Martin Josef, Dir., fürstl. Kabinettsdirektor

* 29.8.1874, † 20.1. 1955 in Wien, Österreicher. Sohn eines liechtensteinischen Beamten. Mittelschule in Wien. Bis 1918 Berufsmilitär in der österreichischen Armee (Oberstleutnant). 1919-1946 Leiter der fürstlichen Kabinettskanzlei in Wien (ab 1921 Titel Kabinettsdirektor). Kritisches Verhältnis zur Opposition um Wilhelm Beck, die dem Einfluss der Kabinettskanzlei auf die liechtensteinische Politik ablehnend gegenüberstand. Für die Fürsten Johann II., Franz I. und Franz Josef II. fungierte er als Kontaktperson zur Regierung. Ab 1933 zeigte er Sympathien für die österreichischen Nationalsozialisten, 1938 nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland wurde er Mitglied der NSDAP. 1939 bereitete er den Besuch von Franz Josef II. bei Adolf Hitler in Berlin vor und nahm auch selber daran teil.

Lit.: HLFL


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Datum Titel Signatur Scan
14.08.1919 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien ersucht die deutsche Regierung um den Bezug von Kunstdünger und Koks im Kompensationsweg gegen die Lieferung von Vieh LI LA V 003/0638
06.04.1920 Prinz Eduard teilt Prinz Karl seine Meinung zu dessen Verfassungsentwurf mit LI LA V 003/0890
27.04.1920 Fürst Johann II. lehnt die Eingaben der Christlich-sozialen Volkspartei in der Peer- bzw. Landesverweserfrage als verfassungswidrig ab LI LA SF 01/1920/074
18.05.1920 Fürst Johann II. betraut Josef Peer für die Dauer der Beaurlaubung von Prinz Karl mit der Stellvertretung in den Funktionen eines Landesverwesers LI LA SF 01/1920/214
10.06.1920 Fürst Johann II. bewilligt die Beurlaubung von Landesverweser Prinz Karl und beruft Regierungssekretär Josef Ospelt zur Besorgung der Regierungsgeschäfte LI LA SF 01/1920/093
10.-15.9.1920 Vertreter der Volkspartei und des Fürstenhauses treffen in den "Schlossabmachungen" eine Einigung über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Regierungschef LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 5
11.09.1920 Fürst Johann II. trifft auf Grundlage der "Schlossverhandlungen" Beschlüsse über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 7
13.09.1920 Fürst Johann II. revidiert auf Grundlage der "Schlossverhandlungen" seine Beschlüsse über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 8
15.09.1920 Entschliessungen von Fürst Johann II. in den "Schlossverhandlungen" (Fassung vom 15.9.1920) LI PA VU, Schlossabmachungen, o.Nr.
15.09.1920 Fürst Johann II. ernennt Josef Peer zum Leiter der Regierungsgeschäfte für die Dauer von 6 Monaten LI LA SF 01/1920/125
verm. 15.9.1920 Vertreter der Volkspartei treffen mit Josef Martin und Josef Peer zusätzliche Vereinbarungen zu den Ergebnissen der "Schlossverhandlungen" LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 9
o.D. (ca. 16.9.1920) Ergänzungen zum Protokoll der "Schlossabmachungen" LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 6
18.09.1920 Fürst Johann II. informiert über die Audienzen, die er während der "Schlossverhandlungen" Delegationen beider Parteien gewährte und teilt die Bestellung von Josef Peer zum neuen Regierungschef mit, der die Mitteilung bereits gegenzeichnet L.Vo., Nr. 75, 18.9.1920, S. 1
05.10.1920 Fürst Johann II. von Liechtenstein widmet anlässlich seines 80. Geburtstags (vorläufig für die Jahere 1920 und 1921) eine Summe von jährlich 4000 Franken für die Unterstützung von alten, erwerbsunfähigen Bewohnern des Fürstentums L.Vo. 9.10.1920, S4.
