Kategorie «HAL» (254 Treffer)

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30.11.1636 Gundaker von Liechtenstein berichtet seinem Bruder Maximilian, wie es um die Verhandlungen um Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat steht und schlägt eine weitere Vorgangsweise vor. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
13.12.1636 Gundaker von Liechtenstein berichtet seinem Bruder Maximilian, dass er sich in seinen Bemühungen zur Erreichung von Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat an die Erzherzöge und Kurfürsten gewandt hat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
26.12.1640 Karl Eusebius von Liechtenstein schreibt an seinen Vetter Hartmann, dass nur diejenigen Reichsfürsten im Reichsfürstenrat aufgenommen werden, die über reichsunmittelbare Territorien verfügen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
15.01.1641 Georg Beringer von Pernberg schreibt an Karl Eusebius von Liechtenstein wie derzeit die Voraussetzungen zur Erlangung von Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat sind. Neben einem reichsunmittelbaren Territorium sollte ein Anwärter den Kaiser auch ersuchen, dass dieser um Zustimmung bei den Kurfürsten wirbt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
18.06.1641 Der Reichsvizekanzler Dr. Reigersberger verspricht, ausgestattet mit ausreichenden Vollmachten vom Karl Eusebius von Liechtenstein, sich für dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat einzusetzen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
03.09.1641 Damit sich verschiedene wichtige Personen für die Aufnahme des Hauses Liechtenstein in den Reichsfürstenrat einsetzen, müssen ihnen entsprechende Geschenke gemacht werden. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
25.09.1641 Karl Eusebius von Liechtenstein ersucht seinen Onkel Gundaker um dessen Beteiligung an Geschenken, die verschiedenen Personen auf dem Reichstag gemacht werden müssen, damit sich diese für die Aufnahme des Hauses in den Reichsfürstenrat einsetzen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
25.09.1641 Maximilian von Liechtenstein schreibt an seinen Neffen Karl Eusebius, dass er zwar einverstanden ist, sich an den Geschenken, die an Mittelspersonen zu Erreichung von Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat übergeben werden sollen, zu beteiligen, aber eigentlich wegen seiner Kinderlosigkeit keinen Vorteil von Sitz und Stimme für seine Person sieht. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
02.10.1641 Extrakt aus dem Reichsfürstenratsprotokoll über die Aufnahme des Hauses Liechtenstein. Da die Häuser Eggenberg, Hohenzollern und Lobkowitz über reichsunmittelbare Lehen verfügen, sollen diese vor Liechtenstein Sitz und Stimme erhalten. AT-HAL, FA Sitz und Stimme 38, unfol.
08.10.1641 Karl Eusebius von Liechtenstein schreibt an Gundaker von Liechtenstein, dass er gewissen Verpflichtungserklärungen in den Hofkanzleien abgeben müsse, um bessere Aussichten auf Aufnahme im Reichsfürstenrat zu haben. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
24.06.1642 Karl Eusebius von Liechtenstein schreibt Gundaker von Liechtenstein über Kriegsgeschehnisse und über den Kurfürsten von Mainz und dessen Einfluss betreffend ihre Aufnahme in den Reichsfürstenstand. Auch beschreibt er den schlechteren Rang, den die Fürsten von Liechtenstein im Vergleich zu den Fürsten im Reichsfürstenrat bei allen offiziellen Anlässen haben. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
01.07.1642 Karl Eusebius von Liechtenstein bedankt sich beim Erzbischof von Mainz für dessen Unterstützung beim Versuch in den Reichsfürstenrat aufgenommen zu werden. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
19.10.1647 Kaiser Ferdinand III. schreibt an Christoph Paul Grafen von Liechtenstein als Vertreter der Böhmischen Landtafel betreffend ein in Mähren gelegenes Fürstentum der Fürsten von Liechtenstein. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
26.02.1648 Ferdinand von Liechtenstein schreibt an seinen Vater Gundaker wie negativ es sich für das Haus Liechtenstein bei wichtigen Anlässen, im Titel, bei  Zeremonien, in der Sitzordnung, im Stehen und Gehen, am Kaiserhof, in der Kirche und sonst überall auswirkt, dass sie nicht Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat haben. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
01.01.1650 Bericht eines Juristen über die Voraussetzungen zur Erlangung von Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat und Ratschlägen wie die Fürsten Liechtenstein diese erfüllen könnten. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
18.08.1650 Gundaker von Liechtenstein schreibt an seinen Sohn Hartmann, dass die Verhandlungen bezüglich Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat länger dauern werden. Deshalb möchte er seinem Sohn ein Gut in Mähren abtreten, damit dieser eine Stimme im Mährischen Landtag erhält. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
30.08.1650 Hartmann von Liechtenstein schreibt an seinen Vater Gundaker über Regimentsverschiebungen und andere militärische Angelegenheiten. Er entschuldigt sich, dass er seinem Vater keine Aufwartung gemacht hat, weil er in Mähren auf seinen Herrschaften wichtige Angelegenheiten lösen musste. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
19.05.1651 Gundaker von Liechtenstein schreibt seinem Sohn Ferdinand Johann über die Gespräche mit den kaiserlichen Ministern wegen eines Botschafterpostens, die Vorrangstreitigkeiten von Karl Eusebius mit Fürst Piccolomini und die Fehlgeburt seiner Schwiegertochter. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
04.07.1651 Ferdinand Johann von Liechtenstein schreibt an seinen Vetter Karl Eusebius über die juristische Beratung, die er wegen der Vorrangstreitigkeiten mit den anderen Neufürsten eingeholt hatte. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
07.07.1652 Ferdinand Johann von Liechtenstein schreibt an seinen Vetter Karl Eusebius was für Möglichkeiten zur Erlangung eines reichsunmittelbaren Territoriums vorhanden sind. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 39, unfol.
25.08.1652 Ferdinand Johann von Liechtenstein berichtet Karl Eusebius von Liechtenstein wie weit die Anfragen und Verhandlungen wegen dem möglichen Erwerb der Markgrafschaft Burgau gediehen sind. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 39, unfol.
17.09.1652 Gundaker von Liechtenstein schreibt seinem Sohn Ferdinand Johann, dass man sich mit den anderen fürstlichen Anwärtern auf Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat über die Reihenfolge zur Erlangung dieses Privilegs absprechen sollte. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 39, unfol.
29.11.1652 Georg Beringer von Bernberg berichtet Karl Eusebius von Liechtenstein, dass er mit dem Hofkanzler des Kurfürsten von Mainz betreffend die Aufnahme des Hauses Liechtenstein in den Reichsfürstenrat verhandelt hat. Der Hofkanzler wird das Anliegen dem Kurfürsten in Regensburg vortragen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 39, unfol.
17.01.1653 Gundaker von Liechtenstein berichtet seinem Sohn Ferdinand Johann, dass sein Bruder Hartmann nach Regensburg reisen wird, um wegen Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat und dem Rechtsstreit um die Grafschaft Riedberg zu verhandeln. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 39, unfol.
