen Steuerabgaben gegenverrechnet und andererseits für die noch zu bezahlenden Kreisabgaben verwendet werden müssen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 261/14, fol. 22r–23v.
01.12.1689 Aufstellung der Schulden in Höhe von 59.000 Gulden, die unter Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems auf der Grafschaft Vaduz lasteten AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262, Fasz. 1, fol. 197r+v, 200r+v
16.06.1692 Einnahmen der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg im Jahr 1686 AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262, Fasz. 1, fol. 420r+v
16.06.1692 Aufstellung der Schulden der Grafschaft Vaduz, in einer Höhe von 191.936 Gulden und 16 Kreuzern. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262/1, fol. 421r–424v.
1693 April 23 – 1694 April 23 Schätzung der Einnahmen und Ausgaben der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262/1, fol. 681r–682v.
23.09.1694 Bischof Ulrich von Chur schreibt an Kaiser Leopold I., dass die Bevölkerung der Grafschaft Vaduz durch viele Truppendurchzüge in Not geraten ist. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262, Fasz. 1, fol. 573r–574v
26.09.1696 Aufstellung der Schuldposten, die auf den Untertanen von Vaduz und Schellenberg lasteten und durch einen Vergleich von der kaiserlichen Kommission übernommen worden sind AT.ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 571r+v;572v
24.12.1696 Aufstellung der Schulden der Herrschaft Schellenberg in der Höhe von circa 67.050 Gulden AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262, Fasz. 1, fol. 45r–47v; 48v
07.01.1698 Fürstabt Rupert von Kempten berichtet Kaiser Leopold I. über die bisherige Entwicklung den Verkauf der Herrschaft Schellenberg betreffend. AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 463r–475v.
13.05.1698 Bericht des Fürstabts Rupert von Kempten an Kaiser Leopold I. über die derzeitige finanzielle Situation in Vaduz und Schellenberg. AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 493r–495v.
03.06.1698 Graf Jakob Hannibals III. von Hohenems ersucht Kaiser Leopold I., Vaduz verkaufen zu dürfen AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/1, fol. 510r–511v.
18.08.1698 Druckschrift mit kurzem Bericht über den Wert der Herrschaften Vaduz und Schellenberg. AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 528r–529v.
26.09.1698 Aufstellung der Gläubiger der Grafen von Hohenems, die ihre Forderungen noch nicht verglichen haben. Darin: Regressforderungen der Erben der Opfer von Hexenprozessen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263, Fasz. 1, fol. 573r–575v
26.09.1698 Extrakt einer Aufstellung der Gläubiger der Grafen von Hohenems, die sich vom 4. Dezember 1696 bis zum 7. Februar 1697 verglichen haben AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 577r–587v
o.D. (1699) Verzeichnis der 53.260 Gulden Schulden, die auf der Grafschaft Vaduz nach dem Verkauf der Herrschaft Schellenberg verbleiben, weil sich diese Gläubiger nicht vergleichen wollten AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 683r–688v
22.01.1699 Fürst Johann Adam I. Andreas von Liechtenstein erklärt seine Absicht, die Grafschaft Vaduz um 290'000 Gulden kaufen zu wollen AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/1, fol 656r–658v, 672r+v
16.03.1699 Bericht des kaiserlichen Subdelegierten Johann Michael Lother über die Huldigung der Untertanen von Schellenberg AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/1, fol. 693r–704v
23.04.1699 Jakob Hannibal III. Graf von Hohenems verkauft Peter Walser, einem früheren Zöllner in Vaduz, einen Baumgarten, die „Isla“ genannt, um 400 Gulden. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, Beilage B, unfol.
23.04.1699 Jakob Hannibal III. Graf von Hohenems verkauft Peter Walser um 800 Gulden ein Stück Land, die „äußere Sponnia“ genannt. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, Beilage C, unfol.
28.07.1699 Jakob Hannibals III. Graf von Hohenems verkauft Franz Heinrich Baumhauer zu Königsberg das Häuschen bei dem Zollhaus in Vaduz mit einem Krautgarten und einem Stadel um 1.000 Gulden. Das Grundstück grenzt an die Stadeln von Christoph Negele und dem Landvogt, gegen Westen an das Eule und im Osten an die Landstraße. Dieses gehört nicht zum Fideikommiss, sondern ist Eigengut des Grafen von Hohenems. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, Beilage A, unfol.
