Kategorie «Gemeindearchive | Triesenberg, Gemeindearchiv» (30 Treffer)

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05.12.1403 Mit Zustimmung des Landammanns Jakob Spiegel geben die sieben Geschworenen und die Einwohner der Gemeinde Triesen dem Walliser Hensli Gassner in Triesenberg ihre durch die aufgeführten Marken begrenzte, Drasgimiel genannte kleine Alp in der Alp Va­lü­na samt zugeschriebenem Schneefluchtrecht gegen einen jährlichen Zins von einem Pfund und einem Ehrschatz von sechs Pfund Pfennig zu Erblehen. LI GATb U 3
09.07.1406 Wilhelm von Richenstein, die Geschworenen und das ganze Dorf Triesen verleihen mit Zustimmung des Vogtes und Ammannes Konrad Moser in Vaduz sechs Walsern in Triesenberg das Gut Schädlersboden für 35 Pfund Pfennig Ehrschatz und einen jährlichen Zins von einem Pfund Pfennig unter dem Vorbehalt des Fluchtrechts für das Vieh in das Gut bei Kriegszeiten und Unwetter sowie des herkömmlichen Rechts des Holzbezugs aus diesem Gebiet. LI GATb U 21 (Insert 1, Urkunde vom 24. August 1615, Zeile 8-27).
04.07.1458 Wolfhart von Brandis schlichtet den Konflikt zwischen der Gemeinde Triesen und den Walsern am Triesnerberg um Besitzansprüche im Gebiet der Alp Valüna und Schädlersboden. LI GATb U 21 (Insert 2, Urkunde vom 24. August 1615, Zeile 37-41)
18.06.1465 Dietrich Weinzierl, Landammann der Freiherren von Brandis in Vaduz, beurkundet, dass Hainz Jon und Hans Schnider, Kirchenpfleger der St. Maria Kapelle auf Masescha, auf alle Zehntansprüche gegenüber dem verstorbenen Erhart Schlegel und seiner Witwe Margaretha Kaufmann verzichten. LI GATb U 2
07.05.1506 Stefan Feer, Ammann am Eschnerberg, urteilt im Namen Ludwig von Brandis im Konflikt zwischen dem Kirchspiel Triesen und allen denen, die Besitzansprüche auf dem Gebiet Schädlersboden geltend machen. LI GATb U 21 (Insert 3, Urkunde vom 24. August 1615, Zeile 42-45)
27.02.1509 Martin Steinhauser, Landvogt zu Vaduz, urteilt im Konflikt zwischen der GemeindeTriesen und allen denen, die Besitzansprüche auf dem Gebiet Schädlersboden geltend machen. LI GATb U 21 (Insert 4, Urkunde vom 24. August 1615, Zeile 46-49).
05.01.1510 Marc Beck zu Kaltbrunna in Triesen verkauft dem Stefan Schädler und seiner Frau Elsa am Triesnerberg seinen Anteil an einem Gut mit dazugehörigen Weiderechten im Guggerboda für 32 Pfund Pfennig. LI GATb U 31
05.12.1510 Hans Beck und seine Frau Ursula in Brand verkaufen dem Stefan Schädler und seiner Frau Elsa am Triesnerberg ihr Gut im Guggerboda für 188 Pfund Pfennig. LI GATb U 22
30.06.1516 Das Landgericht Rankweil entscheidet unter dem Vorsitz von Hans Ulrich von Hörningen einen Konflikt zwischen Triesenberg einerseits und Schaan/Vaduz andererseits betr. ein Bussgeld, das Lienhart Gerolt aus Frastanz wegen unerlaubtem Holzschlag auferlegt wurde, und legt den Grenzverlauf auf der Alp Garselli, die den Walsern gehört, fest. LI GATb U 32
04.02.1538 Adam Frick, Landammann der Herrschaft Vaduz, siegelt die von Georg Lampert von Triesenberg auf dem Herbstzeitgericht erbetene Ausfertigung eines von ihm und anderen Nachbarn auf Masescha hinsichtlich einiger Holzriesen verlangten Gerichtsspruchs, der die Benutzung der Holzriesen im Gebiet Masescha, Remmiswang, Färcha und Kulm festlegt. LI GATb U 5
21.02.1542 Die Gemeinden Nenzing und Triesenberg einigen sich zur Vermeidung weiterer Kosten und zur Verhütung künftiger Konflikte im Grenzbereich ihrer Alpen Gamperdona und Malbun über die beiderseitigen Nutzungsrechte und legen durch Marksteine den Grenzverlauf fest. LI GATb U 14.