13.01.1654 Gundaker von Liechtenstein berichtet Karl Eusebius von Liechtenstein über die Entscheidung des Reichshofrats zur Zulassung der Fürstenfamilien Dietrichstein, Piccolomini und Auersperg zu Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat, obwohl diese noch keine reichsunmittelbaren Territorien besitzen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
19.02.1654 In einem Reichsgutachten werden die Aufnahmekriterien in den Reichsfürstenrat für die Neufürsten Auersperg, Dietrichstein und Piccolomini festgelegt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
01.03.1654 Extrakt aus dem Reichsabschied von 1654 betreffend die Aufnahme der Neufürsten in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
24.03.1654 Herzog Julius Heinrich von Sachsen antwortet Fürst Hartmann von Liechtenstein positiv auf dessen Bitte um Unterstützung bei der Aufnahme zu Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
25.03.1654 Der Fürstbischof von Salzburg spricht dem Fürsten Hartmann von Liechtenstein sein Bedauern über die nicht erfolgte Aufnahme in den Reichsfürstenrat und seine Unterstützung bei einem neuerlichen Versuch aus. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
27.03.1654 Maximilian Heinrich von Bayern versichert Fürst Hartmann von Liechtenstein seiner Unterstützung bei dessen Bemühungen um Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
30.03.1654 Karl Eusebius von Liechtenstein schreibt an seinen Onkel Gundaker über die Bemühungen von Hartmann von Liechtensteins auf dem Reichstag in Bezug auf die Erlangung von Sitz und Stimme des Hause und über innerfamiliäre Differenzen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
31.03.1654 Hartmann von Liechtenstein bittet Fürst Weikhard von Auersperg um dessen Unterstützung beim Kaiser betreffend die Aufnahme des Hauses Liechtenstein in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
02.04.1654 Gundaker von Liechtenstein schreibt an Karl Eusebius von Liechtenstein, dass sein Sohn Hartmann in Regensburg dessen finanzielle Unterstützung erhalten hat und entschuldigt sich für sein scharfes Auftreten in einem früheren Schreiben. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
31.03.1661 Fürst Johann Ferdinand von Portia soll beim nächsten Reichstag in den Reichsfürstenrat aufgenommen werden. Schreiben des Kurfürsten Maximilian Heinrich von Köln an Kaiser Leopold I. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
10.05.1664 Das Haus Liechtenstein sucht beim Kurfürsten von Mainz um Unterstützung im Kurfürstenkollegium bei seinen Aufnahmebestrebungen in den Reichsfürstenrat an. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 40, unfol.
01.07.1689 Johann Adam Fürst von Liechtenstein erkundigt sich beim Reichssekretär Consbruch über dessen Gespräch mit Johann Rudolph Freiherrn von Ow betreffend zu verkaufende reichsunmittelbare Herrschaften. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
28.07.1689 Caspar Florenz Consbruch bedankt sich bei Fürst Johann Adam von Liechtenstein für die Pferde, die ihm der Fürst geschenkt hat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
11.09.1689 Caspar Florenz Consbruch berichtet Johann Adam Fürsten von Liechtenstein über die möglicherweise zum Verkauf stehende reichsunmittelbare Herrschaft Megen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
07.10.1689 Caspar Florenz Consbruch berichtet Johann Adam Fürsten von Liechtenstein über den Artikel 44 aus der Wahlkapitulation Kaiser Leopolds I. in Bezug auf die Aufnahmeregeln neuer Fürsten in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
10.10.1689 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt an Caspar Florenz Consbruch wegen dem Kauf eines reichsunmittelbaren Territoriums. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
18.11.1689 Ferdinand Joseph Fürst von Dietrichstein schreibt an seinen Schwiegersohn Johann Adam Fürsten von Liechtenstein über die ungefähren Kosten für einige zum Verkauf stehende reichsunmittelbare Güter. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
25.11.1689 Der Reichssekretär Consbruch berichtet Johann Adam Fürsten von Liechtenstein über die zum Verkauf stehende freie Herrschaft Angelberg. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
02.12.1689 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt an den Reichssekretär Consbruch, dass die Herrschaft Angelberg nicht groß genug ist, um damit als reichsunmittelbares Lehen Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat erlangen zu können. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
16.12.1689 Der Reichssekretär Consbruch berichtet Johann Adam Fürsten von Liechtenstein, dass der Erwerb der reichsunmittelbaren Herrschaften Bludenz und Sonnenberg schwierig ist und schlägt den Erwerb der Herrschafft Zimmern vor. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
26.12.1689 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt seinem Schwiegervater Ferdinand Joseph Fürsten von Dietrichstein über den Kauf der Herrschaft Schellenberg. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
26.12.1689 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt dem Hofkanzler Grafen von Strattmann betreffend die Erwerbung einer reichsunmittelbaren Herrschaft und dass er gegen Vorauszahlung von den Römermonaten befreit bleiben möchte. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
09.01.1690 Ferdinand Joseph Fürst von Dietrichstein berät seinen Schwiegersohn Johann Adam Fürsten von Liechtenstein betreffend den Kauf der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg und wie ein Einspruch beim Kaiser über die noch nicht erfolgte Aufnahme in den Reichsfürstenrat erfolgen könnte. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
20.01.1690 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt an Ferdinand Joseph Fürsten von Dietrichstein bezüglich eines Bittschreibens für den Kaiser betreffend die Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
20.01.1690 Johann Adam Fürst von Liechtenstein bittet den Kaiser Leopold I. um dessen Unterstützung bei seinen Aufnahmebemühungen in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
20.01.1690 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt an den Hofkanzler Grafen von Strattmann über den vergeblichen Versuch, die Herrschaften Bludenz und Sonnenberg zu erwerben und lässt sich im Reichsfürstenrat empfehlen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
30.01.1690 Ferdinand Joseph Fürst von Dietrichstein schreibt seinem Schwiegersohn Johann Adam Fürsten von Liechtenstein, dass er dessen an den Kaiser gerichtetes Bittschreiben bis zum Kaiser weiterleiten lassen wird. Ausf., Augsburg 1690 Januar 30, AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
25.02.1690 Caspar Florian von Consburch berichtet Johann Adam Fürsten von Liechtenstein, dass die Zustimmung der Reichsfürsten zur Aufnahme des Fürsten in den Reichsfürstenrat zu erreichen wäre. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
02.03.1690 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt dem Reichssekretär Consbruch, dass er die Herrschaft Schellenberg kaufen möchte. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
02.03.1690 Johann Adam Fürst von Liechtenstein bittet den Hofkanzler Grafen von Strattmann, die Verhandlungen für den Kauf von Schellenberg um 75.000 Gulden für ihn zu führen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
25.03.1690 Johann Georg Fürst zu Anhalt-Dessau teilt dem Fürsten Johann Adam von Liechtenstein seine Zustimmung zu dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat mit. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
08.04.1690 Anselm Franz Kurfürst von Mainz teilt dem Fürsten Johann Adam von Liechtenstein seine Zustimmung zu dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat mit. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
10.04.1690 Hermann Werner Bischof von Paderborn teilt dem Fürsten Johann Adam von Liechtenstein seine Zustimmung zu dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat mit. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
16.04.1690 Jobst Edmund Fürstbischof von Hildesheim teilt dem Fürsten Johann Adam von Liechtenstein seine Zustimmung zu dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat mit. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
30.04.1698 Dr. Johann Roth schreibt an Fürst Johann Adam von Liechtenstein über die Kaufoptionen der reichsunmittelbarer Herrschaften Schellenberg, Vaduz und Thannhausen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
18.01.1699 Kaufvertrag der Herrschaft Schellenberg 1699 HALW U 1699
07.02.1699 Johann Franz Paur [Bauer] bittet Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein um Instruktionen betr. Amtshaus in Feldkirch. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Februar 7
10.02.1699 Rupert von Bodman berichtet Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass ihm die zweite Hälfte der Kaufsumme für Schellenberg gebracht wurde und welche Schulden damit bezahlt worden sind. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Februar 10
12.02.1699 Rupert von Bodman schreibt Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass sein Dekan Baron von Falkenstein und sein Vetter Baron von Bodman den Fürsten bald besuchen werden. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Februar 12
