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Christlich-soziale Volkspartei (VP)

1918 - 1936

Gegründet Anfang 1918 auf Initiative von Wilhelm Beck. Im Vergleich zur Ende 1918 gegründeten Fortschrittlichen Bürgerpartei war die Volkspartei in ihrer Grundausrichtung demokratischer, sozialer und liberaler ausgerichtet, weshalb ihre Anhänger abschätzig als "Rote" bezeichnet wurden. Die Volkspartei arbeitete ab Anfang 1935 mit dem Liechtensteiner Heimatdienst zusammen, mit dem sie Anfang 1936 zur Vaterländischen Union fusionierte. Sprachrohr der Volkspartei waren die 1914 ebenfalls von Wilhelm Beck gegründeten "Oberrheinischen Nachrichten", die 1924 in "Liechtensteiner Nachrichten" umbenannt wurden.

Literatur: HLFL


GND:    Permalink: K3396

Datum Titel Signatur Scan
15.02.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ lehnt die Bildung von Parteien für die Landtagswahl im März 1918 ab L.Vo., Nr. 7, 15.2.1918, S. 1-2
22.02.1918 Die politischen Kreise um das „Liechtensteiner Volksblatt“ geben eine Wahlempfehlung für die Landtagswahl vom März 1918 aus und veröffentlichen ein Wahlprogramm L.Vo., Nr. 8, 22.2.1918, S. 1
02.03.1918 In den „Oberrheinischen Nachrichten“ wird ein Wahlvorschlag für die Landtagswahl im März 1918 veröffentlicht O.N., Nr. 9, 2.3.1918, S. 2
02.03.1918 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ üben Kritik am Programm des „Liechtensteiner Volksblattes“ für die Landtagswahl vom März 1918 O.N., Nr. 9, 2.3.1918, S. 1
22.03.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ beklagt das Ergebnis der Landtagswahlen vom März 1918 L.Vo., Nr. 12, 22.3.1918, S. 2
23.03.1918 Die Christlich-soziale Volkspartei analysiert die Resultate der Landtagswahlen vom März 1918 O.N., Nr. 13, 23.3.1918, S. 1
25.03.1918 Albert Schädler stellt Bedingungen für seine Ernennung zum fürstlichen Abgeordneten LI LA RE 1918/ad 0046
10.11.1918 Landesverweser Leopold von Imhof berichtet Fürst Johann II. von seiner Demission LI LA PA 001/0021/08
29.11.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ übt Kritik an der Christlich-sozialen Volkspartei sowie an den Landtagsabgeordneten Friedrich Walser, Johann Wanger und Franz Josef Marxer L.Vo., Nr. 48, 29.11.1918, S. 1
27.12.1918 Die „Fortschrittliche Bürgerpartei“ wird am 22.12.1918 offiziell gegründet L.Vo., Nr. 52, 27.12.1918, S. 1
04.01.1919 Die Fortschrittliche Bürgerpartei veröffentlicht ein Parteiprogramm L.Vo., Nr. 1, 4.1.1919, S. 1
11.01.1919 Die Christlich-soziale Volkspartei kommentiert das Parteiprogramm der Fortschrittlichen Bürgerpartei O.N., Nr. 2, 11.1.1919, S. 1
18.01.1919 Die Fortschrittliche Bürgerpartei verteidigt ihre Bezeichnung gegenüber der Christlich-sozialen Volkspartei L.Vo., Nr. 5, 18.1.1919, S. 1
18.01.1919 Die Christlich-soziale Volkspartei veröffentlicht ein Parteiprogramm O.N., Nr. 3, 18.1.1919, S. 1-2
29.01.1919 In einem "Eingesandt" im Liechtensteiner Volksblatt wird der Volkspartei das Recht abgesprochen, sich christlich-sozial zu nennen, da sie nicht auf dem Boden der katholischen Religion stehe L.Vo. 29.1.1919, S. 2
19.02.1919 Die "Oberrheinischen Nachrichten" plädieren für die Herabsetzung des Wahlrechtsalters auf 21 Jahre O.N., Nr. 10, 19.2.1919, S. 1
05.03.1919 Das "Liechtensteiner Volksblatt" kommentiert das Ergebnis der Volksabstimmung über die Erhöhung der Zahl der Landtagsabgeordneten und die Herabsetzung des Wahlrechtsalters L.Vo., Nr. 18, 5.3.1919, S. 1
06.03.1919 Die Volkspartei fordert ultimativ eine Erhöhung der Zahl der Landtagsabgeordneten des Oberlands LI LA LTA 1919/L11