04.11.1920 Fürst Johann II. erlässt ein Organisationsstatut für die Kabinettskanzlei LI LA SF 01/1920/174
13.11.1920 Landesverweser Josef Peer berichtet der fürstlichen Kabinettskanzlei über die erfolglosen Bemühungen von Pfarrer Franz von Reding zur Gründung eines christlich-sozialen Arbeitervereins, den Plan zur Errichtung eines internationalen katholischen Büros in Liechtenstein, die Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfes und einige andere Angelegenheiten LI LA SF 01/1920/ad 159
13.11.1920 Landesverweser Josef Peer spricht sich entschieden gegen die Einbürgerung des Wiener Industriellen Salomon Manfred Singer aus und warnt vor der Durchdringung Liechtensteins durch die jüdische Rasse LI LA SF 01/1920/160
23.11.1920 Fürst Johann II. reorganisiert die Zentralbehörden LI LA SF 01/1920/174
01.12.1920 Der fürstliche Musikdirektor Severin Brender entwirft einen Lehr- und Finanzplan für eine in Liechtenstein zu gründende Musik- und Malschule LI LA SF 01/1921/020
14.12.1920 Der fürstliche Musikdirektor Severin Brender bittet Fürst Johann II. um die Übernahme des Protektorates und die Subventionierung einer zu gründenden Musik- und Malschule, ferner um ein unverzinsliches Darlehen für die Anschaffung der benötigten Musikinstrumente LI LA SF 01/1921/020
am 12.1.1921 "vorsanktioniert" Verfassungsentwurf von Regierungschef Josef Peer (1. Fassung) LI LA RE 1921/0963
25.02.1921 Die fürstliche Zentraldirektion kritisiert die zögerliche und widersprüchliche Vorgangsweise in den Angelegenheiten der tschechoslowakischen Bodenreform LI LA SF 01/1921/026
08.03.1921 Der Verfassungsentwurf von Josef Peer wird vom Landtag in Generaldebatte behandelt und an eine Verfassungskommission überwiesen LI LA LTA 1921/S04/2
22.03.1921 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Bern ersucht das Schweizerische Politische Departement um die Übernahme der liechtensteinischen Interessenvertretung in Prag in den Angelegenheiten der Bodenreform LI LA V 002/0048
31.03.1921 Die Thurgauer Zeitung berichtet (in ironischer Form) über die "nicht verfassungskonforme Volksabstimmung" über den Verbleib von Josef Peer im Amt des Landesverwesers Thurgauer Zeitung (LI LA SgZs 1921).
04.04.1921 Fürst Johann II. sieht von der Wiederberufung von Josef Peer als Regierungschef ab LI LA SF 01/1921/056
04.04.1921 Das Schweizerische Politische Departement hat "grosse Bedenken" gegen die Übernahme der liechtensteinischen Interessenvertretung in Prag in den Angelegenheiten der tschechoslowakischen Bodenreform LI LA V 002/0048
18.04.1921 Josef Peer informiert den neuen Regierungschef Josef Ospelt über den Stand der Verfassungsrevision LI LA PA 013/013/4
20.04.1921 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Bern ersucht das Schweizerische Politische Departement um die generelle Übernahme der liechtensteinischen Interessenvertretung in Prag LI LA V 002/0048
o.D. (Mai 1921) Der Arbeiter Anton Walser ersucht Fürst Johann II. vor dem Hintergrund des Wohnungsmangels in Schaan um ein Darlehen für einen Hausbau LI LA RE 1921/2382
o.D. (ca. 13.5.1921) Der Liechtensteinische Arbeiterverband wendet sich mit der Bitte um die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten, speziell für ungelernte Arbeiter, an Fürst Johann II. LI LA RE 1921/2078
19.05.1921 Der tschechoslowakische Aussenminister Edvard Beneš lehnt gegenwärtig die liechtensteinische Interessenvertretung in Prag durch die Schweiz ab LI LA V 002/0048