11.11.1558 Die Brüder Wilhelm und Alwig Grafen von Sulz verkaufen auf Bitten an Stefan Schedler, Simon Nigg und Peter Thöni am Triesenberg den diesen und ihren Vorfahren bislang zu Erblehen ausgegebenen Guggerboda für 200 Gulden, wobei der bestehende Wald in Bann stehen soll und ohne obrigkeitliche Erlaubnis kein Holz darin geschlagen werden darf. LI GATb U 9
09.03.1562 Ein Gericht unter dem Vorsitz von Landammann Hans Schierscher in Vaduz anerkennt im Namen und mit Einwilligung des Landesherrn Graf Alwig von Sulz die von der Gemeinde Triesenberg in einer Gemeindeversammlung zum Wohl aller Gemeindeleute beschlossene ausführlich dargelegte Alpordnung, wonach der in Kuhweiden aufgeteilte Alpbesitz an die in neun Roden eingeteilte Dorfbevölkerung zugeteilt werden soll, nachdem keine Einsprachen dagegen vor Gericht eingelegt wurden. LI GATb U 19
30.04.1584 Karl Ludwig von Sulz entscheidet zusammen mit seinen zugezogenen Amtsleuten auf Ersuchen der Gemeinden Triesen und Triesenberg die zwischen ihnen herrschenden Wei­de- und Nutzungsstreitigkeiten dahingehend, dass den Konfliktparteien die Nut­zungsrechte an Baumfrüchten und die gemeinsame Viehweide innerhalb bestimmter Gren­zen festgelegt werden, wobei den Triesnern das Recht, ihre Schafe und Schweine zu weiden, zeitlich einge­schränkt, für die Triesenberger Bestimmungen betreffend Vieh­pacht zur Alpsömmerung erlassen und den Triesnern die Einzäunung der Fron­wälder befohlen wird. LI GATb U 18
18.04.1598 Ein Schiedsgericht unter dem Vorsitz von Thoman Lampert urteilt in einem Konflikt zwischen dem klagenden Kaspar Beck und seinem Schwager Thoman Oschwald von Triesenberg um ein Wegrecht über sein Gut Gschind. LI GATb U 13
15.02.1611 Die Gemeinde Triesen verkauft den in Triesenberg wohnhaften Georg und Crista Negeli, Bartli Schlegel, Martin Hilbi und Bastian Beck das Maiensäss Silum für 300 Gulden. LI GATb U 28
24.08.1615 Intel Pauli, Alt-Landammann der Grafschaft Vaduz, und die Geschworenen der Gemeinde Triesen verkaufen für 117 Gulden Interessenten aus Triesnenberg Gemeindegut auf dem Schädlersboden. Das Schneeflucht- und Holzbezugsrecht behalten sie sich vor. LI GATb U 21
20.7.1616, Schloss Vaduz Graf Kaspar von Hohenems verkauft den Triesenbergern Stefan Schedler in Guflina, Peter Lampart am Wangerbärg und Hans Schädler unter dem Waldi ein Waldstück hinter Kulm für 20 Gulden. LI GATb U 16.