12.04.1919 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ wenden sich gegen die liechtensteinischen Verwaltungs- und Gerichtsinstanzen mit Sitz im Ausland (1) O.N., Nr. 25, 12.4.1919, S. 1
16.04.1919 Nachdem die fünf Abgeordneten der Volkspartei ihre Demission zurückziehen, beantragt der Landtag die Abänderung des Landtagswahlrechts LI LA LTA 1919/S04
10.05.1919 Kaplan Alfons Büchel referiert zur Frage, ob Geistliche politisieren dürfen, und empfiehlt den liechtensteinischen Arbeitern in der Schweiz, keinen sozialdemokratischen Gewerkschaften beizutreten L.Vo., Nr. 37, 10.5.1919, S. 1-2
03.06.1919 Friedrich Walser wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/14
03.06.1919 Johann Baptist Büchel wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/17
04.06.1919 David Bühler wird als Zeuge über die Ereignisse des Novembers 1918 vernommen LI LA J 007/S 046/047/16
07.06.1919 Prinz Eduard spricht sich gegenüber Fürst Johann II. gegen die Ernennung eines Anhängers der Volkspartei zum fürstlichen Abgeordneten sowie gegen die Reduzierung der vom Fürsten zu ernennenden Landtagsabgeordneten aus (Fragment 1) LI LA V 003/0843
07.06.1919 Prinz Eduard spricht sich gegenüber Fürst Johann II. gegen die Ernennung eines Anhängers der Volkspartei zum fürstlichen Abgeordneten sowie gegen die Reduzierung der vom Fürsten zu ernennenden Landtagsabgeordneten aus (Fragment 2) LI LA SF 01/1919/o.Nr.
20.06.1919 Eine Deputation der Volkspartei unterbreitet Fürst Johann II. ihre Wünsche zur Verfassungsrevision LI LA RE 1919/2998 ad 71
09.07.1919 Die Oberrheinischen Nachrichten berichten in polemischer Weise über eine öffentliche Vortragsreihe in den Gemeinden, in der Kaplan Alfons Büchel die Volkspartei und Dr. Wilhelm Beck angriff O.N. 9.7.1919, S. 1.
25.11.1919 Der Landtag diskutiert über die Schaffung einer Bürgerwehr LI LA LTA 1919/S04
spätestens Mitte März 1920 Verfassungsentwurf von Prinz Karl LI LA V 003/0890
Nach dem 16.3.1920 Josef Peer lehnt eine Berufung nach Vaduz in einer untergeordneten Stellung ab LI LA SF 01/1920/062
06.04.1920 Prinz Eduard führt in Vaduz Sondierungsgespräche betreffend die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI LA SF 01/1920/062
07.04.1920 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ wenden sich gegen die Bestellung eines Ausländers, namentlich von Josef Peer, zum Landesverweser O.N., Nr. 28, 7.4.1920, S. 1
10.04.1920 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ streicht die Eignung von Josef Peer für das Amt des Landesverwesers heraus L.Vo., Nr. 29, 10.4.1920, S. 1
13.04.1920 Landesverweser Prinz Karl berichtet über die Parteien- und Volksstimmung in der Peer- bzw. Landesverweserfrage LI LA SF 01/1920/062
13.04.1920 Die Fortschrittliche Bürgerpartei spricht Josef Peer als etwaigem zukünftigen Landesverweser das Vertrauen aus LI LA SF 01/1920/068
14.04.1920 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ verwahren sich erneut gegen die beabsichtigte Bestellung eines Ausländers zum Landesverweser ("Regierungsvorsitzenden") O.N., Nr. 30, 14.4.1920, S. 1
17.04.1920 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ weist die Vorwürfe der „Oberrheinischen Nachrichten“ in der Peer- bzw. Landesverweserfrage zurück L.Vo., Nr. 31, 17.4.1920, S. 1-2
18.04.1920 Die Christlich-soziale Volkspartei protestiert gegen die Bestellung eines Ausländers zum Landesverweser LI LA SF 01/1920/072
25.04.1920 Die Anhänger der Fortschrittlichen Bürgerpartei begrüssen in Eschen die etwaige Ernennung von Josef Peer zum liechtensteinischen Landesverweser und geloben dem Fürsten Treue LI LA V 003/1190
