Thema "Österreich"

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24.10.1880 Österreich-Ungarn unterstellt Fürst Johann II. der obersthofmarschallamtlichen Jurisdiktion und übernimmt im Ausland den diplomatischen Schutz der liechtensteinischen Staatsangehörigen LI LA RE 1919/6087 ad 0589
02.06.1886 Dem Prinzen Franz von Liechtenstein wird am Wiener Hof der Rang eines Mitgliedes eines souveränen regierenden Hauses nach Massgabe der unter den deutschen regierenden Fürstenhäusern bestehenden Rangordnung zuerkannt AT ÖStA, HHStA, Ministerium des Äussern, Administrative Registratur F2, Fremde Souveraine, Staaten, Karton 53, Liechtenstein (LI LA SgK 020)
03.08.1887 Der österreichische Ministerpräsident und Innenminister Eduard Taaffe äussert sich zu den staatsbürgerlichen Verhältnissen im liechtensteinischen Fürstenhaus AT ÖStA, HHStA, Ministerium des Äussern, Administrative Registratur F2, Fremde Souveraine, Staaten, Karton 53, Liechtenstein (LI LA SgK 037)
04.05.1888 Kaiser Franz Josef I. regelt die Hofrangordnung der sukzessionsberechtigten fürstlich-liechtensteinischen Agnaten, „ohne dass damit an deren bisherigem Verhältnisse als österreichische Staatsbürger eine Veränderung einzutreten habe“ AT ÖStA, HHStA, Ministerium des Äussern, Administrative Signatur F2, Karton 53, Liechtenstein (LI LA SgK 013)
28.07.1900 Der Landtag stimmt der Einführung der österreichischen Kronenwährung als Landeswährung zu LI LA LTA 1900/S04/2
05.09.1900 Der Landtag gewährt der Gemeinde Vaduz eine Subvention zur „Rekonstruktion“ der Rheinbrücke LI LA LTA 1900/S04/2
14.11.1900 Fürst Johann II. von Liechtenstein wünscht über österreichisch-ungarische Vermittlung eine Klarstellung von Berlin, wonach zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und Preussen bzw. dem Deutschen Reich sowie zwischen den Häusern Liechtenstein und Hohenzollern friedliche und freundschaftliche Beziehungen bestehen AT ÖStA, HHStA, Ministerium des Äussern, Administrative Registratur F2, Fremde Souveraine, Staaten, Karton 53, Liechtenstein (LI LA SgK 017)
vor dem 20.07.1901 Die Finanzkommission empfiehlt dem Landtag, das Doppelbesteuerungsabkommen mit Österreich zur Kenntnis zu nehmen LI LA LTA 1901/L01
20.07.1901 Der liechtensteinische Landtag nimmt das Doppelbesteuerungsabkommen mit Österreich zur „zustimmenden Kenntnis“ LI LA LTA 1901/S04/2
vor dem 17.11.1902 Fürst Johann II. legt dem Landtag einen Gesetzentwurf zur Sistierung der hausgesetzlichen Bestimmungen von 1895 vor LI LA LTA 1902/L01
06.12.1902 Der österreichische Kaiser Franz Josef I. gewährt dem in Liechtenstein eingebürgerten Prinzen Alfred Alois und einigen seiner Familienangehörigen die Rechte und Vorzüge, die Mitgliedern souveräner Fürstenhäuser am kaiserlichen Hof zuerkannt sind AT ÖStA, HHStA, Obersthofmarschallamt, Neue Zeremoniell Akten, R. III, Karton 235, Z. 33 (LI LA SgK 055)
21.11.1904 Landesverweser Karl von In der Maur teilt der Hofkanzlei die liechtensteinischen Wünsche für die bevorstehenden Verhandlungen über einen neuen Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und der Schweiz mit LI LA RE 1904/2410 ad 1857
8.12.1905 (1.12.1905) Die „Neue Zürcher Zeitung“ spricht sich für die Realisierung einer Schmalspurbahn von Landquart über Ragaz, Balzers und Vaduz nach Schaan aus L.Vo., Nr. 49, 8.12.1905, S. 1-2
26.01.1906 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ kommentiert das schweizerische Presseecho zur geplanten Schmalspurbahn von Landquart über Ragaz, Balzers und Vaduz nach Schaan L.Vo., Nr. 4, 26.1.1906, S. 1
05.03.1906 Hermann von Hampe, Leiter der Hofkanzlei, informiert Landesverweser Karl von In der Maur über den Abschluss der Verhandlungen zum Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und der Schweiz LI LA RE 1906/0442 ad 425
17.11.1906 Der Landtag diskutiert über den Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und der Schweiz LI LA LTA 1906/S04/2
19.11.1906 Der Landtag stimmt dem Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und der Schweiz trotz Einwänden zu LI LA RE 1906/2223 ad 425
13.12.1906 Nach kontroverser Debatte im Landtag zieht Regierungskommissär Karl von In der Maur den Gesetzentwurf zur Novellierung des Strafverfahrensrechts zurück LI LA LTA 1906/S04/2
01.02.1907 Das österreichische Justizministerium und das österreichisch-ungarische Aussenministerium verneinen die Exterritorialität des Prinzen Alfred Alois von Liechtenstein AT ÖStA, HHStA, Ministerium des Äussern, Administrative Registratur F2, Karton 53, Liechtenstein (LI LA SgK 012)
26.02.1907 Die liechtensteinische Regierung sagt österreichischen Vertretern die Vorstreckung des Ruggeller Hochwuhres bis zur liechtensteinisch-österreichischen Wuhrgrenze unter der Bedingung zu, dass österreichischerseits die Zusicherung für die Regulierung des Spiersgrabens erteilt wird LI LA RE 1907/0358 ad 0007/0152
31.05.1907 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ orientiert über den Stand des Schmalspurbahnprojektes von Landquart über Ragaz, Balzers und Vaduz nach Schaan L.Vo., Nr. 22, 31.5.1907, S. 1-2
12.07.1907 Der Landesausschuss ersucht die Regierung dringend, beim Schweizer Bundesrat für das Schmalspurbahnprojekt Landquart-Ragaz-Schaan vorstellig zu werden LI LA SF 02/1907/1266 ad 0327
14.07.1907 Landesverweser Karl von In der Maur ersucht um Intervention der k.u.k. Gesandtschaft in Bern für die Konzessionierung einer Schmalspurbahn von Landquart über Ragaz zur liechtensteinischen Landesgrenze LI LA SF 02/1907/1266 ad 0327
10.10.1907 Landesverweser Karl von In der Maur ersucht den Landesausschuss, den Betrag für den zügigen Ausbau der Ruggeller Rheinschutzbauten bis zur österreichischen Grenze aus den vorhandenen Kassabeständen zu genehmigen, obwohl seitens des Vorarlberger Landtags noch keine Zusicherung für die Regulierung des Spiersgrabens abgegeben wurde LI LA LTA 1907/S21/1
14.11.1907 Der Landtag genehmigt nachträglich die Kosten für den Ausbau der Rheinschutzbauten in Ruggell und ersucht die Regierung, bei den österreichischen Stellen auf die Abfuhr des Eschewassers in den zu regulierenden Spiersgraben hinzuwirken LI LA LTA 1907/S04/2
16.11.1907 Der Landtag fordert den Abschluss eines Postvertrags mit Österreich LI LA SF 03/1907/13/2051
13.11.1908 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ würdigt anlässlich seines 50. Regierungsjubiläums die Verdienste von Fürst Johann II. um das Fürstentum Liechtenstein L.Vo., Nr. 46, 13.11.1908, S. 1
21.12.1908 Der Landtag ersucht die Regierung, ein grundsätzliches Fahrverbot für Automobile zu erlassen LI LA RE 1908/2181