14.02.1699 Johann Franz Bauer berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Möglichkeit, die Herrschaft Neuburg zu kaufen. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Februar 14
24.02.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Probleme in der Verwaltung Schellenbergs und wie die Huldigung zu organisieren ist. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Februar 24
07.03.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], wie dieser die Huldigung in der Herrschaft Schellenberg abwickeln soll. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 März 7
10.03.1699 Johann Franz Paur [Bauer] gratuliert [etwas voreilig] dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein zum demnächst bevorstehenden Kauf der Grafschaft Vaduz und ersucht diesen um die dortige Vogtei. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 März 10
17.03.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Huldigung in Schellenberg, eine Schätzung der Herrschaft Vaduz (135'000 Gulden, 4-5000 Jahresertrag), einen Streit wegen eines Rheinwehrs zwischen Triesen und den Schweizern und fragt, wo er mit seiner Familie wohnen soll, da es in der Herrschaft Schellenberg keine geeignete Unterkunft gibt. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 März 17
20.03.1699 Die Ammänner der Herrschaft Schellenberg gratulieren Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein zur Herrschaftsübernahme. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 März 20
31.03.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt dem Verwalter der Herrschaft Schellenberg, Johann Franz Paur [Bauer], dass dieser ein Quartier in Feldkirch beziehen soll. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 März 31
31.03.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Besitzungen des Klosters St. Johann, die vielfältigen Schulden, die auf der Herrschaft Schellenberg bzw. deren Bewohnern lasten, die rechtlichen Seiten der Huldigung und den möglichen Kauf von Vaduz. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 März 31
07.04.1699 Rupert von Bodman, Fürstabt von Kempten, gratuliert dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein zum Erwerb der Herrschaft Schellenberg. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 April 7
14.04.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Schwierigkeiten, in Feldkirch ein Quartier zu finden. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 April 14
18.04.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt an den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Dokumente betreffend den Kauf der Herrschaft Schellenberg, deren Kaufsumme und die Bezahlung der Schulden, Geschenke für die Kommissionsvertreter und seine Quartierprobleme in Feldkirch. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 April 18
01.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über seine geplante Übersiedlung nach Feldkirch und die ablehnende Haltung der Stadtherren. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 1
05.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass die Bürger von Feldkirch Vorbehalte gegen den Hauskauf des Fürsten in ihrer Stadt haben. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 5
08.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über seinen Umzug von Buchhorn nach Feldkirch, welches Haus er bei Feldkirch gemietet hat, und dass der Vogteiverwalter Kurz Grundstücke aus der Herrschaft Schellenberg widerrechtlich verkauft hätte. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 8
11.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt an den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein wegen seiner Unterkunft in Feldkirch bzw. Altenstadt und über die Probleme, Sitz und Stimme auf dem Reichstag zu erlangen. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 11
13.05.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass dieser auf die Ausfolgerung aller zum Schellenberger Kaufvertrag gehörenden Dokumente bestehen soll, um eine Überblick über alle Schuldverschreibungen auf der Herrschaft Schellenberg zu erhalten. Der Fürst möchte nicht, dass in Feldkirch ein Haus gekauft wird, denn möglicherweise wird die Grafschaft Vaduz mit allen nötigen Verwaltungsgebäuden demnächst verkauft. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 13
14.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die anfänglichen Probleme und Bürden eines Verwalters in der Herrschaft Schellenberg. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 14
17.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über Wälder in der Herrschaft Schellenberg, die von den Untertanen widerrechtlich verwendet werden. Ebenso beschreibt er das Problem mit den Rüfen, die dringend mit einem Schutz versehen werden müssen. In seinem Mietshaus in Feldkirch wurde eingebrochen, weshalb er Fenstergitter anbringen lassen musste. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 17
19.05.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein bedankt sich bei Rupert von Bodman, Fürstabt von Kempten, für dessen Gratulation zum Kauf der Herrschaft Schellenberg. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 19
22.05.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein betreffend die Verwaltung von Schellenberg, dass ein fürstliches Kanzleisiegel nötig ist sowie die Anbringung des fürstlichen Wappens auf allen Wirtshäusern. Das Getreide wurde aufgrund des schlechten Wetter teurer und die Frondienste der Untertanen sind einzufordern. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 22
27.05.1699 Der Kammer-Burggraf schreibt an den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein seine Ansicht über die Instruktion und das Gehalt für Johann Franz Paur [Bauer], Verwalter der Herrschaft Schellenberg, und spricht sich sehr für den Kauf eines eigenen Hauses aus, in dem die Weine der Herrschaft eingelagert werden können. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 27
27.05.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein möchte von seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer] genaue Angaben über die Besitzungen von Ausländern in der Herrschaft Schellenberg. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Mai 27
01.06.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, wie schwierig es für ihn ist, eine geeignete Wohnung zu finden. Daher schlägt er dem Fürsten vor, zwei ehemalige Brandstätte in Feldkirch zu kaufen und zu renovieren. In der Herrschaft Schellenberg werden seit langer Zeit verschiedene herrschaftliche Güter von den Untertanen unentgeltlich genützt. Bürger der Stadt Feldkirch, die Besitz in der Herrschaft Schellenberg haben, möchten auch weiterhin ihre Steuern dafür in Feldkirch bezahlen. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 1
05.06.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den schlechten Zustand des herrschaftlichen Torkels, die Neubesetzung der Landwaibelstelle, ein Fieber, das viele Menschenleben kostet, die Verteuerung der Lebensmittel, Probleme mit der Zollordnung und bisher nicht ausgelieferter Urkunden aus dem Archiv in Vaduz. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 5
12.06.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein betreffend den geplanten Kauf von Vaduz und dass die Untertanen von Schellenberg nicht einverstanden sind, bei der Landwaibelbesetzung keine Mitsprache zu erhalten. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 12
19.06.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über Durchsetzungsprobleme bei den Untertanen der Herrschaft Schellenberg, die Häuser, die in Feldkirch zum Verkauf stehen und die von ihm angestrebte Änderung der Lehensvergabe. Bauer beschwert sich ausführlich über die bisherige Verwaltung der Herrschaft durch verschiedene Ammänner, denen er eine korrupte Wirtschaft vorwirft. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 19
23.06.1699 Rupert von Bodman, Fürstabt von Kempten, schreibt an den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein betreffen die verkaufte Mühle in Triesen. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 23
24.06.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein befiehlt Johann Franz Paur [Bauer], den fähigsten Bewerber als neuen Landwaibel einzusetzen. Der Fürst erklärt, dass er keinerlei Interesse am Kauf der Pfandherrschaften Feldkirch und Neuburg hat. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 24
24.06.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an Johann Franz Paur [Bauer], dass er ihm Aufstellungen über die mit dem Kauferlös für Schellenberg bezahlten Schulden senden wird. Auf sein Einverständnis zu einem Hauskauf in Feldkirch verweist der Fürst in einem früheren Brief. Bauer soll ihn auch über die zum Verkauf stehende Herrschaft Neuburg, über die Gründe und Güter, die die Stadt Feldkirch in der Herrschaft Schellenberg verkaufen möchte und die Besitzverhältnisse verschiedener herrschaftlicher Wälder informieren. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juni 24
06.07.1699 Johann Franz Paur [Bauer] erkundigt sich beim Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, wie er sich betreffend die von ihm verweigerte landesherrliche Hilfeleistung bei den Hochwasserschäden in Bendern verhalten, und wie er mit den Graubünder Kreditgeber verfahren soll. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juli 6