25.04.1920 Die Christlich-soziale Volkspartei erlässt eine Entschliessung in der Peer- bzw. Landesverweserfrage LI LA SF 01/1920/072
26.04.1920 Die Christlich-soziale Volkspartei übermittelt der Regierung eine Protestresolution und eine Entschliessung in der Peer- bzw. Landesverweserfrage LI LA SF 01/1920/072
27.04.1920 Der „Liechtensteinische Arbeiterverband“ fordert die Erlassung eines „strengen“ Wuchergesetzes für Lebensmittel und Bedarfsartikel LI LA RE 1920/1969
25.4./28.4.1920 Die Anhänger der Fortschrittlichen Bürgerpartei verabschieden in Eschen eine Resolution in der Peerfrage L.Vo., Nr. 34, 28.4.1920, S. 1
28.04.1920 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ spielen die Eschner Versammlung der Fortschrittlichen Bürgerpartei in der Peerfrage herunter O.N., Nr. 34, 28.4.1920, S. 1-2
28.04.1920 Anton Walser, Obmann der Volkspartei, teilt Josef Peer mit, dass die Volkspartei mit allen erlaubten Mitteln gegen seine Bestellung zum Landesverweser kämpfen werde LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 1
30.04.1920 Fürst Johann II. nimmt die Eschner Resolution der Fortschrittlichen Bürgerpartei in der Peerfrage mit Befriedigung zur Kenntnis LI LA V 003/1190
01.05.1920 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ weist die Berichterstattung in den „Oberrheinischen Nachrichten“ über die Eschner Versammlung als unwahr zurück und veröffentlicht die Rede des Landtagsabgeordneten Peter Büchel L.Vo., Nr. 35, 1.5.1920, S. 1-2
05.05.1920 Die Anhänger der Fortschrittlichen Bürgerpartei verabschieden in Vaduz neuerlich eine Resolution in der Peer- bzw. Landesverweserfrage L.Vo., Nr. 36, 5.5.1920, S. 1
11.05.1920 Regierungssekretär Josef Ospelt berichtet Prinz Eduard über die Volksparteiversammlung vom 9.5.1920 in der Peerfrage LI LA V 003/1193
11.05.1920 Prinz Eduard wünscht Aufklärung über die Volksparteiversammlung vom 9.5.1920 in Vaduz LI LA V 003/1192
12.05.1920 Die Anhänger der Christlich-sozialen Volkspartei sprechen sich in einer Grossveranstaltung gegen die Bestellung eines Ausländers in die Regierung sowie gegen die Ungleichbehandlung der Parteien aus O.N., Nr. 38, 12.5.1920, S. 1-2
21.05.1920 Die massgebenden Politiker Liechtensteins kommen auf Einladung von Prinz Johannes zu einer Konferenz über die Peerfrage zusammen LI LA SF 01/1920/090
vor dem 21.5.1920 Fürst Johann II. ruft das Landtagspräsidium und die liechtensteinischen Parteien dazu auf, in der Landesverweserfrage zum Wohl des Vaterlandes zusammenzustehen LI LA SF 01/1920/214
23.05.1920 Die Volkspartei informiert Prinz Johannes über die Ergebnisse der Vertrauensmännerversammlung vom 22.5.1920 LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 3
26.05.1920 Fürst Johann II. lässt in Vaduz anfragen, ob sich Rudolf Schädler als Stellvertreter für den zu beurlaubenden Landesverweser Prinz Karl zur Verfügung stelle LI LA SF 01/1920/091
10.06.1920 Josef Peer erstattet Vorschläge zur politischen und verfassungsrechtlichen Krisenbewältigung LI LA V 003/1194
am 12.6.1920 publiziert Verfassungsentwurf von Wilhelm Beck (1) O.N., Nr. 47, 12.6.1920, S. 1
04.08.1920 Wilhelm Beck rechtfertigt seine Haltung in der Verfassungsfrage und verteidigt sich gegen den Vorwurf, er sei Republikaner (1) O.N., Nr. 62, 4.8.1920, S. 1f.
07.08.1920 Wilhelm Beck rechtfertigt seine Haltung in der Verfassungsfrage und verteidigt sich gegen den Vorwurf, er sei Republikaner (2) O.N., Nr. 63, 7.8.1920, S. 1f.