22.03.1909 Der Fremdenverkehrsverband für Vorarlberg und Liechtenstein wendet sich gegen die vom liechtensteinischen Landtag geforderte Erlassung eines Fahrverbotes für Automobile im Fürstentum LI LA RE 1909/0560
vor dem 16.12.1909 Albert Schädler als Berichterstatter der Gewerbekommission beantragt die Genehmigung der abgeänderten Regierungsvorlage zur neuen Gewerbeordnung durch den Landtag LI LA LTA 1909/L01
vor dem 16.12.1909 Die Finanzkommission des Landtags beantragt die Einführung der freien Beweiswürdigung im Strafverfahrensrecht LI LA LTA 1909/L01
19.06.1910 Der Innsbrucker Gewerbeinspektor Hubert Stipperger referiert in Vaduz über die neue liechtensteinische Gewerbeordnung von 1910 LI LA RE 1910/1196 ad 0873
24.07.1910 Wilhelm Büchel ersucht die Regierung um die Konzessionierung einer Generalagentur für Auswanderung in Schaan LI LA RE 1910/1361
9.12./13.12.1910 Die liechtensteinische Regierung überträgt die Lebensmittelkontrolle im Fürstentum Liechtenstein der landwirtschaftlich-chemischen Versuchs- und Lebensmitteluntersuchungsanstalt des Landes Vorarlberg LI LA RE 1910/2281 ad 0473
10.12.1910 Der Landtag formuliert seine Wünsche für den mit Österreich abzuschliessenden Postvertrag LI LA LTA 1910/S04/2
02.06.1911 Liechtenstein besteht gegenüber Österreich auf dem Recht, eigene Briefmarken auszugeben LI LA SF 03/1911/17/1302 ad 65
26.06.1911 Landesverweser Karl von In der Maur informiert Fürst Johann II. über die Resultate der Verhandlungen mit Österreich über einen Postvertrag LI LA SF 03/1911/17/1403 ad 65
06.11.1911 Die zivilprozessualen Gesetzentwürfe werden im fürstlichen Appellationsgericht in Wien beraten LI LA RE 1911/2923 ad 1390
vor dem 11.12.1911 Albert Schädler erstattet dem Landtag einen vorläufigen Bericht zu den zivilprozessualen Gesetzentwürfen LI LA RE 1911/2923 ad 1390
10.06.1912 Gewerbeinspektor Franz Eberl beantragt bei der Regierung den Beitritt Liechtensteins zum Berner Übereinkommen vom 26.9.1906 betreffend das Verbot der Nachtarbeit der in der Industrie beschäftigten Frauen LI LA RE 1912/1374
vor dem 14.11.1912 Die "Siebnerkommission" empfiehlt dem Landtag die Annahme der zivilprozessualen Gesetzentwürfe mit einigen Änderungen LI LA RE 1912/0114
30.05.1914 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ schildern das Los der liechtensteinischen Saisoniers in der Schweiz und streichen deren Bedeutung für das liechtensteinische Wirtschaftsleben hervor O.N., Nr. 6, 30.5.1914, S. 1
13.06.1914 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ relativiert die wirtschaftliche Bedeutung der liechtensteinischen Saisonniers in der Schweiz für das Fürstentum L.Vo., Nr. 24, 13.6.1914, S. 1
20.06.1914 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ begründen am Beispiel der Triesenberger Saisoniers und Sticker die wirtschaftliche Bedeutung der Schweiz für Liechtenstein O.N., Nr. 9, 20.6.1914, S. 1-2
04.07.1914 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ kritisieren die Gewerbeordnung von 1910, insbesondere die restriktiven Bestimmungen betreffend den Befähigungsnachweis im Baugewerbe O.N., Nr. 11, 4.7.1914, S. 2
08.08.1914 Ein liechtensteinisches Komitee ruft zu Spenden für das österreichische Rote Kreuz zugunsten verwundeter österreichischer Soldaten auf L.Vo., Nr. 32, 8.8.1914, S. 1
15.08.1914 Das "Liechtensteiner Volksblatt" berichtet über die Kriegserklärungen der europäischen Mächte L.Vo., Nr. 33, 15.8.1914, S. 2
18.08.1914 Fürst Johann II. erkundigt sich nach den Kriegsfreiwilligen aus Liechtenstein LI LA RE 1914/2286 ad 2131/2156
22.08.1914 Das "Liechtensteiner Volksblatt" hofft auf einen Sieg der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg L.Vo., Nr. 34, 22.8.1914, S. 2
29.08.1914 Die Schweizer Armee sperrt die Grenzübergänge gegen Liechtenstein zur Nachtzeit L.Vo., Nr. 35, 29.8.1914, S. 4
14.09.1914 Das britische Aussenministerium erkundigt sich nach Liechtensteins Stellung im Krieg LI LA V 003/0040/1
17.09.1914 Hofkanzlei und Regierung schlagen dem Fürsten vor, auf eine Anfrage Grossbritanniens zu antworten, dass Liechtenstein im Krieg neutral bleiben werde LI LA V 003/0040/1
17.09.1914 Fürst Johann II. spricht sich vorerst gegen eine offizielle Neutralitätserklärung Liechtensteins aus LI LA V 003/0040/1
19.09.1914 Landesverweser Leopold von Imhof berichtet Regierungssekretär Josef Ospelt über seine Verhandlungen mit österreichischen Behörden und Banken und teilt mit, dass Grossbritannien sich nach Liechtensteins Stellung im Krieg erkundigt habe LI LA RE 1914/2452 ad 2131
19.09.1914 Das Österreichische Rote Kreuz bedankt sich für die Spenden aus dem Fürstentum Liechtenstein zugunsten verwundeter österreichischer Soldaten L.Vo., Nr. 38, 19.9.1914, S. 1
25.09.1914 Österreich teilt den Vereinigten Staaten mit, dass sich Liechtenstein im Krieg als neutral betrachte LI LA V 003/0040/1
24.10.1914 Die liechtensteinische Regierung erklärt gegenüber der französischen Präfektur in Clermont-Ferrand die Neutralität des Fürstentums und ersucht um die Freilassung des in Frankreich Internierten Gustav Matt LI LA RE 1914/2794 ad 2131
31.10.1914 Auf Initiative der Ida von Imhof und der Berta Erne spenden liechtensteinische Frauen Stoffe bzw. Kleidungsstücke für österreichische Soldaten L.Vo., Nr. 44, 31.10.1914, S. 1
12.11.1914 Der liechtensteinische Staatsangehörige Franz Paul Fischer ruft die liechtensteinische Regierung um Beistand an, weil die französischen Behörden seine Immobilien in Saigon kriegsbedingt sequestriert haben LI LA RE 1914/3046 ad 2131
19.11.1914 Landesverweser Leopold von Imhof betont im Falle des Liechtensteiners Franz Paul Fischer, dessen Liegenschaften in Saigon sequestriert wurden, die Souveränität und Neutralität des Fürstentums Liechtenstein LI LA RE 1914/3046 ad 2131
28.11.1914 Das k.k. Justizministerium beurlaubt den österreichischen Auskultanten Julius Thurnher auf unbestimmte Zeit zwecks richterlicher Betätigung am F.L. Landgericht in Vaduz LI LA SF 01/1914/095
05.12.1914 Lehrer Gustav Schädler hält einen Vortrag über den Ersten Weltkrieg L.Vo., Nr. 49, 5.12.1914, S. 1
07.12.1914 Johann Wohlwend erkundigt sich im Landtag nach der Zensur von Postsendungen durch Österreich L.Vo., Nr. 51, 19.12.1914, Beilage
13.12.1914 Gustav Matt fordert von der französischen Regierung eine Entschädigung für seine widerrechtliche Internierung LI LA RE 1914/2794 ad 2131 (3320)
21.01.1915 Die Regierung informiert über die Verschärfung der österreichischen Einreisebestimmungen LI LA RE 1915/0218