05.12.1699 Kaiser Leopolds I. erteilt dem Schwäbischen Reichsgrafenkollegium die Anweisung, einen Vormund für den unmündigen Grafen Franz Wilhelm III. von Hohenems zu bestellen AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/1, fol. 737r.
ca. 1700 Aufstellung derjenigen Wiener Kreditgeber, welche mit 15.000 Gulden aus dem Verkauf der Herrschaft Schellenberg an Fürst Johann Adam von Liechtenstein bezahlt worden sind. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 264/3, fol. 22r–23v.
ca. 1700 Berechnung, welche Schulden mit 100.000 Gulden aus dem Verkauf der Herrschaft Schellenberg an den Fürsten Johann Adam von Liechtenstein bezahlt worden sind. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 265/1, fol. 202r–212v.
08.04.1700 Das Schwäbische Reichsgrafenkollegiums macht Kaiser Leopold I. den Vorschlag, den Grafen Franz Maximilian von Königsegg-Aulendorf als Vormund zu bestellen AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2, fol. 13r–16v.
13. August, 26. Oktober und 13. Dezember 1700 Kaiser Leopold I. fordert Graf Franz Maximilian von Königsegg-Aulendorf auf, die aufgetragene Vormundschaft zu erfüllen ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2, fol. 45r; Wien 1700 Oktober 26, ebd., fol. 66r; Wien 1700 Dezem-ber 13, ebd., fol. 116r.
29.05.1704 Landvogt Johann Franz Paur [Bauer] schätzt den Wert der Güter in der Herrschaft Schellenberg, die laut Urbar Eigentum des Fürsten Johann Adam von Liechtenstein sind, aber verkauft wurden oder anderweitig nicht vorhanden sind, auf 12.717 Gulden. AT-ÖSTA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 263/2, fol. 397r-405v
09.08.1704 Reichshofratsschluss, dass dem Grafen Franz Maximilian von Königsegg-Aulendorf die Höhe des Kaufschillings und der Name des Käufers mitzuteilen sind AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2, fol. 602r+v.
10.12.1705 Franz Wilhelm Rudolph Graf von Hohenems verkauft den Untertanen in Balzers und Mäls Güter, Wiesen und Weideflächen, die diese aus ehemaligem Augebiet gewonnen haben. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267 Fasz. 2, Beilage E, unfol.
10.12.1705 Jakob Hannibal III. Graf von Hohenems verkauft einigen Untertanen von Vaduz Güter, die eigentlich unveräußerlicher Bestandteil der Herrschaft sind. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 4, unfol.
10.03.1707 Kaiserlicher Befehl an Graf Franz Maximilian von Königsegg-Aulendorf, den Verkauf on Vaduz zu gestatten         AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2, fol. 597r.
29.07.1707 Graf Jakob Hannibals III. von Hohenems schlägt Kaiser Joseph I. vor, mit einem Teilerlös aus dem Verkauf der Grafschaft Vaduz die Herrschaft Bistrau zu kaufen  AT ÖSTA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2, fol. 666r–668v.
12. August 1707 und 27. Januar 1708 Reichshofratsbeschlüsse betreffend den Kauf der Herrschaft Bistrau durch Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2 fol. 786r+v, 787v.
07.11.1707 Graf Franz Maximilian von Königsegg-Aulendorf als Vormund als Vormund des minderjährigen Grafen Franz Wilhelm III. von Hohenems) willigt in den Verkauf von Vaduz ein AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 263/2, fol. 731r+v.
11.11.1708 Instruktion für Josef Anton Rohrer, Verwalter und Oberamtmann von Vaduz. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den.Rec. 264/1, fol. 33r–36v.
15.12.1709, Prag Graf Johann Paul Leopold von Walderode verkauft Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems die Herrschaft Bistrau in Böhmen        AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 264/1, fol. 51r–60r.
04.02.1710 Kaiserliche Verordnung und Bestätigung des Verkaufs der Grafschaft Vaduz ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 264/1, fol. 172r–173v, 182r+v.
18.03.1710 Schuldenaufstellung der Grafschaft Vaduz AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 264/1, fol. 232r–236v.