06.07.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem fürst-liechtensteinischen Groß-Finanzmeister, Georg Anton Fellner, dass er Johann Baptist Hoop als neuen Landwaibel bestellen wird und bittet, dass Fellner den Fürsten für ihn um den Amtstitel “Landvogt” ersucht. AT SL-HA, H 2609, unfol., 1699 Juli 6
06.07.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, wen er als Landweibel einsetzen wird. Er beschreibt die Herrschaft Neuburg und wie das Gerichtswesen in der Herrschaft funktioniert. Als Beilage schickt Bauer Urkunden über hohenemsische Güterverkäufe und eine genaue Aufstellung derjenigen Güter, die Bürger aus Feldkirch und anderen Orten in der Vergangenheit gekauft haben. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Juli 6
10.07.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über Ernteverluste in der Herrschaft Schellenberg und damit verbundener Not der ärmeren Bevölkerung. Er hofft, dass zumindest die Weintrauben eine gute Ernte erwarten lassen. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Juli 10
08.08.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er sich nicht mehr für den Kauf der Pfandherrschaft Neuburg interressiert. Wohin die Bürger Feldkirchs zukünftig ihre Steuern für ihre Besitzungen in der Herrschaft Schellenberg bezahlen werden, macht der Fürst von einer kaiserlichen Entscheidung abhängig. Von den ehemaligen herrschaftlichen Gütern, die derzeit im Besitz von Untertanen befinden [defectum urbarii], meint der Fürst, werden nicht alle zurück zuerlangen sein. Was die alt hergebrachten Rechte auf Wehrholz aus dem Buchwald betrifft, so soll diese Angelegenheit noch genauer geprüft werden. Außerdem soll Paur die Untertanen beraten und kontrollieren, dass und wie diese sich von Graubündner Kreditgebern loskaufen können. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 August 8
24.08.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Kauf von gebrauchten Holzfässern, die er für die Einlagerung des Weins benötigen werden. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 August 24
26.08.1699 Rupert von Bodman, Fürstabt von Kempten, schreibt an den Schellenberger Verwalter, Johann Franz Paur [Bauer], über die unbezahlten Schulden der Herrschaft Schellenberg bei den Graubündner Adelsfamilien Salis und Sprecher. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 August 26
31.08.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Probleme der Geschworenen betreffend die Versorgung von Bettler, die ihnen von der Landschaft auferlegt wird. Schwierigkeiten gibt es auch mit der eigenmächtigen Steuereintreibung gewisser Landammänner. Zusätzlich legt Paur ein Schreiben des Fürstabts von Kempten bei. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 August 31
14.09.1699 Johann Franz Paur [Bauer] erkundigt sich beim Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, ob dieser bereits einen Entschluss betreffend des Kaufs verschiedener Höfe in der Herrschaft Schellenberg gefasst hat. Er berichtet, dass die Weinfässer inzwischen viele Kaufinteressenten haben und daher ein fürstlicher Entschluss bald nötig wäre. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 September 14
03.10.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt Johann Franz Paur [Bauer], dass er dem Kauf der Weinfässer und der dess Renn- und Schmelzhofs zustimmt. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Oktober 3
09.10.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Sorgen, dass der frühe Wintereinbruch die Weinernte gefährden könnte. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Oktober 9
16.10.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Schwierigkeiten, mit den geringen Einkünften der Herrschaft Schellenberg verschiedene Güter wie den Renn-, den Schmelzhof und Weinfässer zu kaufen. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Oktober 16
07.11.1699 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt Johann Franz Paur [Bauer], dass er zwar die Fässer bezahlen wird, jedoch keine größeren Geldmittel zur Verfügung stellen kann. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 November 7
13.11.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein wegen angewiesener 50 Gulden. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 November 13
16.11.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner, über verschiedene Güter von Bürgern aus Feldkirch in der Herrschaft Schellenberg gelegen. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 November 16
23.11.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Umstände der Zinsgebarung in der Herrschaft Schellenberg und wie man verschiedene Einkünfte verbessern könnte. AT HAL H 2609, unfol., 1699 November 23
27.11.1699 Johann Jakob Motz, fürst-kemptischer Hofkammerdirektor, schreibt an Johann Franz Paur [Bauer] betreffend die Schulden, die die Untertanen der Herrschaft Schellenberg und Grafschaft Vaduz bei Graubündner Kreditgebern haben. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 November 27
06.12.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass das sogenannete Rädelmayerische Haus zu einem überhöhten Preis zu kaufen wäre und dass er Quittungen von bezahlten Schulden mitschickt [diese sind nicht vorhanden]. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Dezember 6
07.12.1699 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner, dass das für ihn festgesetzte Gehalt, das teilweise in Naturalien bezahlt wird, nicht ausreichen kann. AT HAL H 2609, unfol., 1699 Dezember 7
07.12.1699 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Probleme, ein passendes Quartier zu kaufen und über den Kauf des Rennhofs in Mauren. AT HAL, H 2609, unfol., 1699 Dezember 7
09.01.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er sich zum Kauf verschiedener Höfe in der Herrschaft Schellenberg nicht entschließen kann. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Januar 9
16.01.1700 Anweisung der fürst-liechtensteinischen Kanzlei für die Steuereintreiber der Herrschaft Schellenberg, worauf sie bei der Berechnung achten sollen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Januar 16
18.01.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über einen Kindsmord in Eschen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Januar 18
25.01.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass Kempten die Klärung der fehlenden herrschaftlichen Güter erst nach dem Kauf von Vaduz wünscht. Paur drängt, dass der Fürst nicht die Gelegenheit versäumen sollte, zwei Höfe in der Herrschaft Schellenberg zu kaufen, bevor es jemand aus Graubünden tut und beschreibt verschiedene Hoheitsrechte der Herrschaft. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Januar 25
04.02.1700 Johann Franz Paur [Bauer] beschreibt dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein die Schwierigkeit von Bürgern aus Feldkirch, die Güter in der Herrschaft Schellenberg besitzen, Steuern einzutreiben. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Februar 4
05.02.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über verschiedene Brandstätten in Feldkirch, die nun zum Verkauf stehen. Paur entrüstet sich auch über Vaduzer Landammänner, die die Untertanen gegen das fürstliche Haus Liechtenstein aufzuwiegeln versuchen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Februar 5
09.02.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er für den Kauf des Pritleins- und Weinzierlhofs 600 Gulden anweisen lassen wird. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Februar 9
04.03.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er nicht beabsichtigt, gleich drei Brandstätte in Feldkirch zu kaufen, um darauf ein Haus zu errichten, sondern nur eine Brandstatt, die über einen Keller verfügt. Mit der vorgeschlagenen Steuereinnahme ist der Fürst einverstanden. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 März 4
08.03.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass namentlich genannte Personen in Wien gewisse Wechsel bald einlösen werden und wie er die sogenannte „Fasnachthuhn-Steuer“ einzuheben gedenkt. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 März 8
29.03.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Brandstätten, die er in Feldkirch kaufen möchte und was die Errichtung eines neuen Hauses darauf kosten würde. Beilage ist eine Kostenaufstellung und Pläne mit Grundrissen. Betreffend den Kauf der Grafschaft Vaduz hat Paur erfahren, dass die Vaduzer Untertanen sich bereits an einen spanischen Botschafter und einen österreichischen Gesandte gewandt haben, weil sie lieber unter österreichische Herrschaft kommen möchten. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 März 29
16.04.1700 Johann Franz Paur [Bauer] fragt den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, ob der Rennhof um 1200 Gulden gekauft werden soll, und dass er für den Weinzierlerhof eine Anweisung von 600 Gulden erteilt hat. Paur berichtet über einen bevorstehenden Kreikonvent in Memmingen und die Schäden durch eine Maikäferplage. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 April 16
23.04.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über verschieden Gerüchte den Verkauf der Grafschaft Vaduz betreffend. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 April 23
23.04.1700 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner, dass angewiesene Gelder an bestimmte Personen in Feldkirch noch nicht eingelangt sind. Bezüglich des Verkaufs der Grafschaft Vaduz gibt es vom Schäbischen Reichsgrafenkollegium keine gesicherten Aussagen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 April 23