21.01.1915 Die liechtensteinische Regierung macht die neuen österreichischen Bestimmungen für den Grenzverkehr bekannt. Für "die Dauer der gegenwärtigen ausserordentlichen Verhältnisse" wird ein Pass mit Foto verlangt, den auch Frauen vorzuweisen haben. L.Vo. 30.1.1915, S. 1
26.01.1915 Die Regierung ersucht den Statthalter in Tirol und Vorarlberg, zusätzliche Grenzübergangsstellen nach Österreich geöffnet zu lassen LI LA RE 1915/0259 ad 218
06.02.1915 Gedicht über die liechtensteinischen Neutralität im Ersten Weltkrieg L.Vo., Nr. 6, 6.2.1915, S. 3
29.05.1915 Landesverweser Leopold von Imhof lehnt eine diplomatische Intervention zugunsten des F.L. Landrichters Franz Josef Erne, der als österreichischer Offizier in russische Kriegsgefangenschaft geraten ist, als neutralitätspolitisch bedenklich ab LI LA SF 01/1915/20
02.06.1915 Nach Einschätzung der fürstlichen Hofkanzlei kommt eine diplomatische Intervention der USA zwecks Freilassung des F.L. Landrichters Franz Josef Erne, der sich als österreichischer Offizier in russischer Kriegsgefangenschaft befindet, nicht in Betracht LI LA SF 01/1915/21
10.06.1915 Landesverweser Leopold von Imhof berichtet dem Fürsten über die Lage in Liechtenstein LI LA RE 1915/2047
15.06.1915 Der österreichische Staatsangehörige und stellvertretende F.L. Landrichter Julius Thurnher wird vom k.k. Ministerium für Landesverteidigung auf unbestimmte Zeit vom Landsturmdienst enthoben LI LA SF 01/1915/ad 24
24.06.1915 Leopold von Imhof, österreichischer Staatsangehöriger und liechtensteinischer Landesverweser, meldet sich als k.k. Landsturmpflichtiger zur Musterung an LI LA SF 01/1915/26
12.08.1915 Landesverweser Leopold von Imhof beschwert sich über Autofahrten österreichischer Offiziere in Liechtenstein LI LA RE 1915/2857
27.08.1915 Alfons Feger berichtet über eine Reise ins Tiroler Kriegsgebiet L.Vo., Nr. 35, 27.8.1915, S. 3
07.10.1915 Fürst Johann II. fragt Landesverweser Leopold von Imhof an, ob die Zeichnung von österreichischen Kriegsanleihen seitens der Entente negativ vermerkt werden könnte LI LA SF 01/1915/036
21.10.1915 Landesverweser Leopold von Imhof hat keine Bedenken gegen die Zeichnung von österreichischen Kriegsanleihen durch den Fürsten LI LA SF 01/1915/036
06.11.1915 Hermann von Hampe, Leiter der Hofkanzlei, bittet Landesverweser Leopold von Imhof, das Verbot der Vieh- und Fleischausfuhr nach Österreich aufzuheben LI LA SF 13/1915/3851 ad 304
09.11.1915 Landesverweser Leopold von Imhof lehnt die österreichische Bitte ab, das Vieh- und Fleischausfuhrverbot aufzuheben LI LA SF 13/1915/3851 ad 304
24.12.1915 Alfons Feger berichtet über eine Reise an die österreichisch-italienische Front (1) L.Vo., Nr. 52, 24.12.1915, S. 1f.
31.12.1915 Das F.L. Landgericht lehnt die Auslieferung des Deserteurs Josef Sigismund Lorenzi an Österreich ab LI LA RE 1915/4538
31.12.1915 Alfons Feger berichtet über eine Reise an die österreichisch-italienische Front (2) L.Vo., Nr. 53, 31.12.1915, S. 1-3
07.01.1916 Der Vaduzer Pfarrer Johannes de Florin gedenkt in seiner Neujahrspredigt des Weltkrieges L.Vo., Nr. 1, 7.1.1916, S. 1f.
10.01.1916 Die fürstliche Hofkanzlei erachtet sich für das österreichische Auslieferungsersuchen betreffend den Deserteur Josef Sigismund Lorenzi als unzuständig LI LA RE 1916/207
19.01.1916 Landesverweser Leopold von Imhof ersucht das österreichische Finanzministerium um die Bewilligung von Holzausfuhren aus Liechtenstein in die Schweiz, um im Gegenzug die Lebensmittelversorgung des Fürstentums zu gewährleisten LI LA RE 1916/0274
20.01.1916 Die "Thurgauer Zeitung" berichtet, dass Liechtenstein vor allem aus der Schweiz Lebensmittel erhalte, Fürst Johann II. unterstütze v.a. Kirchen und Klöster Thurgauer Zeitung 20.1.1916, Nr. 16 (LI LA SgZs 1916),
23.01.1916 Landesverweser Imhof ersucht die fürstliche Hofkanzlei um Intervention beim österreichischen Finanzministerium zwecks Erleichterung der Holzausfuhr in die Schweiz LI LA RE 1916/0341 ad 0274
27.01.1916 Das k.u.k. Gericht des Militärkommandos in Innsbruck ersucht die liechtensteinische Regierung um eine grundsätzliche Äusserung zur Frage der Auslieferung österreichischer Deserteure LI LA RE 1916/0407 ad 0207
07.02.1916 Landesverweser Leopold von Imhof erhält von Schweizer Bundesräten mündliche Zusagen für die Lieferung von Weizen und anderen Lebensmitteln LI LA SF 13/1916/0567 ad 0031
16.02.1916 Die französische Regierung betrachtet Liechtenstein hinsichtlich des Handelsverkehrs als feindliches Territorium LI LA SF 13/1916/0961 ad 0031
04.03.1916 Landesverweser Imhof drückt die Erwartung aus, dass Frankreich trotz Skepsis in Bezug auf die liechtensteinische Neutralität der Lebensmittelversorgung aus der Schweiz keine Hindernisse in den Weg lege LI LA V 003/0040/3
27.04.1916 Die Gemeinde Schaan ersucht die Regierung, sich bei der Schweiz um eine längere Offenhaltung der Rheinbrücken in der Nacht zu verwenden LI LA RE 1916/1758 ad 1717
17.06.1916 Der Geschäftsführer der Holzeinkaufsstelle der Schweizer Papierindustrie teilt mit, dass die Entente den Weiterverkauf von Importwaren nach Liechtenstein untersagt habe LI LA SF 13/1916/2401 ad 31
01.08.1916 Der Schweizer Nationalrat Ernst Schmidheiny versucht, bei der Entente Verständnis für die Situation Liechtensteins zu wecken LI LA SF 13/1916/3042 ad 31
11.08.1916 Für einen Arbeitseinsatz in Tirol werden liechtensteinische Maurer, Handlanger und Zimmerleute gesucht L.Vo., Nr. 32, 11.8.1916, S. 4
29.08.1916 Das österreichisch-ungarische Aussenministerium interveniert wegen der Ausweisung von Militärpflichtigen aus Liechtenstein LI LA RE 1916/3235 ad 0207
15.09.1916 Landesverweser Leopold von Imhof versucht, Frankreich von der Neutralität Liechtensteins zu überzeugen LI LA SF 13/1916/3342 ad 31
28.09.1916 Landesverweser Leopold von Imhof bittet Fürst Johann II. zu Gunsten von August Schädler, dem in Österreich wegen Majestätsbeleidigung die Todesstrafe droht, zu intervenieren LI LA SF 01/1916/46
29.09.1916 Ein italienischer Kriegsgefangener flüchtet aus Österreich über Liechtenstein in die Schweiz L.Vo., Nr. 39, 29.9.1916, S. 3
01.10.1916 Kaiser Franz Joseph teilt Fürst Johann II. mit, dass August Schädler begnadigt wurde LI LA SF 01/1916/ad 48a
Herbst 1916 In einem Leserbrief aus Werdenberg beschweren sich Leute, dass Liechtenstein von der Schweiz Obst, Kartoffeln und Vieh bekommen habe, diese Produkte seien jedoch nicht für den Eigenverbrauch verwendet worden, vielmehr habe man sie mit Gewinn an Österreich weitergegeben Bund, Bern 1916 Nr. 509. LI LA SgZs 1916.