20.05.1921 Regierungschef Josef Ospelt unterstützt die Eingabe des Liechtensteinischen Arbeiterverbandes an Fürst Johann II. um die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten und schlägt die Finanzierung von Strassenbauarbeiten vor LI LA RE 1921/2078
04.06.1921 Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit finanziert Fürst Johann II. aus seiner Privatschatulle Strassenbauprojekte LI LA RE 1921/2513 ad 2078
o.D., zu 4.7.1921 Prinz Alois, Regierungschef Josef Ospelt, Josef Peer und Kabinettsdirektor Josef Martin schlagen Fürst Johann II. vor, die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision abzulehnen LI LA SF 01/1921/ad 115
21.07.1921 Emil Beck teilt der Regierung mit, dass die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision schweizerischem Recht widersprechen LI LA RE 1921/3290 ad 963
22.07.1921 Josef Peer teilt Regierungschef Josef Ospelt mit, dass er die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision ablehnt LI LA SF 01/1921/ad 115
23.07.1921 Regierungschef Josef Ospelt orientiert den Liechtensteinischen Arbeiterverband über die Finanzierung von Notstandsarbeiten durch Fürst Johann II. LI LA RE 1921/3099 ad 2078
03.08.1921 Emil Beck und Victor Kaplan erstatten Vorschläge für die Errichtung einer liechtensteinischen Gesandtschaft in Prag LI LA SF 01/1921/138
07.09.1921 Der österreichische Industrielle Salomon Manfred Singer stellt vor dem Hintergrund seines Einbürgerungsgesuches für Liechtenstein die Entrichtung einer pauschalierten jährlichen Einkommenssteuer von einer Million Kronen in Aussicht LI LA RE 1921/4094 ad 0876
10.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt schlägt vor, die neue Verfassung am Geburtstag von Fürst Johann II. am 5. Oktober zu unterzeichnen LI LA RE 1921/4017 ad 963
10.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen der vom Landtag angenommenen neuen Verfassung und der Regierungsvorlage vom Januar 1921 zusammen LI LA RE 1921/4017 ad 963
22.09.1921 Josef Peer schlägt ein Prozedere vor, damit die neue Verfassung am Geburtstag des Fürsten Johann II. in Vaduz unterzeichnet werden kann LI LA RE 1921/4348 ad 963
23.09.1921 Alfred von Baldass, liechtensteinischer Geschäftsträger in Wien, rät von der Aufhebung der Gesandtschaft in Wien ab LI LA SF 01/1921/148
25.09.1921 Kabinettsdirektor Josef Martin fragt Regierungschef Josef Ospelt an, ob das Handschreiben des Fürsten zur Sanktion der Verfassung den Wünschen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck entsprechend abgeändert werden soll LI LA RE 1921/4348 ad 963
27.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt erhebt Einwände gegen den Entscheid der Kabinettskanzlei, die Gesandtschaft in Wien aufzuheben LI LA SF 01/1921/ad 148
06.10.1921 Die Kabinettskanzlei rechtfertigt den Beschluss, die Gesandtschaft in Wien aufzuheben LI LA SF 01/1921/153
19.10.1921 Der Landtag verabschiedet nach kontroverser Debatte das neue Jagdgesetz LI LA LTA 1921/S04/2
o.D. (vor dem 15.11.1921) Die Regierung unterbreitet dem Landtag einen Gesetzentwurf gegen Kredit- und Sachwucher LI LA RE 1921/1893
30.12.1921 Der fürstliche Kabinettsdirektor Josef Martin erstattet Vorschläge für die Errichtung einer liechtensteinischen Gesandtschaft in Prag LI LA V 002/0048
30.12.1921 Der Landtag stimmt dem Gesetz betreffend die Aufnahme eines Landesanlehens in der Höhe von einer Million Franken bei der Bank in Liechtenstein zur Sanierung der Landesfinanzen und dankt dem Fürsten Johann II., der diese Anleihe ermöglicht hat LI LA LTP 30.12.1921; zitiert nach L.Vo. 11.1.1922, S. 1.