07.05.1700 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner, dass er für die Bezahlung des Rennhofs in Mauren dringend das Geld benötigt. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Mai 7
07.05.1700 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass er ihm die Schätzung einer Herrschaft überschickt [diese ist nicht vorhanden]. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Mai 7
19.05.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er das Geld für den Kauf des Rennhofs anweisen lassen wird. Wegen des Hauskaufs in Feldkirch kann sich der Fürst noch nicht entschließen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Mai 19
24.05.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Abrechnung der Kreiskassa auf dem Kreiskonvent in Memmingen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Mai 24
24.05.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über Erneuerung [Neuausstellung des Urbars] in der Herrschaft Schellenberg, verschiedene Rechnungen und die Höhe der Pfandschaften auf Neuburg und Bludenz. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Mai 24
14.06.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass in Feldkirch die Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses zum Verkauf steht. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juni 14
21.06.1700 Johann Franz Paur [Bauer] schildert dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein ausführlich das schreckliche Betragen des Georg Marxers aus Mauren und erkundigt sich, was er tun soll. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juni 21
21.06.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass die Abtei St. Gallen für ihre Güter in der Herrschaft Schellenberg eine steuerliche Vereinbarung treffen möchte. Die Verhandlungen über den Preis einer Brandstatt in Feldkirch werden konkreter. Die Ammänner von Vaduz stehen einer fürstlichen Herrschaft immer noch skeptisch gegenüber. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juni 21
28.06.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass das 13tägige Regenwetter dem Gras großen Schaden zugefügt hat. Im Postskriptum erwähnt er einige Pfandherrschaften, die der Fürst möglicherweise anstelle der Grafschaft Vaduz erwerben könnte. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juni 28
02.07.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die hohen Ausgaben, die die Familie Hohenems in Vaduz verbraucht, und dass diese gerne einen Vorschuss auf die Grafschaft Vaduz vom Fürsten hätten. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juli 2
03.07.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt seinem Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er die Erneuerung [Neuausstellung] des Urbars von Schellenberg erhalten hat. Mit dem Kauf einer Brandstatt in Feldkirch ist er einverstanden. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juli 3
19.07.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Verlauf der Kaufverhandlungen für die Brandstatt des Hubhauses in Feldkirch und ein starkes Erdbeben. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juli 19
30.07.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass er den Kauf des Hubhauses in Feldkirch um 1150 Gulden abgeschlossen hat und beiden Vertragsparteien eine Frist von sechs Wochen bleibt, um vom Vertrag zurückzutreten. Die Beilage B ist der originale Kaufbrief. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Juli 30
06.08.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass ihm Johann Wilhelm Mader einen Buchwald verkauft hat. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 August 6
13.08.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Kauf der Hubhausbrandstatt in Feldkirch und legt Briefkopien der Oberösterreichischen Hofkammer sowie Pläne eines Grundrisses und der Fassade bei. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 August 13
13.08.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Verkaufsverhandlungen der Grafschaft Vaduz und die alternative Kreisbeschickung durch das Haus Hohenems. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 August 13
20.08.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Kauf des abgebrannten Hubamts in Feldkirch und dass sich die Einwohner aus Ruggell in der Herrschaft Schellenberg, vom Zwang in den herrschaftlichen Mühlen in Vaduz mahlen zu müssen, freigekauft haben, weil diese so weit entfernt ist. Paur schlägt daher den Bau einer Mühle in Nendeln vor. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 August 20
21.08.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er mit dem Kauf der Brandstätte des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch um 1150 Gulden einverstanden ist, ebenso mit dem Kauf von Buchenwäldern in der Herrschaft Schellenberg. AT HAL 2609, unfol., 1700 August 21
23.08.1700 Kopien von Befehlen der Oberösterreichischen Hofkammer betreffend den Verkauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 August 13 und 23
30.08.1700 Johann Franz von Coreth, Präsident der Oberösterreichischen Hofkammer, genehmigt dem Hubmeister von Feldkirch, Anton Dominik Schmidl von Lewenfeld, den Verkauf der Hubhausbrandstatt in Feldkirch. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 August 30
01.09.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er auch den Kauf der Anna’schen Brandstatt genehmigt, ebenso wie den Bau einer Mühle, wenn dieser aus den Herrschaftseinkünften bezahlt werden kann. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 1
03.09.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Kauf des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch und den Problemen, die die Stadt Feldkirch dabei macht. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 3
06.09.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch und welche Pläne er mit den erhaltenen Kellern bezüglich die bevorstehende Weinernte hat. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 6
10.09.1700 Johann Franz Paur [Bauer] übersendet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein ein Schreiben des Kammerdirektors Motz betreffend den Verkauf der Grafschaft Vaduz. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 10
16.09.1700 Georg Walter Ritter von Eberz, Bürger aus Lindau, schreibt an Johann Franz Paur, dass er den Wechsel über 1450 Gulden, die für den Hauskauf in Feldkirch notwendig sind, in Wien nicht einlösen konnte. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 16
18.09.1700 Rudolf Curtabat aus Lindau schreibt an Johann Franz Paur, dass er sich anstelle des Herrn von Eberz um die Einlösung eines Wechsels für den Hauskauf in Feldkirch bemühen könnte. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 18
20.09.1700 Anton Dominik Schmidl von Löwenfeld, Hubmeister von Feldkirch, übergibt beim Verkauf der Brandstatt des Hubhauses in Feldkirch dem Schellenberger Verwalter Johann Franz Paur verschiedene Kopien von Verträgen, das abgebrannte Hubhaus betreffend. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 20
20.09.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner, über die vorherrschende Skepsis, dass der Fürst von Liechtenstein die Grafschaft Vaduz kaufen wird. AT HAL H 2609, unfol., 1700 September 20
20.09.1700 Anton Dominik Schmidl von Löwenfeld, Hubmeister von Feldkirch, quittiert den Erhalt des Kaufschillings für die Brandstatt des Hubhauses in Feldkirch. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 20
20.09.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Hauskauf in Feldkirch und fragt an, ob das Geld für den Weinzierlhof bereits ausbezahlt worden ist. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 20
20.09.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, wie weit die Bezahlung der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch seines Wissens gediehen ist. Paur berichtet von Gerüchten den Verkauf betreffend die Grafschaft Vaduz. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 20
22.09.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er das Handelshaus „Rad und Hößlin“ mit der Überweisung des Kaufbetrags für die Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch beauftragt hat. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 September 22
02.10.1700 Christoph Rad und Balthasar Hößlin, Augsburger Handelsleute, schreiben an den fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner, betreffend das angewiesene Geld, dass sie für den Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch dem Verwalter Franz Johann Paur bringen sollen. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 2
04.10.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Anweisung der Gelder für den Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch und wie sich die Kaufverhandlungen betreffend die Grafschaft Vaduz entwickeln. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 4
06.10.1700 Anweisung für Franz Anton von Walpach, Sekretär des Herr von Buol, 250 Gulden in Wien für den Schellenberger Verwalter Johann Franz Paur [Bauer] zu erheben. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 6
13.10.1700 Stadtammann und Rat der Stadt Feldkirch schreiben an die Oberösterreichische Hofkammer in Innsbruck, dass sie die Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch nicht kaufen konnten, aber nun nicht einverstanden sind, dass sich der Käufer, nämlich der Fürst von Liechtenstein, betreffend dieses Haus der Feldkircher Gerichtsbarkeit entziehen will. In diesem Fall würde die Stadt die Kaufsumme doch aufbringen können. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 13