21.10.1916 Landesverweser Leopold von Imhof informiert den Fürsten über die Hintergründe des Falles August Schädler LI LA SF 01/1916/53
04.11.1916 Der Geschäftsführer der Holzeinkaufsstelle der Schweizer Papierindustrie teilt Landesverweser Leopold von Imhof mit, dass in der Schweiz gegen Liechtenstein gehetzt werde LI LA SF 13/1916/3960 ad 31/1053
04.11.1916 "Der Bund" kritisiert das mangelnde Entgegenkommen Liechtensteins für die schweizerischen Lebensmittellieferungen O.N., Nr. 45, 4.11.1916, S. 2
17.11.1916 Die „Neuen Zürcher Nachrichten“ verwahren sich gegen die Vorwürfe des „Bundes“ gegen Liechtenstein in Sachen Lebensmittellieferungen, Kartoffelanbau und Viehausfuhr L.Vo., Nr. 46, 17.11.1916, S. 2
15.12.1916 Lehrer Gustav Schädler hält erneut einen Vortrag über den Ersten Weltkrieg L.Vo., Nr. 50, 15.12.1916, S. 2
26.12.1916 Die Österreichische Gesellschaft vom Roten Kreuz verleiht Ehrenzeichen für die Sammlungstätigkeit zu ihren Gunsten in Liechtenstein LI LA SF 01/1916/76
17.03.1917 Rudolf Lucke teilt William von Einem mit, wie er und Leopold von Imhof den heimlichen Grenzübertritt der Prinzen Sixtus und Franz Xaver von Bourbon-Parma durchführen wollen LI LA PA 001/0021/07
17.03.1917 Rudolf Lucke übermittelt Leopold von Imhof Anweisungen, wie der heimliche Grenzübertritt der Prinzen Sixtus und Franz Xaver von Bourbon-Parma erfolgen soll LI LA PA 001/0021/07
03.05.1917 Die Ostschweiz kritisiert die kriegsbedingte Zensur, die schlechte Lebensmittelversorgung und die Bürokratie in Liechtenstein Die Ostschweiz 3.5.1917, Nr. 117. LI LA SgZs 1917.
25.05.1917 Die liechtensteinische Regierung rechtfertigt die Rückversetzung des F.L. Landrichters Franz Josef Erne, der sich seit März 1915 in russischer Kriegsgefangenschaft befindet, in den österreichischen Justizdienst L.Vo., Nr. 21, 25.5.1917, S. 1-2
12.07.1917 Dominikus Kaiser aus Schaan wird in der Schweiz wegen unerlaubtem Nachrichtendienst verurteilt Tages-Anzeiger, Nr. 161, 12.7.1917, S. 2f.
20.08.1917 Die liechtensteinische Regierung sichert die Rückstellung von flüchtigen Internierten an die Schweiz zu LI LA RE 1917/3394
21.09.1917 Das Grenzdetachement Nordostschweiz untersagt das Betreten des Rheindammes in der Nacht sowie das Befahren des Rheines L.Vo., 38, 21.9.1917, S. 3
29.10.1917 Die Regierung verwahrt sich gegen die Zensur amtlicher Zuschriften durch die Zensurstelle in Feldkirch LI LA SF 01/1917/074
14.11.1917 Die Zensurstelle in Feldkirch bestreitet, amtliche Zuschriften an die Regierung der Zensur unterzogen zu haben LI LA SF 01/1917/074
09.02.1918 Die Auslandliechtensteiner verlangen die Übernahme der diplomatischen Vertretung Liechtensteins im Ausland durch die Schweiz O.N., Nr. 6, 9.2.1918, S. 1
22.02.1918 Die politischen Kreise um das „Liechtensteiner Volksblatt" geben eine Wahlempfehlung für die Landtagswahl vom März 1918 aus und veröffentlichen ein Wahlprogramm L.Vo., Nr. 8, 22.2.1918, S. 1
23.02.1918 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ verlangen von der Regierung Auskunft, welche Schritte diese zum Schutz der Liechtensteiner im Ausland gesetzt hat O.N., Nr. 8, 23.2.1918, S. 3
28.02.1918 Landesverweser Leopold von Imhof erkundigt sich über die diplomatische Vertretung Liechtensteins im Ausland und lehnt eine dauernde Vertretung durch die Schweiz ab LI LA V 003/0044
02.03.1918 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ üben Kritik am Programm des „Liechtensteiner Volksblattes“ für die Landtagswahl vom März 1918 O.N., Nr. 9, 2.3.1918, S. 1
13.03.1918 Alfons Hasler und Johann Kindle erstatten Strafanzeige gegen Konrad Schädler, den sie für ihre Inhaftierung wegen Spionageverdacht verantwortlich machen LI LA J 007/S 045/052
15.03.1918 Das Grenzdetachement Nordostschweiz erlässt neue Vorschriften für den kleinen und grossen Grenzverkehr mit Deutschland, Österreich und Liechtenstein LI LA RE 1918/0520
22.03.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ beklagt das Ergebnis der Landtagswahlen vom März 1918 L.Vo., Nr. 12, 22.3.1918, S. 2
08.04.1918 Das österreichische Aussenministerium erkundigt sich bei der Hofkanzlei, ob Liechtenstein den Ententestaaten den Krieg erklärt hat LI LA RE 1918/1625
16.04.1918 Landesverweser Leopold von Imhof teilt der Hofkanzlei mit, dass Liechtenstein eine formelle Neutralitätserklärung als unnötig erachtet habe LI LA RE 1918/1625
19.04.1918 Der Schweizer Bundesrat interveniert bei der k.u.k. Gesandtschaft wegen der Rückstellung des in der Schweiz hospitalisierten Deutschen Wilhelm Russ aus Liechtenstein LI LA RE 1918/1959 ad 0392
19.06.1918 Konrad Schädler wird wegen seiner Kontakte zu italienischen Agenten vernommen LI LA J 007/S 045/052
13.07.1918 An der liechtensteinisch-österreichischen Grenze wird ein Scheinwerfer aufgestellt LI LA RE 1918/3027
06.08.1918 Der tschechische Refraktär Karl Hladil ersucht die Gemeinde Vaduz um die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung LI LA RE 1918/3729
14.08.1918 Die k.u.k. Grenzkontrollstelle Feldkirch legt der liechtensteinischen Regierung nahe, dem tschechischen Refraktär Karl Hladil, der unter Spionageverdacht steht, keine Niederlassungsbewilligung für das Fürstentum zu erteilen LI LA RE 1918/3559
23.08.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ kritisiert die landwirtschaftlichen Verwertungsstellen in Österreich, die sich angeblich in „Juden-Händen“ befinden, als „morgenländische Plünderungsgesellschaften“ L.Vo., Nr. 34, 23.8.1918, S. 2
06.09.1918 Im „Liechtensteiner Volksblatt“ wird die Übertragung der liechtensteinischen Interessenvertretung im Ausland an die Schweiz oder an Schweden gefordert L.Vo., Nr. 36, 6.9.1918, S. 2
24.10.1918 Wilhelm Beck beantragt, Liechtenstein solle den Postvertrag mit Österreich kündigen und die Postverwaltung selbst übernehmen LI LA LTA 1918/L07