18.03.1710 Schuldenaufstellung der Grafschaft Hohenems AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 264/1, fol. 237r–238v.
04.12.1710 Johannes Masal und Josef Vogt stellen eine Quittung über 300 Klafter Holz für sie sie 18 Kreuzer bezahlt haben aus. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267 Fasz. 2, Beilage G, unfol.
1707–1711 Quittung des Josef Weinzierl über 311 Gulden, die er für Arbeit von Gräfin Anna Ämilia von Hohenems erhalten hat. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267 Fasz. 2, Beilage F, unfol.
22. Juli 1711 und 1. Dezember 1710 Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems überträgt die Witwenansprüche der Gräfin Anna Amalia von Hohenems und das ausstehende Heiratsguts der Baronin Charlotta Amalia von Vöhlin, geborene Gräfin von Hohenems, von der Grafschaft Vaduz auf die Herrschaft Bistrau     AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 264/2, fol. 82r–85v.
1712 Aufstellung derjenigen Dokumente betreffend Vaduz, die aus der kemptischen Kanzlei ausgefolgt wurden. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 264/1, fol. 367r–368v.
13.02.1712 Fürstabt Rupert von Kempten berichtet Kaiser Karl VI. über die Einzäunung der Landstraße in Vaduz und Triesen durch die Untertanen. AT-ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 266/5, unfol.
22.02.1712 Extrakt des Kaufvertrags der Grafschaft Vaduz, in dem geschrieben steht, dass bestimmte Güter, die jetzt den Untertanen von Vaduz und Schellenberg gehören, eigentlich 1712 mit der Grafschaft Vaduz an den Fürsten Johann Adam von Liechtenstein verkauft worden sind. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 12, unfol.
Juni 1712 Protokoll der Passivschulden, die auf der Herrschaft Vaduz hafteten, als die Grafschaft dem Fürsten von Liechtenstein übergeben wurde. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 262/2, fol. 106r–115v.
20.06.1712 Johann Franz Paur [Bauer] nimmt als liechtensteinischer Rat und Landvogt von Vaduz am 9. Juni 1712 die Huldigung der Untertanen der Grafschaft Vaduz im Namen des Fürsten Johann Adam von Liechtenstein entgegen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 264, Fasz. 1, fol. 371r–388v
24.06.1712 Augenschein über die von den Holzfällern aus Frastanz hinter dem Gulmen gefällten Bäume. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, Beilage H, unfol.
12.03.1715 Der fürst-liechtensteinische Anwalt Heunisch schreibt an Kaiser Karl VI. betreffend den immer noch ausständigen Sitz und die Stimme auf dem Reichstag, die das Haus Liechtenstein eigentlich durch den Kauf von Vaduz und Schellenberg hätte erhalten müssen. Ebenso ist der hohe Kaufschilling für Vaduz noch nicht gerechtfertigt, weil ein großter Teil des Inventars von Schloss Vaduz fehlt und herrschaftliche Güter abhandengekommen sind. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 267/2, unfol.
21.06.1718 Anton Florian Fürst von Liechtenstein bittet den Kaiser um ein Mandat an die Untertanen in Vaduz und Schellenberg, damit diese ihm die vom Grafen Jakob Hannibal III. von Hohenems gekauften landesfürstlichen Güter zurückgeben. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, unfol.
15.07.1718 Kaiser Karl VI. befiehlt den Untertanen von Vaduz und Schellenberg die erworbenen, vorher herrschaftlichen und somit unveräußerlichen, Güter dem Fürsten Anton Florian von Liechtenstein zu restituieren. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 2, unfol.
1719 - 1720 Extrakt aus dem Urbar mit dem Titel „Wald“ der Grafen von Sulz in dem festgehalten wird, dass einige Güter, um die zwischen dem Fürsten Anton Florian von Liechtenstein und den Untertanen von Vaduz und Schellenberg gestritten wird, zum unveräußerlichen landesherrschaflichen Besitz gehören. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 10 und 11, unfol.
10.04.1719 Extrakt der fürst-liechtensteinischen Generalinstruktion für die durch die Untertanen von Vaduz und Schellenberg restituierten herrschaftlichen Güter. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 5,unfol.