15.10.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein ausführlich über sie Schwierigkeiten, die die Stadt Feldkirch nun wegen dem Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch macht. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 15
25.10.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass er begonnen hat Most im Weinkeller der Brandstatt des Hubhauses einzulagern und deshalb den Ratsleuten von Feldkirch Rede und Antwort geben musste. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 25
29.10.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein wendet sich wegen der aufgetretenen Schwierigkeiten beim Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch an Kaiser Leopold I. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 29
30.10.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er sich wegen der Schwierigkeiten, die kleine Brandstatt von Meister Johannes Anna in Feldkirch zu kaufen, an den Kaiser gewandt hat. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 30
30.10.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an Johann von Buol, Sekretär der Oberösterreichischen Hofkammer in Innsbruck, dass er auch die Brandstatt des Johann Anna in Feldkirch kaufen möchte. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Oktober 30
02.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Hintergründe, die den Stadtrat von Feldkirch gegen den Kauf der Brandstatt des Meisters Johannes Anna einwenden. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 2
03.11.1700 Johann Georg von Buol, Sekretär der Oberösterreichischen Hofkammer in Innsbruck, versichert den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein seine Unterstützung in der Angelegenheit des Kaufs einer Brandstatt in Feldkirch. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 3
10.11.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer], dass er Schwierigkeiten mit dem Magistrat der Stadt Feldkirch wegen dem Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses vermeiden soll und sich der Hofkanzler in Innsbruck weiter darum kümmern wird. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 10
10.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Unterstützung des Feldkircher Hubmeisters beim Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 10
15.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] legt dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein dar, dass die Stadt Feldkirch nicht mehr viel Widerstand gegen das Einlagern von Weinen aus der Herrschaft Schellenberg in Feldkirch vorbringen werde. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 15
19.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein was er für Berichte bezüglich die Probleme beim Kauf des kleine Nachbargrundstücks der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch an die Oberösterreichische Hofkammer in Innsbruck sendet AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 19
22.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Verlauf der Verhandlungen betreffend den Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch und über verschiedene Probleme, die den Kauf der Grafschaft Vaduz verzögern. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 22
26.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über weitere Probleme betreffend die gekaufte Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 26
29.11.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass der Einspruch der Stadt Feldkirch gegen den Kauf der Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses ebendort erfolgreich von der Oberösterreichischen Hofkammer abgewiesen worden ist. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 November 29
06.12.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über den Verlauf der Verhandlungen mit der Stadt Feldkirch bezüglich des gekauften kaiserlichen Hubhauses, wie er mit der Ernte zu wirtschaften beabsichtigt, und dass er dem Fürsten einen Entwurf für das auf der Brandstatt zu erbauende Amtshaus senden wird. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Dezember 6
10.12.1700 Johann Franz Paur [Bauer] übersendet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein ein Schreiben der Stadt Feldkirch worin die Sorge ausgedrückt wird, dass der Fürst von Liechtenstein als neuer Eigentümer des abgebrannten Hubhauses keine Steuern zahlen und durch die Einlagerung von Weinen eine neue Konkurrenz erwachsen wird. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Dezember 10
13.12.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die ungelöste Auseinandersetzung mit Mauren und Eschen betreffend widerrechtlich geschlagenens Holz aus den herrschaftlichen Wäldern mit dem ein Wehr am Rhein errichtet wurde. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Dezember 13
14.12.1700 Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein schreibt an seinen Amtmann Johann Franz Paur [Bauer] einige Anweisungen betreffend das Kaufprojekt der Grafschaft Vaduz. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Dezember 14
27.12.1700 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass sich die Stadt Feldkirch beim Kaiser über den Hubhauskauf beschwert hat. AT HAL, H 2609, unfol., 1700 Dezember 27
02.01.1701 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die Probleme, die der Kauf der Grafschaft Vaduz mit sich bringen könnte, denn auch dort befürchtet er fehlende herrschaftliche Güter. Dabei spricht er das Lehenswesen an und wie dieses sich dabei auswirken wird. AT HAL, H 2609, unfol., 1701 Januar 3
20.01.1701 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über weitere Entwicklungen betreffend der gekauften Brandstatt des kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch und dass sich der Kanzler des Fürstabts von Kempten gewisse Geschenke für seine Bemühungen beim Kauf der Grafschaft Vaduz erwartet. AT HAL, H 2609, unfol., 1701 Januar 20
27.01.1701 Johannes Stöckler, Zoll-Gegenschreiber aus Feldkirch, bittet den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein um einen Beschluss bezüglich eines verkaufen Grundstücks in der Herrschaft Schellenberg AT HAL, H 2609, unfol., 1701 Januar 27
28.01.1701 Johann Franz Paur [Bauer] berichtet dem Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein über die bestehenden Probleme von Seiten der Stadt Feldkirch wegen der gekauften kaiserlichen Hubhausbrandstatt und dass Graf Jakob Hannibal III. von Hohenems bereits neue Schulden über 40.000 Gulden angehäuft haben soll. AT HAL, H 2609, unfol., 1701 Januar 28
04.02.1701 Johann Franz Paur [Bauer] ersucht den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein neuerlich wegen der Schwierigkeiten mit der gekauften Brandstatt des ehemaligen kaiserlichen Hubhauses in Feldkirch beim Kaiser eine Eingabe zu machen. AT HAL, H 2609, unfol., 1701 Februar 4
07.02.1701 Johann Franz Paur [Bauer] schreibt dem fürst-liechtensteinischen Großmeister der Finanzen, Georg Anton Fellner seine Ansicht über das Verhalten des Fürstabts von Kempten bei den Kaufverhandlungen Vaduz betreffend und berichtet über die fehlenden herrschaftlichen Güter im Schellenberger Urbar. AT HAL, H 2609, unfol., 1701 Februar 7
01.11.1704 Johann von Bacmeister schreibt an Friedrich von Maskosky wie man mit Fürst Johann Adam von Liechtenstein einen Vertrag über 250.000 Gulden abschließen könnte, die dieser zur Erlangung von Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat vorstrecken möchte, bis er ausreichend reichsunmittelbare Territorien erworben hat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
25.06.1707 Johann Adam Fürst von Liechtenstein schreibt an den Fürstbischof von Konstanz und den Herzog von Württemberg, dass er dem Schwäbischen Kreis 250.000 Gulden leihen möchte, weil er noch kein reichsunmittelbares Territorium besitzt, um in diesen aufgenommen zu werden. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
27.07.1707 Johann Franz Fürstbischof von Konstanz und Eberhard Ludwig Herzog von Württemberg teilen Johann Adam Fürst von Liechtenstein mit, dass dieser in die Fürstenbank des Schwäbischen Kreises aufgenommen wird. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
23.08.1707 Johann Franz Fürstbischof von Konstanz und Eberhard Ludwig Herzog von Württemberg schreiben an Johann Adam Fürst von Liechtenstein, dass der Schwäbische Kreis wegen des Spanischen Erbfolgekriegs dringend die finanzielle Hilfe des Fürsten benötigt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
10.09.1707 Johann Rudolph Baron von Ow schreibt an Johann Adam Fürst von Liechtenstein, dass der Schwäbische Kreis von dem vom Fürsten zu leihenden Geldbetrag von 250.000 Gulden vorab dringend 100.000 Gulden benötigt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
18.09.1707 Johann Adam Fürst von Liechtenstein stellt dem Bankiershaus Rad und Hösslin einen Wechsel über 100.000 Gulden als Anzahlung für die versprochenen 250.000 Gulden für den Schwäbischen Kreis aus. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unf
21.09.1707 Johann Rudolph Baron von Ow schreibt an Johann Adam Fürst von Liechtenstein betreffend dessen Zahlung von 250.000 Gulden an den Schwäbischen Kreis. AT-HAL, Sitz und Stimme 41, unfol.
