Albert von Niefern, Komtur des Johanniterhauses in Rexingen, und die übrigen Brüder dieses Hauses schlichten den zwischen den Bürgern von Horb entstandenen Streit wegen der Ausstattung eines durch die drei Brüder, den Schreiber Bertold, den Meier im Hof Heinrich, und Sifrid gestifteten Altar. Bertold gibt seinen Besitz in Rexingen und Ihlingen, Heinrich seine Leute und Güter in Rexingen und Sifrid seinen Hof Felldorf und die Leute in Rexingen dem genannten Haus an den Altar, sodass aus diesen Besitzungen ein Priester neben dem eigenen im Haus Rexingen Gottesdienst halten kann.


Zeugen sind Friedrich von Tunnenowe, Komtur des Hauses im Hemmendorf, Bruder Heinrich genannt Solre, Bruder Burkard von Pforzheim, Herr Marquard von Dornstetten Herr Konrad genannt Zimmerer, ein Priester, Vogt Bilunger, Albert, Dankolf, Schultheiss in Horb, Berthold der alte Schultheiss, Dankolf, Wernher von Altheim, Friedrich genannt Guet, Wernher Cocivetus, Bürger von Horb. Es siegeln Hugo von Werdenberg, Stellvertreter des Meisters für Oberdeutschland und das Haus Rexingen.

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Regest im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 352 Johanniterorden Repertorium Bd. I S. 330 nach einer (nicht auffindbaren) Rexinger Jahrgerichtsordnung von 1596 fol. 329.