11.11.1918 Wilhelm Beck berichtet über seine Verhandlungen mit der Schweiz über Grenzschutz und Lebensmittelversorgung LI LA SF 13/1918/4987 ad 1
12.11.1918 Der Auslandliechtensteiner Wilhelm Karl Schlegel verlangt von der liechtensteinischen Regierung Schritte beim Schweizer Bundesrat, um den Schutz durch das schweizerische Konsulat in München zu ermöglichen LI LA RE 1918/4943
16.11.1918 Liechtenstein sichert der Vorarlberger Regierung zu, vorerst am Zollvertrag mit Österreich festhalten zu wollen LI LA RE 1918/4941 ad 2
25.11.1918 Liechtenstein verlangt, seine Landesprodukte ohne Einschränkungen durch Österreich ausführen zu können LI LA RE 1918/5068 ad 2
29.11.1918 Das „Liechtensteiner Volksblatt“ übt Kritik an der Christlich-sozialen Volkspartei sowie an den Landtagsabgeordneten Friedrich Walser, Johann Wanger und Franz Josef Marxer L.Vo., Nr. 48, 29.11.1918, S. 1
01.12.1918 Die Vorarlberger Regierung erlässt nach Kriegsende neue Bestimmungen für den Grenzverkehr LI LA RE 1918/5154
06.12.1918 Liechtenstein protestiert gegen ein von Österreich erlassenes Verbot, Pferde aus Liechtenstein in die Schweiz auszuführen LI LA RE 1918/5162 ad 2
06.12.1918 Liechtenstein und Vorarlberg treffen eine Vereinbarung über das provisorische Weiterbestehen des Zollvertrags und über die Handhabung des Warenverkehrs LI LA RE 1918/5226 ad 2/5068
20.12.1918 Im „Liechtensteiner Volksblatt“ wird u.a. der weitere Ausbau der Eisenbahn bis zur Landesgrenze in Balzers sowie die Realisierung des Lawenakraftwerkes befürwortet L.Vo., Nr. 51, 20.12.1918. S. 1-2
04.01.1919 Die „Oberrheinischen Nachrichten“ beanstanden, dass die meisten sozialistischen Führer „steinreiche Kapitalisten und Juden“ seien O.N., Nr. 1, 4.1.1919, S. 1
11.01.1919 Die Christlich-soziale Volkspartei kommentiert das Parteiprogramm der Fortschrittlichen Bürgerpartei O.N., Nr. 2, 11.1.1919, S. 1
18.01.1919 Die Christlich-soziale Volkspartei veröffentlicht ein Parteiprogramm O.N., Nr. 3, 18.1.1919, S. 1-2
03.02.1919 Über die Triesenberger Joachim Beck und Johann Schädler wird eine Geldstrafe wegen der Aufnahme schriftenloser Italiener verhängt LI LA J 007/S 046/029
o.D. (zu 28.2.1919) Die liechtensteinischen Ziele für die Verhandlungen an der Pariser Friedenskonferenz LI LA RE 1919/1144 ad 589
06.03.1919 Prinz Eduard erteilt Emil Beck Instruktionen für die angestrebte Teilnahme Liechtensteins an der Pariser Friedenskonferenz, insbesondere hinsichtlich der Sequestration fürstlicher Besitzungen in der Tschechoslowakei LI LA V 002/0170/05
14.04.1919 Prinz Eduard begründet, weshalb er die Errichtung von liechtensteinischen Gesandtschaften für notwendig hält LI LA V 003/1165
26.04.1919 Die Hofkanzlei ersucht die Regierung, Prinz Eduard, den designierten Liechtensteiner Gesandten in Wien, und seine Familie in das liechtensteinische Staatsbürgerrecht aufzunehmen LI LA SF 01/1919/017
26.04.1919 Die Hofkanzlei fragt an, ob die österreichische Regierung mit der Errichtung einer liechtensteinischen Gesandtschaft in Wien einverstanden ist LI LA SF 01/1919/ad 17
26.04.1919 Die fürstliche Hofkanzlei ersucht die Regierung um die Ausarbeitung von Einreise- bzw. Aufenthaltsbeschränkungen für Liechtenstein LI LA RE 1919/2161
26.04.1919 Alfons Hasler ersucht das österreichische Justizministerium um eine Entschädigung für seine Inhaftierung wegen Spionageverdacht LI LA V 003/1350
01.05.1919 Das Grenzdetachement Nordostschweiz erlässt Vorschriften für den grossen und kleinen Grenzverkehr aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein LI LA RE 1919/2226 ad 0541
02.05.1919 Österreich stimmt der Errichtung einer liechtensteinischen Gesandtschaft in Wien grundsätzlich zu LI LA V 003/1165
16.05.1919 Prinz Eduard teilt mit, Fürst Johann II. wünsche, dass bei den Verhandlungen über den Abschluss von Verträgen mit der Schweiz Rücksicht auf die Beziehungen zu Österreich genommen wird LI LA SF 27/1919/2482 ad 1710
17.05.1919 Prinz Eduard, liechtensteinischer Gesandter in Wien, legt der Regierung seine Vorstellungen über den Aufgabenkreis der Gesandtschaft dar LI LA SF 01/1919/020
20.05.1919 Liechtenstein versucht die Pariser Friedenskonferenz zu überzeugen, dass das Land im Ersten Weltkrieg neutral gewesen sei LI LA V 003/0045
21.05.1919 Die österreichische Generaldirektion für Post-, Telegrafen- und Fernsprechwesen teilt der Regierung mit, dass Deutschösterreich nicht Rechtsnachfolger des früheren österreichischen Staates sei und der Postvertrag von 1911 deshalb nur noch provisorische Anwendung finde LI LA V 003/0207
23.05.1919 Charles-Daniel Bourcart, Schweizer Gesandter in Wien, nimmt Stellung zum Wunsch Liechtensteins nach einer Annäherung an die Schweiz CH BAR E 2001 (E), 1969/262, Bd. 11, Az. B.14.24.P.4, Vereinbarungen mit Liechtenstein, 1919-1920
14.06.1919 Wilhelm Beck fordert im Landtag die Auflösung des Zollvertrags mit Österreich LI LA LTA 1919/S04
26.06.1919 Die französischen Behörden weisen den liechtensteinischen Staatsangehörigen Max Mündle mit seiner Familie aus dem Elsass aus und sequestrieren dessen Liegenschaften LI LA RE 1919/2918 ad 1160
25.07.1919 Landesverweser Prinz Karl teilt der Gesandtschaft in Wien mit, dass die Regierung dem Landtag vorschlagen will, in Wien im Wege der Gesandtschaft über eine Auflösung des Zollvertrags mit Österreich zu sondieren LI LA V 003/0346
02.08.1919 Der Landtag beschliesst, den Zollvertrag mit Österreich aufzulösen LI LA LTA 1919/S04
08.08.1919 Die Regierung ersucht die liechtensteinische Gesandtschaft, mit der italienischen Delegation in Bern eine Vereinbarung über die Viehausfuhr gegen Kompensationen zu treffen LI LA SF 13/1919/3844 ad 0001
11.08.1919 Die Regierung erlässt Restriktionen für die Einreise nach Liechtenstein LI LA RE 1919/2573 ad 2161
12.8.1919 (mit Nachtrag vom 14.8.1919) Prinz Eduard, Gesandter in Wien, berichtet der Regierung, dass er der österreichischen Regierung die Aufkündigung des Zollvertrags mitgeteilt hat LI LA RE 1919/3978 ad 4/3761