28.09.1707 Das Haus Liechtenstein soll im Schwäbischen Kreis auf der Fürstenbank Sitz und Stimme erhalten, wenn es dem Kreis 250.000 Gulden leiht, bis es über ausreichende reichsunmittelbare Territorien verfügt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
03.10.1707 Geheime Vollmacht für Johann Rudolph Baron von Ow, welche Geschenke er auf Reichs- und Kreistagen verschiedenen Personen machen darf AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
05.10.1707 Georg Anton Fellner schreibt an Johann Adam Fürst von Liechtenstein über die geplante Zahlung von 250.000 Gulden an den Schwäbischen Kreis, damit der Fürst Sitz und Stimme in dessen Fürstenrat erhält. Fellner berichtet weiter, dass der Fürst von Taxis seinen Sitz im Fränkischen Kreis bereits um 150.000 Gulden erhielt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
06.10.1707 Johann Adam Fürst von Liechtenstein bittet den Kurfürsten von Mainz um Unterstützung bei der Aufnahme in den Reichsfürstenrat und teilt ihm mit, als Gesandten den Freiherr von Ow zu ihm zu schicken. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
10.10.1707 Johann Philipp von Schell, der kaiserliche Generalproviantdirektor des Schwäbischen Kreises bestätigt den Erhalt von 100.000 Gulden von Johann Adam Fürst von Liechtenstein. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
14.10.1707 Johann Adam Fürst von Liechtenstein erklärt dem Freiherrn von Ow die Erbfolgeregeln des Hauses Liechtenstein in Bezug auf Sitz und Stimme im Fürstenrat des Schwäbischen Kreises und weigert sich mehr als die vereinbarten 250.000 Gulden an den Kreis zu bezahlen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
18.10.1707 Johann Rudolph Freiherr von Ow schreibt an Johann Adam Fürst von Liechtenstein, dass er dessen Anweisungen betreffend die Nachfolgeregeln des Hauses Liechtenstein im Reichsfürstenrat zur Kenntnis genommen hat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
10.11.1707 Quittung über 100.000 Gulden, die Johann Adam Fürst von Liechtenstein an den Schwäbischen Kreis zahlt AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
25.11.1707 Vertrag über die Zahlung von 250.000 Gulden von Johann Adam Fürst von Liechtenstein an den Schwäbischen Kreis. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
26.11.1707 Schreiben der Vertreter des Schwäbischen Kreises an den Kaiser in dem mitgeteilt wird, dass Johann Adam Fürst Andreas von Liechtenstein in die weltliche Fürstenbank des Kreises aufgenommen wurde verbunden mit der Bitte, die Aufnahme des Fürsten in den Reichsfürstenrat des Heiligen Römischen Reichs zu unterstützen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
12.12.1707 Johann Adam Fürst von Liechtenstein bittet den Hofkanzler Philipp Ludwig Graf von Sinzendorf um Unterstützung bei der Aufnahme seines Hauses in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
12.12.1707 Johann Rudolph von Ow berichtet an Johann Adam Fürst von Liechtenstein wie sich die Verhandlungen in Ulm betreffend Sitz und Stimme für den Fürsten entwickeln. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
23.12.1707 Der Bischof von Konstanz schreibt an Johann Adam Fürst von Liechtenstein, dass er sich mit Macht für dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat in Regensburg einsetzen wird. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
30.12.1707 Johann Adam Fürst von Liechtenstein bedankt sich beim Fürstbischof von Eichstätt, dass dieser sich für die Aufnahme des Hauses Liechtenstein in den Reichsfürstenrat eingesetzt hat und bittet diesen um weitere Unterstützung. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
14.02.1708 Quittung des Generalproviantdirektors des Schwäbischen Kreises über den Empfang von 100.000 Gulden. Damit ist die mit Johann Adam Fürst von Liechtenstein vereinbarte Summe von 250.000 Gulden fertig ausbezahlt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
12.03.1708 Johann Philipp Kardinal von Lamberg ersucht den Kaiser um Aufnahme des Fürsten Johann Adams von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat, weil dieser dem Schwäbischen Kreis in Kriegszeiten eine hohen Geldsumme vorstreckt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
26.03.1708 Viktor Amadeus von Anhalt schreibt an Johann Adam Andreas von Liechtenstein, dass er dessen Aufnahme in der Reichsfürstenrat unterstützen wird. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
30.03.1708 Kardinal von Lamberg schreibt an Johann Adam von Liechtenstein, dass er ihn in seiner Funktion als kaiserlicher Prinzipalkommissar auf Wunsch des Kaisers bei den Aufnahmeverhandlungen in den Reichsfürstenrat unterstützen wird. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
03.04.1708 Johann Christian von Eggenberg versichert Johann Adam von Liechtenstein seiner Unterstützung bei dessen Bemühungen um Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
22.04.1708 Johann Michel Bischof von Trient versichert Johann Adam von Liechtenstein seiner Untersützung bei dessen Bemühungen um Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
22.04.1708 Franz Alexander von Nassau-Hadamar versichert Johann Adam von Liechtenstein seiner Unterstützung bei dessen Bemühen um Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
02.05.1708 Die Räte, Gesandten und Botschafter der Stände und Fürsten des Schwäbischen Kreises empfehlen die Aufnahme des Fürsten Johann Adam von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat des Heiligen Römischen Reichs. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
03.07.1708 Quittung über 25.000 Gulden, die Johann Adam Fürst von Liechtenstein an den Schwäbischen Kreis gezahlt hat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
08.08.1708 Reichshofratsdekret betreffend den Ertrag der Herrschaft Bistrau und deren Erwerb durch die Grafen von Hohenems HA, H 2604, unfol.
27.08.1708 Schreiben des Schellenberger Verwalters Johann Paur an Johann Adam von Liechtenstein, in dem er seine Überlegungen zu den Verhandlungen mit dem Schwäbischen Kreis kund tut. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
26.10.1708 Vertrag über 250.000 Gulden, die Johann Adam von Liechtenstein dem Schwäbischen Kreis geliehen hat, damit er so lange Sitz und Stimme auf der schwäbischen Reichsgrafenbank innehat, bis er ein Reichslehen erlangen wird, das ihm den Einzug in den Reichsfürstenrat ermöglicht. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
11.12.1708 Quittung über weitere 25.000 Gulden, die Johann Adam Fürst von Liechtenstein an den Schwäbischen Kreis gezahlt hat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
07.01.1709 Schuldenaufstellung der Herrschaft Bistrau AT HAW H 2604, unfol
27.01.1709 Johann Adam Fürst von Liechtenstein wendet sich in einem Schreiben an die Mitglieder des Reichsfürstenrats und legt dar, warum sie seine Aufnahme unterstützen sollen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 41, unfol.