26.02.1922 Kabinettsdirektor Josef Martin bittet Fürst Johann II., von seiner Bestellung zum Gesandten in Wien abzusehen LI LA SF 01/1922/034
07.02.1923 Josef Hoop, Geschäftsträger in Wien, teilt mit, dass die Auflösung der Wiener Gesandtschaft sich ungünstig auf die Beziehungen zu Österreich auswirken werde LI LA V 003/1130
09.02.1923 Die Regierung protestiert gegen die Vorsprache von Josef Hoop, Geschäftsträger in Wien, beim österreichischen Aussenminister wegen der Aufhebung der Wiener Gesandtschaft LI LA RE 1923/0486 ad 50
26.05.1923 Der Landtag stimmt dem Zollvertrag mit der Schweiz einstimmig zu LI LA LTP 1923/022
o.D. (zu 11.6.1923) Die Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen bei der Aufhebung der Gesandtschaft in Wien LI LA RE 1923/ad 50
24.07.1923 Die fürstliche Kabinettskanzlei ersucht die Gesandtschaft in Bern um inoffizielle Sondierungen zwecks Übernahme der liechtensteinischen Interessenvertretung in Prag durch die Schweiz LI LA V 002/0048
18.10.1923 Regierungschef Gustav Schädler kritisiert mit Blick auf die liechtensteinische Selbständigkeit und Souveränität, dass mehrere Mitglieder des Fürstenhauses im "Gothaischen Hofkalender" als ehemalige k.u.k. Offiziere und Beamte aufgeführt werden LI LA RE 1923/3288
07.11.1923 Die fürstliche Kabinettskanzlei nimmt Stellung zu den österreichisch-ungarischen Funktionsbezeichnungen und Ordensdekorationen verschiedener Prinzen des liechtensteinischen Fürstenhauses im „Gothaischen Hofkalender“ LI LA RE 1923/3644 ad 3288
12.11.1923 Der Landtag verabschiedet zum 65jährigen Regierungsjubiläum des Fürsten Johann II. eine Dankes- und Huldigungsadresse LI LA RE 1923/2327
12.11.1923 Der Landtag hält aus Anlass des 65jährigen Regierungsjubiläums des Fürsten Johann II. eine Festsitzung ab LI LA LTP 1923/046
20.08.1924 Die fürstliche Kabinettskanzlei beauftragt die fürstliche Domänenverwaltung, den Kaufvertrag mit der Gemeinde Balzers betreffend das fürstliche Anwesen in Gutenberg, welches seit 1920 an die Schwestern vom Kostbaren Blut verpachtet ist und gegen einen zwölffach höheren Pachtzins auch weiterhin an diese verpachtet werden soll, abzuschliessen LI LA RE 1924/3971 ad 2434
21.04.1926 Regierungschef Gustav Schädler informiert Kabinettsdirektor Josef Martin, dass der Landtag weiterhin beschlussunfähig ist LI LA RE 1926/1559 ad 1092
08.07.1927 Landtagspräsident Wilhelm Beck legt Fürst Johann II. die Gründe für die von ihm propagierte Errichtung einer diplomatischen Vertretung beim Heiligen Stuhl dar LI LA RE 1927/3265 ad 0506
25.04.1931 Fürst Franz I. erteilt die "Vorsanktion" zum Gesetzesentwurf über das Disziplinarverfahren gegen Mitglieder der Regierung LI LA RF 120/413/005
22.03.1933 Der Landtag berät über die Auflösung der Gesandtschaft in Bern und die Abfindung für Geschäftsträger Emil Beck LI LA LTP 1933/015
13.06.1933 Franz Weis bittet um Begnadigung von Peter Rheinberger LI LA J 007/S 066/043 (b)
05.11.1934 Die Regierung ersucht die Kabinettskanzlei, das auf Gutenberg versicherte fürstliche Darlehen zinslos stehen zu lassen LI LA RF 148/268/001
16.11.1934 Fürst Franz I. gewährt eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist für ein Darlehen an die Gemeinde Balzers im Hinblick auf die Niederlassung der Salettiner auf Gutenberg LI LA RF 148/268/005
27.11.1934 Fürst Franz I. stundet ein Darlehen an die Gemeinde Balzers im Rahmen der Niederlassung der Salettiner auf Gutenberg LI LA RF 148/268/006
08.01.1935 Die Salettiner ersuchen die Regierung um die Bewilligung zur grundbücherlichen Übertragung der Liegenschaft Gutenberg LI LA RF 148/268/010
08.03.1937 Die Regierung ersucht Fürst Franz I. um die Sanktionierung des Staatsschutzgesetzes ("Spitzelgesetz") LI LA RF 169/266/023
17.03.1937 Fürst Franz I. hofft auf die baldige Verabschiedung des Ausbürgerungsgesetzes LI LA RF 176/180/002/007