12.08.1919 Liechtenstein kündigt den Zollvertrag mit Österreich LI LA RE 1919/3979 ad 4/3761
14.08.1919 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien ersucht die deutsche Regierung um den Bezug von Kunstdünger und Koks im Kompensationsweg gegen die Lieferung von Vieh LI LA V 003/0638
vor 26.8.1919 Vertreter Österreichs und Liechtensteins besprechen das weitere Vorgehen nach der Auflösung des Zollvertrags durch Liechtenstein LI LA V 003/0227
26.08.1919 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien wünscht verschiedene Änderungen in der von der Regierung erlassenen Einreiseverordnung für das Fürstentum LI LA RE 1919/4147 ad 2161/4133
28.08.1919 Das Gemeindegesetz von 1864 wird vom Landtag hinsichtlich der Staatsbürgerschaft der fürstlichen Agnaten authentisch ausgelegt LI LA LTA 1919/S04
28.08.1919 Die Regierung nimmt Stellung zu den von der Gesandtschaft in Wien geäusserten Änderungswünschen bezüglich der Einreiseverordnung für das Fürstentum LI LA RE 1919/4147 ad 2161/4133
o.D. (Anfang September) Liechtenstein betont gegenüber der Pariser Friedenskonferenz seine Souveränität und Neutralität LI LA RE 1919/4654 ad 589
10.09.1919 Das "Liechtensteiner Volksblatt" berichtet über eine Protestversammlung in Eschen gegen die Auflösung des Zollvertrags mit Österreich L.Vo., Nr. 72, 10.9.1919, S. 2f.
10.09.1919 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien beharrt auf der weiteren Anwendung des Zollvertrages bis zur Rückverlegung der österreichischen Zollwache an die Vorarlberger Grenze LI LA RE 1919/5427 ad 0004/4332
16.09.1919 Die Firma Jenny, Spoerry & Cie spricht sich für den Zollanschluss Liechtensteins an Deutschösterreich aus LI LA RE 1919/4641 ad 0004
18.09.1919 Alt-Landesverweser Leopold von Imhof verteidigt die Gehaltsreduktion für den in russischer Kriegsgefangenschaft befindlichen F.L. Landrichter Franz Josef Erne LI LA V 003/1332
21.09.1919 Prinz Eduard schlägt dem Fürsten vor, dass der liechtensteinische Gesandte in Wien als Leiter der Aussenpolitik sowie als Schaltstelle zwischen dem Fürsten und der Regierung in Vaduz fungieren soll LI LA V 003/1167
10.10.1919 Der liechtensteinische Gesandte in Wien, Prinz Eduard, berichtet über die Verhandlungen mit dem tschechoslowakischen Aussenminister Edvard Beneš betreffend die Errichtung einer liechtensteinischen Gesandtschaft in Prag LI LA RE 1919/0105
30./31.10.1919 Der liechtensteinische Gesandte in Wien, Prinz Eduard, empfiehlt die Akkreditierung eines eigenen liechtensteinischen Vertreters in Paris LI LA RE 1919/5402 ad 0589
07.11.1919 Die Österreichische Staatsbahndirektion in Innsbruck ersucht die liechtensteinische Regierung, den Eisenbahnbediensteten in Liechtenstein Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen abzugeben LI LA RE 1919/5560
11.11.1919 Der liechtensteinische Gesandte in Wien, Prinz Eduard, berichtet über eine Unterredung mit dem britischen Bevollmächtigten Sir Francis Lindley betreffs die Vertretung der liechtensteinischen Interessen in London LI LA V 002/0170/12
02.12.1919 Die Vertreter Liechtensteins und Österreichs einigen sich über die Grundsätze für ein Handelsverkehrsabkommen LI LA RE 1919/5963 ad 0004
03.12.1919 Prinz Eduard berichtet der Regierung über die Verhandlungen mit Österreich über den Abschluss eines neuen Postübereinkommens LI LA SF 93/1919/72/5957 ad 406
10.12.1919 Der liechtensteinische Geschäftsträger in Bern, Emil Beck, orientiert die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien, dass eine Vertretung Liechtensteins beim Heiligen Stuhl durch die Schweiz nicht in Betracht kommt LI LA RE 1919/6091 ad 0589
12.12.1919 Die Staatenwelt nimmt die Übernahme der liechtensteinischen Interessenvertretung durch die Schweiz zur Kenntnis LI LA RE 1919/6087 ad 0589
20.12.1919 Das Eidgenössische Politische Departement zeigt sich irritiert über das Zögern Liechtensteins, die vom Fürstentum gewünschten Verhandlungen über Wirtschaftsverträge mit der Schweiz aufzunehmen CH BAR E 2001 (E), 1969/262, Bd. 11, Az. B.14.24.P.4, Vereinbarungen mit Liechtenstein, 1919-1920
08.01.1920 Prinz Eduard nimmt Stellung zu den geplanten Verhandlungen über den Abschluss von Wirtschaftsverträgen mit der Schweiz LI LA V 002/0049
17.01.1920 Der Wiener Gesandte Prinz Eduard, die Regierung und die Landtagsabgeordneten debattieren über die Handelsbeziehungen mit Österreich, den Zollanschluss an die Schweiz und die Einführung der Frankenwährung LI LA LTA 1920/S04
30.01.1920 Der Landtag genehmigt den Handelsvertrag mit Österreich unter dem Vorbehalt einer nochmaligen Überprüfung durch die Finanzkommission LI LA LTA 1920/S04
30.01.1920 Das österreichische Staatsamt für Verkehrswesen droht mit dem Abzug des Eisenbahnpersonales aus Liechtenstein, falls nicht die Lebensmittelversorgung für die Eisenbahnbediensteten durch Frankenzuschüsse oder durch Warenabgabe in Kronenwährung zu marktüblichen Preisen sichergestellt wird LI LA V 003/0873
01.02.1920 Die liechtensteinische Gesandtschaft in Wien dementiert Gerüchte, wonach Fürst Johann II. bei Österreich zugunsten eines Verbleibs von Feldsberg bei Österreich interveniert habe. Als Oberhaupt eines neutralen Staats enthalte er sich jeder Einmischung in die österreichisch-tschechoslowakischen Beziehungen. Reichspost vom 1.2.1920, Morgenausgaben (LI LA SgZs 1920)
18.02.1920 Die liechtensteinische Regierung weist die Drohung des österreichischen Staatsamtes für Verkehrswesen mit einer Eisenbahnsperre für das Fürstentum nachdrücklich zurück LI LA V 003/0873
10.03.1920 Liechtenstein schlägt der Schweiz die Modalitäten für die Interessenvertretung des Fürstentums im Ausland vor, insbesondere für die Passausstellung an liechtensteinische Staatsbürger durch schweizerische Vertretungen LI LA RE 1920/1104 ad 0141