25.05.1709 Johann Adam von Liechtenstein schreibt an den Kurfürsten von Mainz betreffend seine Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
09.07.1709 Philipp Heinrich von Jodoci erklärt Johann Adam von Liechtenstein betreffend die Aufnahme des Fürsten in den Reichsfürstenrat, dass er auf kaiserlichen Befehl alle Anwärtern bei deren Aufnahme unterstützen soll und warum er den Fürsten nicht bevorzugt behandeln kann. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
06.06.1710 Schreiben von Johann Adam von Liechtenstein an den Kurfürsten von Mainz betreffend die Verhandlungen zur Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
06.12.1711 Anton Florian von Liechtenstein schreibt an Johann Adam Andreas von Liechtenstein über seine Bemühungen, Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat in Regensburg zu erhalten. Er bittet Johann Adam um dessen Unterstützung bei seinem Vorhaben. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
20.12.1711 Antwort von Johann Adam Andras von Liechtenstein an Anton Florian von Liechtenstein, in der er diesem seine Unterstützung bei dessen Bemühungen um Aufnahme in den Reichsfürstenrat unterstützt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
ca. Dezember 1711 Anton Florian von Liechtenstein ersucht den Kaiser um Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.
01.02.1712 Konzept für eine Vollmacht für den Freiherr von Otten von Anton Florian von Liechtenstein, seine Interessen im Reichsfürstenrat in Regensburg zu vertreten mit einer Gesandtenliste. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
21.10.1712 Philipp Heinrich von Jodoci berichtet Anton Florian von Liechtenstein über die Verschiebung von dessen Aufnahmegesuch im Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
12.11.1712 Philipp Heinrich von Jodoci schreibt an Anton Florian von Liechtenstein über die Reaktionen im Reichsfürstenrat, die dessen Rangansprüche im Rahmen der Aufnahme ausgelöst haben. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
12.11.1712 Der Freiherr von Otten schreibt an den Fürsten Anton Florian von Liechtenstein, wie man seiner Meinung nach am raschesten die Zustimmung der andern Fürsten zu dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat erlangen könnte. Die Landgrafschaft Hessen-Kassel ist wegen des Rechtsstreits um die Grafschaft Rietberg mit der Aufnahme nicht einverstanden. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol
22.11.1712 Schreiben des kaiserlichen Gesandten Philipp Heinrich von Jodoci an Anton Florian von Liechtenstein über den Stand der Verhandlungen zu dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
25.11.1712 Herzog Johann Wilhelm von Sachsen bestätigt dem Fürsten Anton Florian von Liechtenstein seine Unterstützung bei dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
29.11.1712 Der kaiserliche Gesandte Philipp Heinrich von Jodoci berichtet dem Fürsten Anton Florian von Liechtenstein über die Sorge mancher Reichsfürsten, dass es durch dessen Aufnahme zu einer Beeinträchtigung ihrer Rechte im Reichsfürstenrat kommen könnte. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
06.12.1712 Philipp Heinrich von Jodoci gratuliert dem Fürsten Anton Florian von Liechtenstein zur bevorstehenden Aufnahme in den Reichsfürstenrat und berichtet über die Meinung anderer Gesandter. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
13.12.1712 Postskriptum an den Fürsten Anton Florian von Liechtenstein, in dem der Freiherrn von Otten bittet, zusätzlich seinen Neffen, den Freiherr von Oexle, mit der Gesandtschaft in Regensburg zu betrauen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
20.12.1712 Johann Matthias von Meurer berichtet Anton Florian von Liechtenstein betreffend dessen Wunsch nach einem Vorrang vor anderen Fürsten auf dem Reichstag. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
17.01.1713 Freiherr von Otten berichtet Fürst Anton Florian von Liechtenstein über dessen bevorstehende Aufnahme in den Reichshofrat und was für Vorbereitungen für die Feierlichkeiten getroffen werden müssen. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
20.01.1713 Johann Matthias von Meurer berichtet Anton Florian von Liechtenstein über das Votum von Fürst Hans Adam von Liechtenstein im Schwäbischen Kreis in der Grafenbank und den Vorrang, den das Haus Liechtenstein vor anderen Fürsten im Reichsfürstenrat beansprucht. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
14.02.1713 Kaiserliches Kommissionsdekret über die Aufnahme von Anton Florian von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
14.02.1713 Der österreichische Gesandte in Regensburg berichtet Fürst Anton Florian von Liechtenstein über die Reaktion des Gesandten von Sachsen-Gotha über ein fürstliche Geschenk. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
14.02.1713 Der Sekretär Hesselmann schreibt an Fürst Anton Florian von Liechtenstein über dessen bevorstehende Aufnahme in den Reichsfürstenstand und wie er bezüglich des fürstlichen Rechtsvorbehalts im Vorrangstreit vorzugehen gedenkt. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
15.02.1713 Der Sekretär Hesselmann berichtet Fürst Anton Florian von Liechtenstein über dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat am Vormittag. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 42, unfol.
15.02.1713 Metzgerrechnung für das Fest für die Gesandten in Regensburg anlässlich der Introduktion von Fürst Anton Florian von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
17.02.1713 Der Sekretär Hesselmann berichtet Fürst Anton Florian von Liechtenstein über das Fest anlässlich dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat und die Probleme betreffend die fürstliche Reservation. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
18.02.1713 Rechnung des Waag- und Stubenmeisters für das Fest für die Gesandten in Regensburg anlässlich der Introduktion von Fürst Anton Florian von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
20.02.1713 Rechnung der Stadtköchin für das Fest für die Gesandten in Regensburg anlässlich der Introduktion von Fürst Anton Florian von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
22.02.1713 Freiherr von Otten berichtet Anton Florian von Liechtenstein über dessen Aufnahme in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
01.03.1713 Aufstellung der Ausgaben für das Fest, das Fürst Anton Florian von Liechtenstein anlässlich seiner Aufnahme in den Reichsfürstenrat für die Gesandten in Regensburg veranstalten ließ. AT-HAL,FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
01.03.1713 Rechnung für Stafetten im Rahmen der Feierlichkeiten betreffend die Aufnahme des Fürsten Anton Florian von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat. Regensburg, AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
01.03.1713 Rechnung für Feinkost aus Nürnberg für das Fest für die Gesandten in Regensburg anlässlich der Aufnahme von Fürst Anton Florian von Liechtenstein in den Reichsfürstenrat. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 43, unfol.
29.07.1721 Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg schreibt Anton Florian von Liechtenstein, dass er sich für dessen Zulassung zum Fürstenkollegium des Schwäbischen Reichskreises nicht einsetzten kann. HAL 1721 Juli 29 (Bestand Moskau)
01.01.1800 Memorandum über die nicht erfolgte Verleihung eines Herzogstitels an die Fürsten von Liechtenstein zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert unter Berücksichtigung der wiederholten Verwendung des Titels „Landesfürst“ in Bezug auf die Herrschaften Troppau und Jägerndorf. AT-HAL, FA, Sitz und Stimme 38, unfol.