Weingarten, Benediktiner-Kloster

1056 - 1803

Das ehemalige Benediktiner-Kloster Weingarten wurde 1056 als Eigenkloster der Welfen gegründet und diente von 990 und 1126 u.a. als Grablege für die Welfen. 1178 verkaufte Welf VI. sein Erbe nördlich der Alpen an Kaiser Friedrich I. Barbarossa, womit auch das Kloster staufischer Besitz wurde. 1274 wurde es zur Reichsabtei erhoben. 1610 erwarb das Kloster das Priorat St. Johann in Feldkirch (Johanniterkommende) inklusiv Grundbesitz in Eschen, Mauren und Schaan. 1695 verkaufte Weingarten das Priorat St. Johann (mit dem dazugehörigen Besitzungen) an die Stadt Feldkirch. Ab 1715 wurde die romanische Klosterkirche in Weingarten größtenteils abgerissen und in den Jahren 1715–1724 durch eine barocke Klosteranlage ersetzt. 1803 wurde das Kloster säkularisiert (zunächst an Oranien-Nassau, 1806 an das Königreich Württemberg). Mit einem Territorium von zuletzt 306 km² war es eines der reichsten Klöster in Süddeutschland.

Lit.: Wikipedia, HLFL


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Datum Titel Signatur Scan
29.12.1696 Vergleich betr. Schuldenregelung der Grafen von Hohenems und Aufhebung des Schnitzvertrags von 1614 AT HALW U 1699 (Kaufvertrag Schellenberg)