29.03.1920 Der Vorarlberger Polizeirat Gaston Hausmann-Stetten schlägt der liechtensteinischen Regierung Verhandlungen über die Ausdehnung des kleinen Grenzverkehrs vor LI LA RE 1920/1506
12.04.1920 Polizeirat Gaston Hausmann-Stetten und Landesverweser Prinz Karl vereinbaren die Ausweitung des kleinen Grenzverkehrs zwischen Vorarlberg und Liechtenstein LI LA RE 1920/1506
29.04.1920 Liechtenstein stellt der österreichischen Bahnverwaltung als 50%igen Beitrag zu den Frankenzuschüssen für die im Fürstentum beschäftigten Eisenbahner darlehensweise 6000 Franken zur Verfügung LI LA V 003/0914
22.05.1920 Der Landtag kommt den streikenden Postangestellten teilweise entgegen LI LA LTP 22.5.1922, S. 6-10.
20.06.1920 Prinz Eduard erstattet dem Landesverweser Karl von Liechtenstein verschiedene Vorschläge betreffend die diplomatische Vertretung Liechtensteins beim Heiligen Stuhl LI LA V 003/0109
11.08.1920 Der fürstlich-liechtensteinische Bedienstete Otto Walser kritisiert die anlaufende Bodenreform in der Tschechoslowakei als „gefährliches Experiment“ L.Vo., Nr. 64, 11.8.1920, S. 1
05.09.1920 Liechtensteinische Gewerbevertreter verlangen vom Landtag die Erlassung von Einfuhrbeschränkungen für österreichische Waren LI LA RE 1920/4084
12.11.1920 Emil Beck teilt der Regierung mit, dass der Postvertrag mit der Schweiz unterzeichnet wurde LI LA SF 03/1920/5142
13.11.1920 Landesverweser Josef Peer spricht sich entschieden gegen die Einbürgerung des Wiener Industriellen Salomon Manfred Singer aus und warnt vor der Durchdringung Liechtensteins durch die jüdische Rasse LI LA SF 01/1920/160
22.11.1920 Landesverweser Josef Peer ersucht den Gesandten Prinz Eduard um Intervention wegen der von der Vorarlberger Landesregierung verhängten Warenausfuhrsperre gegen Liechtenstein LI LA V 003/233
23.11.1920 Fürst Johann II. reorganisiert die Zentralbehörden LI LA SF 01/1920/174
29.12.1920 Das österreichische Verkehrsministerium nimmt die Einführung einer Zuschlagsgebühr in Frankenwährung für den Personen- und Gepäcksverkehr über die liechtensteinische Eisenbahnstrecke in Aussicht, um das Bahnpersonal im Fürstentum finanziell zu unterstützen LI LA V 003/0917
22.01.1921 Die bayerischen Behörden machen die Bewilligung für die Heuausfuhr nach Liechtenstein von Kompensationen abhängig LI LA RE 1921/0224
ca. Februar/März 1921 Der Wiener Völkerrechtsprofessor Leo Strisower erstattet ein Rechtsgutachten über die Souveränität des Fürstentums Liechtenstein und des Fürsten von Liechtenstein LI LA V 003/0337
12.05.1921 Die liechtensteinische Regierung ersucht die fürstliche Gesandtschaft in Wien um Sondierungen zwecks Änderung des Handelsabkommens mit Österreich vom April 1920 LI LA RE 1921/2061 ad 0998
19.05.1921 Der tschechoslowakische Aussenminister Edvard Beneš lehnt gegenwärtig die liechtensteinische Interessenvertretung in Prag durch die Schweiz ab LI LA V 002/0048
06.07.1921 Prinz Eduard bittet um seine Enthebung vom Posten des liechtensteinischen Gesandten in Wien LI LA SF 01/1921/ad 100
08.07.1921 Fürst Johann II. dankt Prinz Eduard für die als Gesandter in Wien geleisteten Dienste LI LA SF 01/1921/ad 101
07.09.1921 Der österreichische Industrielle Salomon Manfred Singer stellt vor dem Hintergrund seines Einbürgerungsgesuches für Liechtenstein die Entrichtung einer pauschalierten jährlichen Einkommenssteuer von einer Million Kronen in Aussicht LI LA RE 1921/4094 ad 0876
23.09.1921 Alfred von Baldass, liechtensteinischer Geschäftsträger in Wien, rät von der Aufhebung der Gesandtschaft in Wien ab LI LA SF 01/1921/148
27.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt erhebt Einwände gegen den Entscheid der Kabinettskanzlei, die Gesandtschaft in Wien aufzuheben LI LA SF 01/1921/ad 148
06.10.1921 Die Kabinettskanzlei rechtfertigt den Beschluss, die Gesandtschaft in Wien aufzuheben LI LA SF 01/1921/153
19.10.1921 Der Landtag verabschiedet nach kontroverser Debatte das neue Jagdgesetz LI LA LTA 1921/S04/2
21.02.1922 Regierungschef Josef Ospelt konferiert mit den Ortsvorstehern und mit Arbeitervertreter Augustin Marogg über Massnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, ferner über die Besteuerung des Dienstpersonals, die Gründung von Einnehmereien für die Sparkasse, die Gemeindevoranschläge und die Molkeneinfuhr aus Vorarlberg LI LA RE 1922/ad 0778
26.02.1922 Kabinettsdirektor Josef Martin bittet Fürst Johann II., von seiner Bestellung zum Gesandten in Wien abzusehen LI LA SF 01/1922/034
29.03.1922 Der liechtensteinische Geschäftsträger in Bern, Emil Beck, nimmt Stellung zur Gültigkeit der von Roeckle-Hilsenbek, Vogt-Sprecher und Quaderer-Lehmann eingegangenen Ehen LI LA RE 1922/1475 ad 0110/0435
28.05.1922 Die "Neue Zürcher Zeitung" analysiert die Rechtsbeziehungen zwischen Liechtenstein und der Schweiz und kommt u.a. zum Schluss, dass Schweizer Behördenmitglieder, wozu auch National- und Ständeräte zählen, keine Richterfunktionen in Liechtenstein wahrnehmen dürfen Neue Zürcher Zeitung, 28.5.1922, Morgenausgabe (LI LA SgZs 1922)
19.07.1922 Liechtenstein nimmt Stellung zum Entwurf des Zollvertrags LI LA V 002/0299/095-099
22.07.1922 Die Grenzkontrollstelle Feldkirch rechtfertigt die Gebührenerhöhung für die Sichtvermerkserteilung im Fernverkehr an Liechtensteiner LI LA RE 1922/3297 ad 2295
06.08.1922 Josef Hoop, Geschäftsträger in Wien, beschwert sich über die geringe Entlöhnung des Botschaftspersonals LI LA RE 1922/3646
12.08.1922 Das österreichische Aussenministerium begrüsst die von der liechtensteinischen Regierung vorgeschlagene Aufhebung des Sichtvermerkzwanges LI LA V 003/0159
29.01.1923 Das Zoll-Oberamt in Feldkirch wirft den liechtensteinischen Radfahrervereinen Missbräuche im Grenzverkehr mit Vorarlberg vor und droht, ihnen die Vergünstigungen im Grenzverkehr zu entziehen, falls die österreichischen Radfahrervereine von Liechtenstein nicht zuvorkommender behandelt würden LI LA SF 27/1923/452 ad 8.