20.05.1719 Verhandlung zwischen der fürst-liechtensteinischen Kanzlei und den Amtsleuten von Vaduz über die zu restituierenden herrschaftlichen Güter. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 3, unfol.
22.05.1719 Die fürst-liechtensteinischen Verwaltungsbeamten in Vaduz berichten dem Fürsten Anton Florian von Liechtenstein wie die Verhandlungen mit den Amtsleuten aus Vaduz betreffend die Restitutionen von herrschaftlichen Gütern verlaufen sind. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 6 und 7, unfol.
08.07.1719 Anton Florian Fürst von Liechtenstein erteilt dem Oberamt des Fürstentums „Hohen–Liechtenstein“, Instruktionen bezüglich der weiteren Vorgangsweise in der Angelegenheit des von Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems widerrechtlich verkauften Neugrütts in Triesen an die Untertanen. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 8, unfol.
31.10.1719 Befragung der neuen Besitzer des sogenannten Neugrütts, einem ehemalig landesfürstlichen Besitz in Triesen, ob sie es an den neuen Landesherren, den Fürsten von Liechtenstein, abzutreten gewillt sind. Die Mehrheit verweigert die Rückgabe. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, unfol.
03.11.1719 Bericht an den Fürsten Anton Florian von Liechtenstein über die am 31.Oktober 1719 erfolgte Befragung der Untertanen durch das Oberamt des Fürstentums Liechtenstein betreffend die Restitution herrschaftlicher Güter. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, Beilage 9, unfol.
26.12.1719 Einige Untertanen von Triesen entschuldigen sich beim Fürsten Anton Florian von Liechtenstein, dass sie und einige andere sich bewaffnet gegen den Schlossverwalter erhoben haben, als dieser in Triesen den Zehent des Neugrütt eintreiben wollte. An diesem Aufstand soll allein der Pfarrer von Triesen die Schuld tragen. Es folgt eine Auflistung derjenigen, die bei dem „Sturm“ gegen den Verwalter hinaus aufs Feld gelaufen sind. ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/8, Beilage A, unfol.
28.05.1720 Dr. Stephan Harpprecht ersucht im Namen des Fürsten Anton Florian von Liechtenstein den Kaiser um Unterstützung betreffend die Rückgabe der fürstlichen Güter in Liechtenstein. Ausf., o. O. 1720 Mai 28, AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/5, unfol.
19.07.1720 Bischof Ulrich von Chur beschwehrt sich beim Fürsten Anton Florian von Liechtenstein über den fürst-liechtensteinischen Verwalter Bründl (Brändl) und dessen Verhalten gegenüber dem Klerus in Vaduz und Schellenberg, dass dieser widerrechtlich den Zehent des Neugrütt in Triesen eintreiben wollte. ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/8, Beilage B, unfol.
21.08.1720 Fürst Anton Florian von Liechtenstein rechtfertigt gegenüber dem Bischof Ulrich von Chur die Vorgangsweise seines Verwalters Bründl bei der Zehenteintreibung des Neugrütts in Triesen. ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/8, Beilage C, unfol.
13.01.1721 Bericht des Landschreibers von Vaduz über eine Lärmen-Predigt des Hofkaplans Hopper Hoop aus Schaan ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/8, Beilage D, unfol.
13.01.1721 Auszug aus einem Schreiben des Landvogts Johann Christoph von Bentz und des Landschreibers Hermann Georg Ludovici an den Fürsten Anton Florian von Liechtenstein über die Konferenz des kaiserlichen Gesandten mit dem Bischof Ulrich von Chur. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/8, Beilage E, unfol.
14.01.1721 Stephan Harpprecht, der Anwalt des Fürsten Anton Florian von Liechtenstein, berichtet Kaiser Karl VI. dass der Klerus im Fürstentum Liechtenstein, der dem Bischof von Chur untersteht, die Untertanen mit sogenannten Lärmen-Predigten aufhetzt, weil der vom Fürsten geforderte Zehent als „Novalzehent“, also der Kirche zustehender Zehent, angesehen wird. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Den. Rec. 564/8, Bericht, unfol.
19.04.1732 Anna Ludovica Gräfin von Wolfegg-Zeil prozessiert gegen die Familie Hohenems wegen ausständiger Schulden. AT ÖStA, HHStA, RHR, Judicialia, Denegata Recentiora 266/4, unfol.