02.08.1937 Kronprinz Franz Josef weist Regierungschef Josef Hoop an, ihn künftig über alle wichtigen Angelegenheiten zu informieren LI LA RF 173/014/003
09.08.1937 Kabinettsdirektor Josef Martin spricht sich dagegen aus, dass Kronprinz Franz Josef von der Regierung über alle wichtigen Angelegenheiten informiert wird LI LA RF 173/014/004
12.02.1938 Der Landtag feiert das zehnjährige Regierungsjubiläum von Fürst Franz I. von Liechtenstein LI LA LTP 1938/006
22.03.1938 Reichskanzler Adolf Hitler dankt Fürst Franz I. für dessen Glückwünsche anlässlich der "Wiedervereinigung" Österreichs mit dem Deutschen Reich LI LA RF 180/443/001/011
29.03.1938 Prinz Alois erklärt sich mit der Regentschaft sowie mit der Verwaltung des österreichischen Immobilienbesitzes durch Thronfolger Franz Josef einverstanden LI LA RF 179/130/033
29.03.1938 Regierungschef Josef Hoop und Regierungschef-Stellvertreter Anton Frommelt bieten Fürst Franz I. ihre Demission an LI LA RF 180/443/001/017
29.03.1938 Fürst Franz I. überträgt die Ausübung seiner Hoheitsrechte im Fürstentum Liechtenstein (Regentschaft) seinem Grossneffen, dem Thronfolger Franz Josef LI LA RF 179/254/001
01.04.1938 Kabinettsdirektor Josef Martin teilt der Reichsstatthalterei Wien mit, dass die Verwaltung des fürstlichen Immobilienbesitzes in Österreich dem Thronfolger Franz Josef übertragen wurde LI LA RF 179/254/014
01.04.1938 Die fürstliche Kabinettskanzlei teilt der Reichsstatthalterei Wien die Übertragung der Hoheitsrechte im Fürstentum Liechtenstein an Thronfolger Franz Josef mit LI LA RF 179/254/013
04.04.1938 Prinz Franz Josef orientiert den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, dass ihm die Ausübung der Hoheitsrechte in Liechtenstein übertragen wurde LI LA RF 179/130/039
02.05.1938 Reichskanzler Adolf Hitler nimmt die Übertragung der Hoheitsrechte im Fürstentum Liechtenstein von Fürst Franz I. an Thronfolger Franz Josef zur Kenntnis LI LA RF 179/254/022
12.07.1938 Spenden für NS-Organisationen in Österreich durch Fürst Franz I. bzw. Thronfolger Franz Josef nach dem "Anschluss" LI LA RF 202/353/001
25.07.1938 Fürst Franz Josef II. übernimmt die Regierung des Fürstentums Liechtenstein LI LA RF 182/106/015
25.07.1938 Fürst Franz Josef II. wendet sich anlässlich seines Regierungsantrittes an die Bevölkerung LI LA RF 182/106/016
03.08.1938 Der Schweizer Bundesrat beglückwünscht Fürst Franz Josef II. zum Regierungsantritt LI LA RF 182/106/202
01.10.1938 Fürst Franz Josef II. gratuliert Adolf Hitler zum Abschluss des Münchner Abkommens LI LA RF 183/239/002
08.11.1938 Albrecht Dieckhoff will die fürstlichen Interessen betr. tschechische Bodenreform in Berlin erneut unterbreiten LI LA RF 190/344/035
09.12.1938 Die Regierung teilt der Kabinettskanzlei mit, dass für die Amtsräume der Landesbehörden, die Schulen und die Gemeindestuben 120 Bilder des Fürsten Franz Josef II. benötigt werden LI LA RF 184/123/003
13.12.1938 Fürst Franz Josef II. veranlasst eine Weihnachtsbescherung für die Schuljugend im Fürstentum Liechtenstein LI LA RF 184/417/027
15.12.1938 Die Kabinettskanzlei teilt der Regierung mit, dass die Bilder von Franz Josef II. bestellt sind LI LA RF 184/123/004r
18.01.1939 Vorbereitungen für den Berlinbesuch von Fürst Franz Josef II. (7) LI LA RF 182/480/005v
06.02.1939 Vorbereitungen für den Berlinbesuch von Fürst Franz Josef II. (8) LI LA RF 182/480/007
20.02.1939 Programm für den Besuch von Fürst Franz Josef II. in Berlin LI LA RF 182/480/021
29.05.1939 Fürst Franz Josef II. verleiht anlässlich der Erbhuldigung Verdienstorden LI LA RF 191/227/001
25.10.1944 Franz Josef II. und die Regierung treffen Vorbereitungen für den Transport der fürstlichen Sammlungen nach der Reichenau LI LA RF 226/069/020
15.-25.01.1946 Das Kriminalgericht führt die Schlussverhandlung im Prozess gegen die Putschisten durch LI LA J 007/S 072/064/Fasz. 2/270