04.09.1920 Die "Oberrheinischen Nachrichten" warnen vor dem Aufkommen republikanischer Strömungen, falls nicht bald eine neue, die Volksrechte stärkende Verfassung geschaffen wird O.N., Nr. 71, 4.9.1920, S. 1
08.09.1920 Das "Liechtensteiner Volksblatt" verteidigt den Verfassungsentwurf von Prinz Karl L.Vo., Nr. 72, 8.9.1920, S. 1
10.-15.9.1920 Vertreter der Volkspartei und des Fürstenhauses treffen in den "Schlossabmachungen" eine Einigung über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Regierungschef LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 5
11.09.1920 Fürst Johann II. trifft auf Grundlage der "Schlossverhandlungen" Beschlüsse über die Grundsätze der Verfassungsrevision und über die Bestellung von Josef Peer zum Landesverweser LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 7
15.09.1920 Entschliessungen von Fürst Johann II. in den "Schlossverhandlungen" (Fassung vom 15.9.1920) LI PA VU, Schlossabmachungen, o.Nr.
verm. 15.9.1920 Vertreter der Volkspartei treffen mit Josef Martin und Josef Peer zusätzliche Vereinbarungen zu den Ergebnissen der "Schlossverhandlungen" LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 9
o.D. (ca. 16.9.1920) Ergänzungen zum Protokoll der "Schlossabmachungen" LI PA VU, Schlossabmachungen, Nr. 6
18.09.1920 Die Kabinettskanzlei informiert über die Audienzen, die Fürst Johann II. während der "Schlossverhandlungen" Delegationen beider Parteien gewährte, und teilt die Kundmachung des Fürsten über die Bestellung von Josef Peer zum Regierungschef mit L.Vo., Nr. 75, 18.9.1920, S. 1
22.09.1920 Die "Oberrheinischen Nachrichten" verteidigen die Ergebnisse der "Schlossverhandlungen" O.N., Nr. 76, 22.9.1920, S. 1
20.10.1920 In den „Oberrheinischen Nachrichten“ wird der vom Liechtensteinischen Arbeiterverband beschlossene Anschluss der liechtensteinischen Bauarbeiter an die schweizerische Bauarbeitergewerkschaft verteidigt O.N., Nr. 84, 20.10.1920, S. 1-2
13.11.1920 Landesverweser Josef Peer berichtet der fürstlichen Kabinettskanzlei über die erfolglosen Bemühungen von Pfarrer Franz von Reding zur Gründung eines christlich-sozialen Arbeitervereins, den Plan zur Errichtung eines internationalen katholischen Büros in Liechtenstein, die Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfes und einige andere Angelegenheiten LI LA SF 01/1920/ad 159
Anfang März 1921 Peter Büchel und weitere Landtagsabgeordnete beantragen die Schaffung einer Landeswehr LI LA SF 01/1921/ad 36
08.03.1921 Der Verfassungsentwurf von Josef Peer wird vom Landtag in Generaldebatte behandelt und einer Verfassungskommission zugewiesen LI LA LTA 1921/S04/2
vor dem 8.3.1921 FBP-Landtagsabgeordnete beantragen die Durchführung einer Volksabstimmung über den vorläufigen Verbleib von Josef Peer als Regierungschef LI LA LTA 1921/L19
18.04.1921 Josef Peer informiert den neuen Regierungschef Josef Ospelt über den Stand der Verfassungsrevision LI LA PA 013/013/4
08.02.1922 Die Christlich-soziale Volkspartei gewinnt die Landtagswahlen vom Februar 1922 L.Vo., Nr. 11, 8.2.1922, S. 1
26.02.1922 Kabinettsdirektor Josef Martin bittet Fürst Johann II., von seiner Bestellung zum Gesandten in Wien abzusehen LI LA SF 01/1922/034
08.06.1922 Die Regierung berichtet Fürst Johann II. über die Wahl von Gustav Schädler zum Regierungschef LI LA RE 1922/2497
14.10.1922 Die "Oberrheinischen Nachrichten" kündigen an, den Rechenschaftsbericht der Regierung zu veröffentlichen O.N., Nr. 80, 14.10.1922, S. 1