07.02.1923 Josef Hoop, Geschäftsträger in Wien, teilt mit, dass die Auflösung der Wiener Gesandtschaft sich ungünstig auf die Beziehungen zu Österreich auswirken werde LI LA V 003/1130
07.02.1923 Die Regierung teilt dem Zoll-Oberamt in Feldkirch mit, dass die österreichischen Radfahrervereine im Grenzverkehr nicht benachteiligt, sondern gleich behandelt wie die Liechtensteiner Radfahrervereine von Österreich würden LI LA SF 27/1923/452 ad 8.
09.02.1923 Die Regierung protestiert gegen die Vorsprache von Josef Hoop, Geschäftsträger in Wien, beim österreichischen Aussenminister wegen der Aufhebung der Wiener Gesandtschaft LI LA RE 1923/0486 ad 50
15.05.1923 Jakob Lorenz erstellt zuhanden des Landtags ein Gutachten über den Zollanschluss Liechtensteins an die Schweiz LI LA DM 1923/4. Lorenz, Jakob: Gutachten über den Zollanschluss Liechtensteins an die Schweiz.
24.05.1923 Emil Beck berichtet dem Landtag über die Zollvertragsverhandlungen mit der Schweiz LI LA LTP 1923/012
26.05.1923 Der Landtag stimmt dem Zollvertrag mit der Schweiz einstimmig zu LI LA LTP 1923/022
August 1923 Das Werdenberger Initiativkomitee gegen den Zollvertrag mit Liechtenstein legt seine Argumente in der Broschüre "Zum Zollvertrag mit Liechtenstein: der Standpunkt der Anschluss-Gegner" dar LI LA SgZg 1923/2
25.09.1923 Das Textilunternehmen Adolf Schwab ersucht die Regierung, als Gegenleistung für eine finanzielle Unterstützung der Arbeiterschaft die Ausfuhr der Webstühle aus der Fabrik im Mühleholz zu bewilligen LI LA RE 1923/3074 ad 2700
27.09.1923 Das „Prager Tagblatt“ berichtet über die Haltung der tschechoslowakischen Regierung zur Souveränität des Fürsten von Liechtenstein Prager Tagblatt, Nr. 225, 27.9.1923, S. 3
18.10.1923 Regierungschef Gustav Schädler kritisiert mit Blick auf die liechtensteinische Selbständigkeit und Souveränität, dass mehrere Mitglieder des Fürstenhauses im "Gothaischen Hofkalender" als ehemalige k.u.k. Offiziere und Beamte aufgeführt werden LI LA RE 1923/3288
07.11.1923 Die fürstliche Kabinettskanzlei nimmt Stellung zu den österreichisch-ungarischen Funktionsbezeichnungen und Ordensdekorationen verschiedener Prinzen des liechtensteinischen Fürstenhauses im „Gothaischen Hofkalender“ LI LA RE 1923/3644 ad 3288
21.12.1923 Johann Jakob Gabathuler begründet im Nationalrat die Widerstände im Bezirk Werdenberg gegen den Zollvertrag zwischen Liechtenstein und der Schweiz Protokolle der Bundesversammlung, 19. Sitzung des Nationalrats vom 21.12.1923. S. 957-968
05.06.1924 Das Fürstentum Liechtenstein wird dem Eidgenössischen Fabrikinspektorat des IV. Kreises mit Sitz in St. Gallen zugeteilt LI LA V 002/0310/07
o.D. (1925) Rudolf Lucke berichtet rückblickend über seine Beteiligung an der Mission von Prinz Sixtus von Bourbon-Parma DE PA AA, Asservat Nr. 27
ca. Februar 1925 Wilhelm Beck und Emil Beck kommentieren den Gesetzentwurf zum Personen- und Gesellschaftsrecht LI LA LTA 1925/L03
16.07.1925 Die Liechtensteiner wehren sich gegen den "Örtlichen Betriebskostenzuschlag der ÖBB", den diese seit Kriegsende für Fahrten durch Liechtenstein erheben, weil sie einen Teil der Löhne in Franken auszahlen mussten Neue Zürcher Zeitung 16.7.1925 (LI LA SgZs 16.7.1925)
28.01.1926 Der Zürcher Universitätsprofessor Paul Mutzner erstellt für die Regierung ein Rechtsgutachten über das Verhältnis von Kirche und Staat im Fürstentum Liechtenstein unter besonderer Berücksichtigung der Entlohnung der Geistlichen LI LA RE 1926/0449
06.05.1927 Der liechtensteinische Geschäftsträger in Bern, Emil Beck, befürwortet den Beitritt Liechtensteins zum Ständigen Internationalen Gerichtshof LI LA RE 1927/2000
08.07.1927 Landtagspräsident Wilhelm Beck legt Fürst Johann II. die Gründe für die von ihm propagierte Errichtung einer diplomatischen Vertretung beim Heiligen Stuhl dar LI LA RE 1927/3265 ad 0506
16.10.1927 Der Vaduzer Hofkaplan Alfons Feger spricht im Auftrag der liechtensteinischen Regierung beim österreichischen Bundeskanzler Ignaz Seipel wegen der Weiterführung der Eisenbahnlinie von Schaan über Vaduz, Triesen und Balzers nach Sargans vor LI LA SF 02/1927/4531
27.10.1927 Der Schweizer Bundesrat lehnt die Verlegung des Anschlussbahnhofes von Buchs nach Sargans sowie die Realisierung einer Eisenbahnlinie von Schaan über das liechtensteinische Oberland nach Sargans ab LI LA SF 02/1927/4709