1621 Hans Lampert und seine Frau Anna ab dem Wangerbärg verkaufen dem Ulrich Gross, Bürger von Feldkirch, und seiner Frau Maria Tschetscher einen Zins von 2 Gulden und 30 Kreuzer von ihrem am Wangerbärg hinter den Egga gelegenen Gut um 50 Gulden. LI GATb U 7
11.11.1632 Franz Lampart und seine Frau Agta Gantner von Triesenberg verkaufen den beiden Kirchenpflegern der St. Sebastianskapelle auf Masescha, Christa Beck und Christa Ospilt, einen jährlich zu entrichtenden Zins von 25 Schilling Pfennig für 25 Pfund Pfennig und setzen dafür ihr Eigengut auf dem Underguad in Triesenberg zu Unterpfand. LI GATb U 8
11.11.1635 Graf Kaspar von Hohenems verkauft den Triesenbergern Georg Negele, Peter Ospilt dem Alten, Stefan Schedler und Claus Tanner als Käufer im Namen der Gemeinde Triesenberg seinen mit vier Marksteinen begrenzten, hinderem Stein genannten Wald für 80 Gulden so-wie ein daran anstossendes Waldstück für 32 Gulden. LI GATb U 1
15.06.1636 Graf Kaspar von Hohenems bestätigt den Wallisern in der Gemeinde Chleistäg am Triesnerberg hinter Kulm einen am 11. November 1626 erfolgten Verkauf zweier Waldstücke. LI GATb U 35
11.11.1642 Paul Getsch am Triesnerberg und seine Frau Margareta Pfeiffer verkaufen der Sebastianskirche auf Masescha einen Zins von 9 Batzen von ihrem in der Rüti gelegenen Gut um 12 Gulden. LI GATb U 17
11.11.1642 Debus Thöni am Triesnerberg und seine Frau Johanna Beck verkaufen der Sebastianskirche auf Masescha einen Zins von einem Pfund Pfennig von ihrem unter dem Büal gelegenen Gut um 20 Pfund Pfennig. LI GATb U 20
11.11.1645 Georg Thöni am Triesnerberg verkauft der Sebastianskirche auf Masescha einen Zins von 10 Schilling Pfennig von seinem in Mattelti gelegenen Gut um 10 Pfund Pfennig. LI GATb U 23
12.8.1649, Vaduz Graf Franz Wilhelm von Hohenems verkauft den Triesenbergern Bartholome Beck, dem alten und dem jungen Georg Nägeli, Klaus Frommelt und Hans Schädlers Erben einen mit fünf Marksteinen begrenzten Teil seiner Alp Sücka für 80 Gulden mit der Verpflichtung, unterhalb der gesetzten Marksteine einen Zaun zu erstellen und zu unterhalten. LI GATb U 4
26.02.1652 Thomas Hilti, amtierender Landammann der Grafschaft Vaduz und die beiden Alt-Landammänner Adam Kranz und Adam Walser sowie weitere Vertreter der Gemeinde Schaan-Vaduz verkaufen mit Zustimmung ihres Landesherrn Graf Franz Wilhelm von Hohenems zur Begleichung des bei Rudolf von Salis in Zizers aufgenommenen Dar­lehens für die während des Dreissigjährigen Krieges insbesondere von den schwedi­schen Truppen der Gemeinde auferlegten Kriegslasten der Gemeinde Triesenberg ihr durch die aufgeführten Marken begrenztes, hinter Kulm gelegenes als Erblehen beses­se­nes Gebiet Grossstäg samt zugeschriebenem Schneefluchtrecht um 760 Gulden. LI GATb U 6
1.9.1653, Schloss Vaduz Graf Franz Wilhelm von Hohenems bestätigt Hans Hilbe, Hans Ulrich und Bartle Beck, Hans Oschwald und Jog Schedler als Vertreter der Gemeinde des Chleistägs am Triesnerberg den von der Gemeinde Triesen angefochtenen Besitz des ihren Vorfahren von seinem Vater Kaspar von Hohenems 1616, 1635 und 1636 urkundlich bestätigten Verkaufs des zwischen seinen Alpen Sücka und Valüna hinter Kulm gelegenen Waldes. LI GATb U 27
20.5.1662, Schloss Vaduz Graf Franz Wilhelm von Hohenems verkauft den Brüdern Johann und Georg Nägeli in Gschind am Triesnerberg einen mit Marksteinen begrenzten, Schluacht genannten Teil seiner Alp Sücka für 53 Gulden. LI GATb U 12
12.11.1663 Karl Friedrich Graf von Hohenems und seine Schwägerin Eleonora Katharina Gräfin von Fürstenberg, Witwe Franz Wilhelms I. Grafen von Hohenems, treten als Vormünder der Kinder des verstorbenen Grafen zur Begleichung einer Schuld in der Höhe von 850 Gulden der Gemeinde Triesenberg einen Teil des am Triesnerberg gelegenen herrschaftlichen Waldes, das Menschawäldli genannt, ab. LI GATb U 15