28.05.1923 Landesvikar Johann Baptist Büchel protestiert im Namen der liechtensteinischen Priesterkonferenz bei der Regierung gegen die Anerkennung der von Heinrich Nutt mit Rosa geb. Schellenberg in der Schweiz geschlossenen Zivilehe in Liechtenstein LI LA RE 1923/1904
o.D. (zu 11.6.1923) Die Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen bei der Aufhebung der Gesandtschaft in Wien LI LA RE 1923/ad 50
20.01.1926 Die Christlich-soziale Volkspartei stellt die Grundsätze ihres neuen Parteiprogrammes vor L.Na., Nr. 7, 20.1.1926, S. 1-2
01.02.1926 Die Abgeordneten der Bürgerpartei verlassen den Landtagssaal, da die Abgeordneten der Volkspartei die Wahl von Ludwig Marxer zum Regierungsrat verweigern LI LA LTP 1926/005
01.02.1926 Die Abgeordneten der Bürgerpartei fordern die Wahl von Ludwig Marxer zum Regierungsrat LI LA LTP 1926/010
20.02.1926 Die Christlich-soziale Volkspartei veröffentlicht ein revidiertes Parteiprogramm L.Na., Nr. 16, 20.2.1926, Beilage
17.03.1926 Regierungschef Gustav Schädler löst den Landtag auf, da die Parteien keine Einigung über die Wahl der Regierungsräte erzielen können LI LA LTP 1926/063
21.04.1926 Regierungschef Gustav Schädler informiert Kabinettsdirektor Josef Martin, dass der Landtag weiterhin beschlussunfähig ist LI LA RE 1926/1559 ad 1092
14.09.1926 Die Regierung teilt Johann II. mit, dass eine Lösung der Regierungs- und Landtagskrise gefunden wurde LI LA RE 1926/3550 ad 340
08.07.1927 Landtagspräsident Wilhelm Beck legt die Gründe für die von ihm propagierte Errichtung einer diplomatischen Vertretung beim Heiligen Stuhl dar LI LA RE 1927/3265 ad 0506
15.06.1928 Die Regierung Schädler bietet Fürst Johann II. ihre Demission an LI LA LTP 1928/064
13.08.1929 Die "Liechtensteiner Nachrichten" berichten über die Erbhuldigung für Fürst Franz I. L.Na., 1929.08.13
09.07.1930 Der Landtag verabschiedet einstimmig ein Pressegesetz LI LA LTP 1930/143
20.09.1930 Die "Liechtensteiner Nachrichten" rufen zur Unterzeichnung des gegen das Pressegesetz ergriffenen Referendums auf L.Na., 1930.09.20
14.01.1932 Der Landtag behandelt das Urteil des Staatsgerichtshofes über Alt-Regierungschef Gustav Schädler in Sachen Sparkassaskandal LI LA LTP 1932/031
16.01.1932 Das "Liechtensteiner Volksblatt" verurteilt die Arbeiterdemonstration in Vaduz L.Vo., 1932.01.16
06.02.1932 Der "obere" Arbeiterverband führt die Generalversammlung durch L.Na., 1932.02.06
24.02.1934 Die "Liechtensteiner Nachrichten" kritisieren die Regierungsmassnahme, oppositionellen Beamten politische Zurückhaltung zu empfehlen L.Na., 1934.02.24
10.03.1934 Das "Liechtensteiner Volksblatt" bezeichnet die Arbeiterdemonstration in Vaduz als sozialistisches "Aufläufchen" L.Vo., 1934.03.10 (b)
11.04.1934 Der Heimatdienst erklärt der Regierung die Opposition L.Heimatd., 1934.04.11
08.05.1935 Die Volkspartei unterstützt die Proporzinitiative, die Initiative zur Senkung der Strompreise und die Initiative zur Senkung der Hypothekarzinsen L.Na., 1935.05.08
11.05.1935 Regierungschef Josef Hoop bekräftigt seine Drohung an die Unterzeichner der Sparkasse-Initiative L.Vo., 1935.05.11
02.07.1935 Das "Liechtensteiner Volksblatt" weist die Kritik des Heimatdiensts an der Einbürgerungspolitik zurück L.Vo., 1935.07.02
26.11.1935 Carl von Vogelsang verteidigt seine politischen Überzeugungen LI LA RF 169/170/005/001
01.01.1936 Programm der Vaterländischen Union L.Va., 1936.01.01 (b)
15.03.1938 Der Landtag bekräftigt nach einer kontroversen Debatte die staatliche Unabhängigkeit Liechtensteins LI LA LTP 1938/010
Herbst 1938 - Jan. 1939 Überlegungen zur Einführung des Proporzwahlrechts 1939 sowie zur Märzkrise 1938 LI LA RF 180/443/002/017